Ohne Glühwein, Flirten, Glitterdeko: Weihnachtsfeiern mal ganz anders

Diese vier Weihnachtsfeiervarianten stehen auch in Corona-Zeiten zur Verfügung

Online, outdoor oder lieber ausfallen lassen? Für die Betriebsweihnachtsfeier braucht es in diesem Jahr neue Ideen. Vor allem, weil durch den November-Lockdown und steigende Infektionszahlen vielerorts Unsicherheit herrscht. Wir halten mit vorweihnachtlichem Optimismus dagegen: Eine Entscheidungshilfe in vier Weihnachtsfeiervarianten. 

Eine Frau sitzt mit ihrem Hund und Weihnachtsmütze vor dem Laptop

Das Wichtigste in Kürze:

  • Klassische Weihnachtsfeiern sind 2020 nur schwer planbar.
  • Mit kreativen Ideen und rechtzeitiger Planung können neue Weihnachtsfeiervarianten entstehen.
  • Die Bandbreite reicht von spontan über outdoor oder online feiern, bis hin zur Absage der diesjährigen Party.
  • Welche Option am besten passt, müssen die Organisatoren für sich und ihre Mitarbeitenden individuell herausfinden.   

Eine entspannte und ausgelassene Weihnachtsfeier: Viele Unternehmen bedanken sich damit bei den Mitarbeitenden für ihren Einsatz. Doch 2020 dürfte dieses Event in vielen Firmen völlig anders aussehen – wenn es denn überhaupt stattfindet. Von „Alle Jahre wieder“ keine Spur.

Denn eine solche Vorweihnachtszeit gab es noch nie. Die steigenden Corona-Zahlen machen die Planung der kommenden Wochen schwierig – und damit auch die Organisation der Weihnachtsfeier. Unternehmen müssen in verschiedenen Szenarien denken. Wir nennen vier Optionen für eine alternative Weihnachtsfeier- und prognostizieren, wie wahrscheinlich sie sich 2020 umsetzen lassen.

Die Spontanvariante

Mit steigenden Infektionszahlen steht die firmeneigene Weihnachtsfeier für die meisten nicht ganz oben auf der Liste. Die Prios sind klar: Füße stillhalten und gesund bleiben. Sollte die Zahl der Ansteckungen bis Anfang Dezember deutlich sinken, gibt es Hoffnung für eine Weihnachtsfeier im sehr kleinen Rahmen. Tipp: Glühwein schmeckt auch aus Thermoskannen gut.

Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Umsetzung: < 10 Prozent

Die Outdoor-Variante

Wem das zu unwahrscheinlich ist, der plant lieber jetzt schon, die Weihnachtsfeier in diesem Jahr nach draußen zu verlegen. Die Voraussetzung auch hier: deutlich gesunkene Zahlen. Dann könnte eine Weihnachtsfeier unter freiem Himmel zur Option werden – mit deutlich geringerer Ansteckungsgefahr als in geschlossenen Räumen. Eventuell lässt sich auf dem Firmengelände ein eigener Weihnachtsmarkt ausrichten – mit Grill, Eisstockschießen und Getränkestand, an dem es vielleicht in diesem Jahr nur alkoholfreie Getränke gibt. Mit einem durchdachten Hygienekonzept und festgelegter Personenzahl in bestimmten Bereichen ließe sich eine Outdoor-Weihnachtsfeier sicher organisieren. Zudem könnten Teams auch in vorher definierten Gruppen und zu abgesteckten Zeiten feiern. So kann eine eventuell nötige Teilnehmerbeschränkung eingehalten werden.  

Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Umsetzung: 35 Prozent

Die Online-Variante

Feiern ja, aber diesmal ganz digital? An der technischen Ausstattung und den notwendigen Videokonferenz-Skills dürfte es gerade in diesem Jahr bei vielen Firmen nicht mehr mangeln. Alles eine Frage der Organisation. Im Netz finden sich zahlreiche mehr oder weniger ansprechende Angebote wie moderierte Gameshows oder ein Speeddating, bei dem man sich gegenseitig erzählt, was Weihnachten auf den Tisch kommt. Darunter sind auch kulinarische Angebote wie Online-Gin-Tastings oder gemeinsame Online-Kochkurse.  Die hierfür benötigten Zutaten kommen vorab mit der Post. Eine weitere Option: Ein Online-Escape-Room, bei denen Mitarbeitende gemeinsam versuchen, Aufgaben zu lösen, um einen virtuellen Raum zu verlassen. Bei so vielfältigen Online-Angeboten liegt es an der Kreativität des Organisationsteams, ein weihnachtsfeiertaugliches Gesamtpaket zu schnüren, das zum Unternehmen und der Belegschaft passt.

Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Umsetzung: 99 Prozent

Die Ausfall-Variante

Gewinnt nach Abwägung der Optionen die Erkenntnis, dass die Weihnachtsfeier in diesem Jahr leider nicht stattfinden kann, muss das auch nicht das Ende aller Vorfreude sein. Vielleicht gibt es ja als Ersatzveranstaltung ein rauschendes Frühlingsfest im kommenden Jahr, dessen Vorbereitungen schon jetzt beginnen.

Und bedanken kann man sich bei seinem Team trotz der Umstände. Warum nicht das Weihnachtsfeier-Budget nutzen, um den Mitarbeitenden ein Präsentpaket ins Homeoffice zu schicken. Mit den passenden Zutaten für eine Mini-Weihnachtsfeier im heimischen Wohnzimmer – z. B. mit Kerze, Stollen, Glühwein, Weihnachtsplaylist und der Einladung zur Weihnachtsvideokonferenz mit den Lieblingskolleginnen und -kollegen. So hätte man viele kleine Weihnachtsfeiern in diesem und die Vorfreude auf ein Frühlingsfest im kommenden Jahr. Und Freude plus Vorfreude ergibt dann vielleicht – trotz Corona – die schönste Freude!

Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Umsetzung: >75 Prozent

Für welche Variante man sich auch entscheidet: Viele Weihnachtsfeiern dürften dieses Jahr anders werden als gewohnt. Aber noch ist genug Zeit, um sie zu einem besonderen Event zu machen, an das sich vielleicht gerade deshalb alle gern zurückerinnern.

Stand: 10.11.2020


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