
Wertpapiere kaufen
Große Auswahl an Wertpapierarten
Chancen auf langfristigen Vermögensaufbau
Breite Streuung des Anlagerisikos möglich
Für unterschiedliche Anlageziele
Wertpapiere bei der Sparkasse – welche Anlageformen passen zu Ihnen?
Wertpapiere sind Geldanlagen wie Aktien, Anleihen, aktiv gemanagte Fonds oder passiv verwaltete ETFs. Welche Anlageformen und Titel für Sie geeignet sind, hängt insbesondere von Ihrem Anlageziel, Ihrer Risikobereitschaft und der geplanten Anlagedauer ab. Wer Wertschwankungen möglichst gering halten möchte, entscheidet sich oft für andere Wertpapiere als Anlegerinnen und Anleger, die höhere Ertragschancen anstreben. Die folgende Übersicht zeigt darüber hinaus die wichtigsten Unterschiede der einzelnen Wertpapierarten auf einen Blick.
Wertpapiere bei der Sparkasse auf einen Blick
Je nach Auswahl unterscheiden sich die Wertpapiere unter anderem bei den Risiken, der Art der Ertragschancen, dem benötigten Anlagebetrag und ihrer Eignung. Die folgende Übersicht hilft Ihnen dabei, zentrale Merkmale zu vergleichen.
Aktien
Mit einer Aktie erwerben Sie einen kleinen Anteil an einem Unternehmen. Entwickelt sich das Unternehmen erfolgreich, können Sie von Kurssteigerungen profitieren. Außerdem kann das Unternehmen Dividenden ausschütten. Gleichzeitig unterliegen Aktien Kursschwankungen und eignen sich daher vor allem für Anlegerinnen und Anleger, die Wertschwankungen aushalten und mittel- bis langfristig investieren möchten.
Passiv verwaltete ETFs
ETFs sind börsengehandelte Indexfonds. Sie bilden die Entwicklung eines Index meist automatisiert nach. Das kann beispielsweise der DAX oder MSCI World sein. Um den Index nachzubilden, investieren sie gleichzeitig in viele verschiedene Wertpapiere. So streuen sie das Risiko breiter als mit einer einzelnen Aktie. Viele ETFs lassen sich bereits mit geringen Beträgen pro Monat per ETF-Sparplan besparen. Je nach Auswahl eignen sich ETFs sowohl für Einsteigerinnen und Einsteiger als auch für erfahrene Anlegerinnen und Anleger.
Aktiv gemanagte Fonds
Aktiv gemanagte Fonds werden – anders als meist bei ETFs – von einem Fondsmanagement zusammengestellt und laufend überwacht. Ziel ist es, durch die Auswahl eines Bündels einzelner Wertpapiere eine attraktive Rendite zu erzielen. Dafür fallen häufig etwas höhere Kosten an als bei ETFs.
Anleihen
Mit einer Anleihe leihen Sie einem Staat (Staatsanleihen), einem Unternehmen (Unternehmensanleihen) oder einer anderen Institution Geld. Dafür erhalten Sie oft regelmäßige Zinszahlungen und am Ende der Laufzeit den Nennbetrag zurück. Das gilt, sofern der Emittent zahlungsfähig bleibt. Während der Laufzeit können manche Anleihen an der Börse gehandelt werden. Anleihen, die weniger stark schwanken als Aktien, können sich je nach Auswahl auch für sicherheitsorientierte Anlegerinnen und Anleger eignen. Behalten diese die jeweiligen Anleihen bis zum Ende ihrer Laufzeit, entfällt das Zinsänderungsrisiko. Dadurch werden auch kurzfristige Wertschwankungen während der Laufzeit irrelevant.
Erster Schritt: Depot eröffnen
Wer Geld in Wertpapiere investieren möchte, braucht zunächst ein Depot. Über ein Wertpapierdepot können Anlegerinnen und Anleger Wertpapiere kaufen, halten und verkaufen. Sie können dieses einfach über das Online-Banking oder in der Filiale Ihrer Sparkasse vor Ort eröffnen. Andere Möglichkeiten dafür sind Online-Broker wie der S Broker, die eine digitale Verwaltung anbieten. Zum Handel können Sie auch Trading-Apps nutzen, etwa die S-Invest App der Sparkassen-Finanzgruppe.
