Corona-Lockdown: Das gilt für Schulen und Kitas

Bund und Länder beschließen neue Maßnahmen

Der harte Lockdown gilt ab dem 16. Dezember auch für Schulen und Kindergärten. Dabei variiert die konkrete Ausgestaltung von Bundesland zu Bundesland. Vor allem für kleinere Kinder soll es eine Not-Betreuung geben. Ein Überblick über die wichtigsten Maßnahmen, die vorerst bis zum 10. Januar gehen sollen.

Ein Kind mit Mundschutz und Weihnachtsmütze

Das Wichtigste in Kürze:

  • Alle Kinder und Jugendlichen sollen möglichst zuhause bleiben.
  • In vielen Bundesländern sind Schulen auch vor und nach den offiziellen Weihnachtsferien geschlossen.
  • Die Schulpflicht gilt weiterhin, nur die Präsenzpflicht wird für einzelne Klassenstufen aufgehoben.
  • Viele Schulen stellen auf das „Lernen von zuhause“ um.
  • Die Regeln gelten bis zum 10. Januar – vorerst.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsident*innen haben entschieden: Deutschland kehrt zum harten Lockdown zurück. Das hat auch Auswirkungen auf Schulen und Kindergärten.

Dabei unterscheiden sich die Maßnahmen von Bundesland zu Bundesland: Während die einen die Weihnachtsferien vorziehen beziehungsweise verlängern, setzen die anderen auf digitalen Distanzunterricht.

Aussetzung der Präsenzpflicht an den Schulen

Unterm Strich bedeutet diese Entscheidung aber, dass Kinder zwischen dem 16. Dezember 2020 und dem 10. Januar 2021 möglichst zu Hause betreut werden sollen. Die Präsenzpflicht an den Schulen wird weitestgehend ausgesetzt, um die Kontakte der Kinder und das damit verbundene Risiko der Ansteckung zu minimieren.

In einigen Bundesländern sollen die Schülerinnen und Schüler nach dem offiziellen Ferienende auch noch in der Woche vom 4. bis 8. Januar zuhause bleiben. In dieser Zeit werden sie unter Anleitung der Lehrerinnen und Lehrer digital zu Hause unterrichtet.

Auf Abschlussklassen wollen die Bundesländer ein besonderes Augenmerk richten: Das geschieht an manchen Orten durch ein Verschieben der Prüfungen. Der Stoff, der auf diese Weise nicht bewältigt wird, soll „ohne zusätzlichen Leistungsdruck“ nachgeholt werden. Andernorts sollen die Abiturient*innen zur Ablegung ihrer ersten Prüfungen in die Schulen kommen.

Keine einheitliche Schließung der Kindergärten

In manchen Bundesländern werden Kindergärten ganz geschlossen, in anderen bleiben sie weitestgehend geöffnet. Vielerorts soll eine Notfallbetreuung eingerichtet werden. Diese gilt vor allem für Kinder deren Eltern sogenannte systemrelevanten Berufe haben. Außerdem soll es Eltern ermöglicht werden, für die Betreuung ihrer Kinder bezahlten Urlaub zu nehmen.

Insgesamt appellieren die Bundesländer an die Eltern, ihre Kinder wo immer möglich zu Hause zu lassen. So sollen sie dazu betragen, die Ausbreitung der Pandemie weitestgehend einzudämmen und eine baldige Rückkehr zur Normalität möglich zu machen.

(Stand: 16.12.2020)


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