zum Inhalt springen
Suche
Online-Banking
Eine junge Frau mit kurzrasierten Haaren, die ein Smartphone hält, lächelt in die Kamera und zeigt mit zwei Fingern das Victory-Zeichen.

Sparplan

  • Regelmäßig sparen

  • Spartempo selbst bestimmen

  • Vermögen aufbauen

Mit dem Sparplan Schritt für Schritt Vermögen aufbauen

Schritt für Schritt sparen

Ein Sparplan hilft Ihnen, regelmäßig Geld zurückzulegen und langfristig Vermögen aufzubauen – schon mit kleinen Beträgen. Je nach Ziel, Sicherheitswunsch und Renditechance bieten die Sparkassen verschiedene Sparplan-Varianten an.

Ob Urlaub, neues Auto, finanzielle Reserve, Altersvorsorge oder Vermögensaufbau: Nicht jedes Ziel lässt sich sofort bezahlen. Mit einem Sparplan legen Sie automatisch einen festen Betrag zur Seite, zum Beispiel monatlich per Dauerauftrag. So sparen Sie unkompliziert und passend zu Ihrem Budget.

Ein Sparplan ist besonders für Einsteigerinnen und Einsteiger geeignet. Sie müssen nicht direkt eine große Summe investieren. Schon eine niedrige Sparrate ab etwa 25 Euro kann ein guter Anfang sein. Wichtig ist vor allem, dass Sie regelmäßig sparen und die Anlage zu Ihrem Ziel passt.

Diese Sparplan-Varianten gibt es bei der Sparkasse

  • ETF-Sparplan

    Mit einem ETF-Sparplan legen Sie Ihr Geld regelmäßig und meist gebührenarm an. Sie investieren regelmäßig in ETFs, also börsengehandelte Fonds, die häufig einen Index wie den Dax oder Nasdaq 100 automatisiert abbilden. ETFs bieten Renditechancen, können aber im Wert schwanken. Für Anlegerinnen und Anleger, die langfristig investieren möchten und eine breite Anlage suchen, kann ein ETF-Sparplan interessant sein.

  • Fondssparplan

    Mit einem Fondssparplan investieren Sie regelmäßig in aktiv gemanagte Fonds. Dabei wird Ihr Geld in viele einzelne Werte angelegt, zum Beispiel in Aktien oder Anleihen. Anders als bei ETFs werden die Fonds aktiv von Fondsmanagerinnen oder Fondsmanagern gemanagt, die die Bestandteile nach festgelegten Kriterien auswählen und anpassen. Die Rendite kann höher sein als bei klassischen Sparformen, gleichzeitig sind Schwankungen möglich. Ein Fondssparplan kann passen, wenn Sie langfristig sparen möchten und bereit sind, zwischenzeitliche Kursbewegungen auszuhalten.

  • Aktiensparplan

    Bei einem Aktiensparplan fließt Ihre Sparrate regelmäßig in ein einzelnes Aktienunternehmen. Dadurch können Sie gezielt an der Entwicklung bestimmter Unternehmen teilhaben. Diese Variante bietet Renditechancen, ist aber stärker von Schwankungen abhängig. Ein Aktiensparplan eignet sich eher für Anlegerinnen und Anleger, die bereits etwas Erfahrung haben oder sich beraten lassen möchten.

  • Banksparplan

    Ein Banksparplan ist eine sichere Form, Geld planbar anzusparen. Sie zahlen regelmäßig einen fest vereinbarten Betrag ein und erhalten dafür Zinsen. Die Höhe der Zinsen und die Laufzeit hängen vom jeweiligen Angebot Ihrer Sparkasse ab. Ein Banksparplan eignet sich vor allem für Sparerinnen und Sparer, die Sicherheit schätzen und keine starken Wertschwankungen möchten.

  • Riester-Banksparplan

    Ein Riester-Banksparplan kann für die private Altersvorsorge genutzt werden. Er verbindet regelmäßige Einzahlungen mit staatlicher Förderung, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Diese Variante kann sinnvoll sein, wenn Sie langfristig vorsorgen und mögliche Zulagen nutzen möchten.

  • Prämiensparplan

    Ein Prämiensparvertrag ist ein Sparvertrag, bei dem Sie Zinsen auf Ihre Sparraten erhalten. Zudem gibt es jedes Jahr sogenannte Prämien, also eine zusätzliche Zahlung auf die Sparsumme. Diese Prämien wachsen von Jahr zu Jahr.