Noch relativ neu ist S-Neo, das Depot der Sparkassen für die App: Wenn Sie bereits ein Girokonto bei einer Sparkasse haben, können Sie damit direkt in ETFs, Fonds und Aktien investieren. Sie können das Depot direkt in der App Sparkasse innerhalb weniger Minuten eröffnen.
Sie haben Fragen zur Eröffnung eines Depots?
In drei Schritten Wertpapiere online kaufen
- Depot eröffnen
Eröffnen Sie zunächst ein Wertpapierdepot. Darüber verwahren und handeln Sie Ihre Wertpapiere.
- Wertpapier auswählen
Suchen Sie in Ihrem Depot das gewünschte Wertpapier aus. Dazu können Sie den Namen des Wertpapiers oder die internationale Wertpapierkennnummer (ISIN) in die Suchfunktion Ihres Depots eingeben. Bei der Orientierung kann unser Fonds-Finder helfen.
- Order aufgeben
Klicken Sie auf den gewünschten Handelsplatz und legen Sie je nach Wertpapier eine Anzahl oder den gewünschten Eurobetrag fest, für den Sie kaufen möchten. Wählen Sie den gewünschten Ordertyp aus: Mit einer Billigst-Order kaufen Sie ein Wertpapier beispielsweise zum nächsten verfügbaren Preis. Bei einer Limit-Order legen Sie dagegen einen Höchstpreis fest. Sie kaufen nur, wenn der Kauf zum festgelegten Limit-Preis oder günstiger möglich ist. Prüfen Sie vor dem Absenden der Order noch einmal alle Angaben, insbesondere Wertpapier, Stückzahl und Limit. Erteilen Sie anschließend die Kauforder.
4 typische Anfängerfehler – und wie Sie sie vermeiden
Keine finanzielle Reserve zurücklegen
Bevor Sie Ihren Vermögensaufbau angehen und in Wertpapiere investieren, empfiehlt es sich, einen Notgroschen für unerwartete Ausgaben anzusparen. Müssen Sie Wertpapiere wegen einer kaputten Heizung oder einer Autoreparatur kurzfristig verkaufen, kann das finanziell ungünstig sein. Ein Tagesgeldkonto eignet sich beispielsweise gut für eine finanzielle Reserve, auf die Sie schnell zugreifen können.
Das Geld nicht breit streuen
Wer nur in einzelne Aktien oder wenige Unternehmen investiert, geht ein höheres Risiko ein. Eine gezielte und breite Streuung über verschiedene Branchen, Länder und Anlageklassen kann helfen, das Risiko einzelner Wertverluste zu verringern. ETFs oder breit aufgestellte aktiv verwaltete Fonds können diese Diversifikation je nach Auswahl erleichtern.
Bei Kursschwankungen vorschnell verkaufen
Kurse an der Börse schwanken. Kurzfristige Rückgänge gehören dazu und müssen allein noch kein Grund sein, Wertpapiere sofort zu verkaufen. Eine passende Anlagestrategie kann helfen, in solchen Situationen keine unüberlegten Entscheidungen zu treffen.
Risiken und Kosten unterschätzen
Jedes Wertpapier ist mit Risiken verbunden. Lesen Sie deshalb vor einer Anlageentscheidung das Produktinformationsblatt beziehungsweise die Produktunterlagen aufmerksam durch. Dort finden Sie unter anderem Informationen zu Risiken, Kosten und den wichtigsten Eigenschaften des Produkts.
Hinweis: Gewinne aus Wertpapieren gelten als Kapitalerträge und werden abgesehen vom Sparerpauschbetrag mit 25 Prozent Abgeltungssteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer belegt. Verluste können unter Umständen nach bestimmten Regeln mit Gewinnen anderer Investments verrechnet werden.
