Neues im Dezember

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Von A wie Adventskranz bis Z wie Zimtstern: Im letzten Monat des Jahres dreht sich so gut wie alles um Weihnachten. Doch neben bewährten Traditionen gibt es im Dezember auch ein paar Neuerungen.

Endspurt beim Geschenkekauf

Wenn das Jahr sich dem Ende zuneigt, verfallen wir oft zurück in die Ursprünge unserer Zivilisation: Wir werden zu Jägern und Sammlern. Und zwar immer häufiger auch online. Laut einer aktuellen Umfrage der Unternehmensberatung Ernst & Young (EY) kauft mittlerweile gut jeder fünfte Verbraucher seine Weihnachtsgeschenke im Internet. Durchschnittlich will der Deutsche übrigens 282 Euro für Geschenke ausgeben.

Stöbern Sie auch lieber online als im Laden? Dann haben wir hier vier einfache Tipps für ein entspanntes Einkaufserlebnis:

  1. Preise vergleichen: Nicht immer ist das Online-Angebot besser als das Offline-Angebot. Ein Besuch im Handel kann sich also lohnen. Zudem helfen Preisvergleich-Seiten im Internet als Orientierung.
  2. Lieferzeiten und Versandkosten beachten: Bestellen Sie Ihre Geschenke nicht zu spät, denn das hohe Aufkommen der Online-Bestellungen macht auch dem schnellsten Versandhandel zu schaffen.
  3. 14 Tage Widerrufsfrist beachten: Auch zu früh bestellte Geschenke können problematisch sein, wenn Sie sie später doch umtauschen möchten. Manche Händler verlängern allerdings zur Weihnachtszeit die Frist.
  4. Bezahlen Sie online am besten mit paydirekt: Hier genießen Sie Käuferschutz und können, falls nötig, das Geld einfach zurückholen. Hier finden Sie mehr Informationen zu paydirekt


Ä Tännschen please

Ein hübscher Baum ist für knapp die Hälfte der deutschen Haushalte ein Must-Have zum Fest. Der heiße Sommer, den wir dieses Jahr erleben durften, zeigt hier allerdings seine finanzielle Schattenseite. Temperatur und Trockenheit haben den jungen Pflanzen schwer zugesetzt. Wo nicht zusätzlich zu hohen Kosten bewässert wurde, ist mitunter eine ganze Generation eingegangen. Die Tannen werden folglich teurer, zumindest irgendwann.

Denn da Weihnachtsbäume frühestens nach fünf bis zwölf Jahren geerntet werden, sind Engpässe und damit verbundene größere Preissteigerungen derzeit noch nicht zu erwarten. Pro laufendem Meter Baum werden dieses Jahr im Schnitt 18 bis 24 Euro fällig.

Kometenhafte Vorweihnachtszeit

Neben Adventskranz und Weihnachtsbaum bietet der Dezember dieses Jahr noch eine weitere leuchtende Attraktion: ein spektakulärer Knubbel aus Gas, Eis und Staub. Wenn Sie sich für Astronomie interessieren, wissen Sie schon, wovon die Rede ist: Komet 46P/Wirtanen – Berechnungen zufolge der hellste Komet, der hierzulande seit fünf Jahren zu sehen ist. Am 16. Dezember erreicht er auf seiner Flugbahn den geringsten Abstand zur Erde und dürfte sogar mit bloßem Auge gut zu erkennen sein.

Kein Grund zur Sorge: Der helle Schweifstern am Nachthimmel ist dann immer noch gute elf Millionen Kilometer von uns entfernt, immerhin rund 30 Mal weiter weg als der Mond. Den nächsten Vollmond gibt es übrigens ebenfalls im Dezember, am Samstag, den 22., um 18:48 Uhr. Strahlende Aussichten also kurz vor dem Fest der Feste.

Pünktliche Preiserhöhung

Bei der Deutschen Bahn läuft alles fahrplanmäßig. Zumindest, was das Timing der jährlich zweimal stattfindenden sogenannten Fahrplanwechsel betrifft. Während es im Sommer dabei meist nur um die Einbindung zusätzlicher Züge für die Urlaubszeit geht, gibt es im Winter die größeren Veränderungen.

Die schlechte Nachricht für alle Bahnreisenden: Mit dem nächsten Fahrplanwechsel am 9. Dezember werden auch die Ticketpreise angehoben, vor allem im Fernverkehr. Laut dem Chef der Deutschen Bahn allerdings nur geringfügig, unterhalb der aktuellen Inflationsrate. Konkret bedeutet das eine Steigerung um durchschnittlich knapp ein Prozent.

Unser Tipp: Buchen Sie langfristig geplante Reisen doch noch bis 8. Dezember. So fahren Sie bald auf den neuen Strecken, aber noch zu den alten Preisen. Gute Reise!

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