  • VL-Sparplan

    Ein VL-Sparplan nutzt vermögenswirksame Leistungen (darauf basiert auch die Abkürzung), die manche Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zusätzlich zum Gehalt zahlen. Je nach Höhe und Einkommen kann es darauf auch staatliche Zuschüsse geben. Das Geld kann dabei in Fondssparpläne, Bausparpläne, zur Tilgung eines Immobilienkredits oder für einen Banksparplan genutzt werden.

Welcher Sparplan passt zu mir?

Wenn Sie vor allem Sicherheit möchten, kann ein Banksparplan oder ein Prämiensparvertrag passend sein. Sie wissen, welcher Betrag regelmäßig eingezahlt wird, und können mit festen oder vereinbarten Zinsen planen.

Wenn Sie langfristig Vermögen aufbauen und Renditechancen nutzen möchten, kommen Fonds-, ETF- oder ein Aktiensparplan infrage. Dabei sollten Sie eine längere Laufzeit einplanen. Der Grund: Kurse können schwanken. Wer über viele Jahre spart, hat mehr Zeit, vorübergehende Rückgänge auszugleichen.

Wenn Sie für das Alter vorsorgen möchten, kann ein Riester-Banksparplan interessant sein. Hier spielt neben der Anlage auch die mögliche staatliche Förderung eine Rolle.

Wenn Sie vermögenswirksame Leistungen erhalten, lohnt sich ein Blick auf den VL-Sparplan. So können Sie zusätzliches Geld Ihres Arbeitgebers oder Ihrer Arbeitgeberin für Ihre finanzielle Zukunft nutzen.

Rechenbeispiel

Ein vereinfachtes Beispiel: Sie sparen monatlich 50 Euro. Nach einem Jahr haben Sie 600 Euro eingezahlt – zuzüglich möglicher Zinsen, Prämien oder Wertentwicklung. Nach 10 Jahren sind es bereits 6.000 Euro eigene Einzahlungen. Je nach Sparplan kann daraus mehr werden. Die genaue Höhe hängt von Sparrate, Laufzeit, Kosten, Zinssatz und Entwicklung der Anlage ab.

Eine sichere Variante mit 2-prozentiger Verzinsung und einem Sparplan von 50 Euro monatlich ergibt nach 10 Jahren 6.701 Euro. Angenommen, eine risikoreichere Variante erzielt eine Rendite von 6 Prozent pro Jahr, so kämen Sie nach 10 Jahren auf einen Beitrag von 8.383 Euro – bei 6.000 eingezahlten Euro. Beide Varianten wurden ohne etwaige Kosten betrachtet.

Warum regelmäßiges Sparen sinnvoll ist

Ein Sparplan nimmt Ihnen viel Arbeit ab. Sie legen einmal fest, welcher Betrag monatlich oder in einem anderen Rhythmus eingezahlt werden soll. Danach läuft vieles automatisch. Das hilft, dranzubleiben – auch wenn im Alltag andere Dinge wichtiger erscheinen.

Bei Wertpapier-Sparplänen kann außerdem der sogenannte Cost-Average- bzw. Durchschnittskosteneffekt eine Rolle spielen. Kaufen Sie über einen längeren Zeitraum regelmäßig Fonds, ETFs oder Aktien, erwerben Sie bei niedrigen Kursen mehr Anteile und bei höheren Kursen weniger. So verteilt sich Ihr Einstieg über viele Zeitpunkte. Das garantiert keine Gewinne, kann aber helfen, Kursschwankungen besser zu nutzen.

Das spricht für einen Sparkassen-Sparplan

Bei Ihrer Sparkasse erhalten Sie Sparmöglichkeiten für unterschiedliche Ziele: vom sicheren Sparen mit Zinsen bis zum chancenorientierten Investieren in Fonds, ETFs oder Aktien. Welche Lösung passt, hängt von Ihrem Ziel, Ihrer Laufzeit, Ihrer gewünschten Flexibilität und Ihrer Risikobereitschaft ab.

Gerade wenn Sie wenig Erfahrung mit Finanzen haben, ist persönliche Beratung hilfreich. Ihre Beraterin oder Ihr Berater erklärt Ihnen verständlich, welche Sparplan-Variante zu Ihrer Situation passt und worauf Sie achten sollten. So treffen Sie eine Entscheidung, die zu Ihrem Budget und Ihren Plänen passt.

Sie möchten regelmäßig sparen?

Ihr finanzielles Polster lässt Sie mit Sicherheit ruhig schlafen. Bei Ihrer Sparkassen finden Sie alle Informationen zu Konditionen und Co. Wir beraten Sie auch gern persönlich.
Sparplan einrichten
Sie werden zu Ihrer Sparkasse weitergeleitet bzw. können sich ihr zuordnen lassen.