Sondervermögensschutz bei aktiv gemanagten Fonds und passiv verwalteten ETFs
Das Vermögen eines Investmentfonds gilt als Sondervermögen und muss rechtlich getrennt vom Vermögen der Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) verwahrt werden. Dadurch bleibt das Geld der Anlegerinnen und Anleger bei einer Insolvenz der KVG geschützt.
Für wen sich die Geldanlage in Wertpapiere lohnen kann
Wertpapiere können sich für Menschen eignen, die ihr Vermögen mittel- bis langfristig aufbauen möchten und bereit sind, zwischenzeitliche Wertschwankungen in Kauf zu nehmen. Im Vergleich zu klassischen Sparformen wie Festgeld haben Wertpapiere in der Vergangenheit langfristig oft deutlich höhere Ertragschancen geboten. Gleichzeitig besteht jedoch das Risiko von Kursverlusten. Welche Anlageform zu Ihnen passt, hängt unter anderem von Ihrem Anlagetyp, Ihrem Anlageziel, Ihrem Anlagehorizont und Ihrer persönlichen Risikobereitschaft ab.
In 3 Schritten: Depot zur Sparkasse übertragen
Ein Depotwechsel ist im Normalfall unkompliziert und rasch abgeschlossen. So gehen Sie vor:
Depot bei der Sparkasse eröffnen
Eröffnen Sie zunächst ein Wertpapierdepot bei Ihrer Sparkasse. Erst danach können Ihre Wertpapiere dorthin übertragen werden.
Depotübertrag beauftragen
Erteilen Sie Ihrer bisherigen Sparkasse oder Bank den Auftrag zum Depotübertrag. Dafür benötigen Sie unter anderem die Daten Ihres bisherigen und Ihres neuen Depots.
Übertragung abwarten
Nach der Beauftragung überträgt die bisherige Sparkasse oder Bank Ihre Wertpapiere auf das neue Depot. Normalerweise ist dies innerhalb von maximal zwei bis drei Wochen abgeschlossen. In bestimmten Fällen – beispielsweise beim Depotübertrag über Ländergrenzen – kann es länger dauern.
Sie möchten Ihr Geld in Wertpapieren anlegen?
Häufige Fragen zu Wertpapieren
Beim Kauf von Wertpapieren können je nach Produkt und Anbieter unterschiedliche Kosten anfallen. Dazu gehören beispielsweise Orderentgelte. Für die Depotführung können außerdem Depotgebühren anfallen. Welche Kosten Sie tatsächlich zahlen, entnehmen Sie dem Preis- und Leistungsverzeichnis Ihres Anbieters sowie den Produktunterlagen.
Die Begriffe Geldanlage und Investment werden im Alltag oft synonym verwendet. Gemeint ist in beiden Fällen, dass Sie Kapital mit dem Ziel anlegen, Erträge zu erzielen oder Vermögen aufzubauen. Je nach Anlageform sind damit unterschiedliche Chancen und Risiken verbunden.
Zertifikate sind Wertpapiere, deren Wertentwicklung von einem zugrunde liegenden Basiswert, etwa einer Aktie, einem Index oder einem Rohstoff, abhängt. Je nach Ausgestaltung bieten sie unterschiedliche Chancen und Risiken. Sie eignen sich nur für erfahrene Anlegerinnen und Anleger.
Als Portfolio bezeichnet man die Gesamtheit Ihrer Geldanlagen und Wertpapiere. Ein Portfolio kann beispielsweise Aktien, Anleihen, passiv verwaltete ETFs und andere Investmentfonds enthalten. Eine breite Streuung kann helfen, das Risiko einzelner Anlagen zu verringern.
Ja, viele Sparpläne von aktiv verwalteten Investmentfonds und passiv gemanagten ETFs können Sie beispielsweise bereits mit geringen monatlichen Sparraten besparen. So ist ein schrittweiser Vermögensaufbau auch ohne hohes Startkapital möglich.