Häufige Fragen zum Sparplan

  1. Ein Sparplan ist sinnvoll, wenn Sie regelmäßig sparen und langfristig Kapital aufbauen möchten. Er hilft Ihnen, auch mit kleinen Beträgen konsequent an finanziellen Zielen zu arbeiten. Ob und wie stark Ihr eingezahltes Geld im Wert steigt, hängt wesentlich von der jährlichen Rendite ab, die Ihr gewähltes Produkt an der Börse erzielt, oder dem Zinssatz, den Ihnen Ihre Sparkasse oder Bank zahlt.

     

  2. Viele Menschen wählen eine monatliche Ausführung kurz nach Gehaltseingang. So wird die Rate direkt zurückgelegt, bevor das Geld anderweitig ausgegeben wird. In vielen Fällen sind die Tage, an denen Sparpläne ausgeführt werden können, von der Bank, Sparkasse oder dem Broker vorgegeben. Bei ETFs, Fonds und Aktien ist das oft der 1. oder 15. Tag eines Monats. Sollte der Tag handelsfrei sein, wird der Sparplan am folgenden Handelstag ausgeführt.

  3. Das hängt von der Art des Sparplans ab. Ein normaler Banksparplan, Fondssparplan, ETF-Sparplan oder Aktiensparplan ist in der Regel nicht einfach als Ausgabe steuerlich absetzbar. Bei bestimmten Vorsorgeprodukten wie Riester können jedoch Förderungen oder steuerliche Vorteile möglich sein. Lassen Sie sich dazu individuell beraten.

Passende Produkte zum Thema Sparen

  • Frau mit langen Dreadlocks arbeitet im Schneidersitz auf dem Sofa. Ihr Laptop steht auf dem Schoß währen sie dabei telefoniert.
    Fondssparplan

    Beim Fondssparen zahlen Sie regelmäßig Geld in einen Investmentfonds ein. So haben Sie die Chance, selbst mit kleineren Beträgen langfristig Kapital aufzubauen – auch fürs Alter.

    • Renditechance nutzen

    • Regelmäßig sparen

    • Risikostreuung

  • Mutter liegt mit Tochter und Sohn zusammen in einem Bett während diese am Handy sind.

    Für Menschen, die sich mit dem Anlegen an der Börse nicht gut auskennen, gibt es ganz einfache Lösungen: zum Beispiel Exchange Traded Funds (ETFs). Partizipieren Sie jetzt an einem ETF-Sparplan.

    • Produkte für den langfristigen Vermögensaufbau

    • Sparen auch mit kleineren Beträgen

    • Chance auf eine attraktive Rendite

  • Hände halten ein Mobiltelefon in der Abendsonne

    Für all diejenigen, welche regelmäßig kleine und mittlere Beträge anlegen möchten, ist der Aktiensparplan eine optimale Möglichkeit. Bereits mit monatlich 50 Euro können Sie ohne feste Laufzeiten investieren und Vermögen aufbauen.

    • Langfristige Geldanlage

    • Möglich mit kleinem Budget

    • Chance auf attraktive Renditen

Passende Ratgeber zum Thema Sparen

  • Frau in einem roten Kleid von hinten, trägt einen Korb mit Blüten durch Terrassenreisfelder.
    Geldanlage
    Geld anlegen auf vier Ebenen
    Das Terrassenmodell der Geldanlage
    Es gibt ein paar simple Tricks, mit denen Geldanlage bei jedem klappt. Wir verraten Ihnen, wie Sie systematisch ein komfortables Finanzpolster aufbauen – mit dem Terrassenmodell der Geldanlage.
  • Nicht weißer Mann Steuern berechnet oder Budgetiert am Küchentisch mit Laptop und Papieren.
    Die Einkäufe werden immer teurer, Heizkosten und Mieten steigen. Finanzielle Unterstützung oder Gehaltserhöhungen gibt es dagegen eher selten. Da hilft nur Kosten senken. Hier finden Sie gebündelt unsere Spartipps.
  • Auf einem Holztisch liegen sortierte und unsortierte Holzklötze in verschiedene geometrischen Formen.
    Alles wird teurer – ob Heizung, Miete oder Lebensmittel. Aktuell sollten Sie ganz besonders auf Ihr Geld achten. Höchste Zeit, in 5 einfachen Schritten Ordnung in Ihre Finanzen zu bringen, Kosten zu senken – und Sparziele zu erreichen.