
Die Rentenerhöhung beträgt 2026 4,24 Prozent.
Die Renten steigen stärker als die Inflation zuletzt.
Ab März wird – je nach Krankenkasse – einigen Rentnerinnen und Rentnern etwas weniger Geld ausgezahlt.
Höhe der Rentenanpassung 2026: So viel mehr Rente gibt es mit 4,24 Prozent Rentenplus
Die Renten in Deutschland steigen zum 1. Juli um 4,24 Prozent. Das gab Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) am Donnerstag in Berlin bekannt. Freuen können sich darüber die ungefähr 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner.
Damit gibt es auch mehr, als zunächst erwartet worden war. Im Herbst war die Regierung noch von einer Rentenerhöhung um 3,7 Prozent ausgegangen.
Grund für die höhere Erhöhung ist die vom Statistischen Bundesamt errechnete Lohnentwicklung von 4,25 Prozent. Ein Rentenpunkt ist damit ab Juli 42,52 Euro wert statt bis dato 40,79 Euro.
Konkret bedeutet das: Eine monatliche Rente von 1.000 Euro wächst um rund 42,40 Euro. Für eine Standardrente bei durchschnittlichem Verdienst und 45 Beitragsjahren entspricht das einem Plus von 77,85 Euro im Monat.
Kaufkraft der Renten steigt
Die Erhöhung liegt damit spürbar über der erwarteten Inflationsrate von 2,1 Prozent für 2026. Das heißt: Die Rentner und Rentnerinnen können sich mehr leisten. Damit setzt sich ein Trend der vergangenen Jahre fort. Seit 2017 stiegen die Renten um 37 Prozent, das Preisniveau hingegen um rund 29 Prozent. Betrachtet wurden hierfür nur die Renten in Westdeutschland. In Ostdeutschland fielen die Rentenerhöhungen bis 2023 höher aus. Seit 2024 steigen sie bundesweit einheitlich.
Welche Rentengruppen sind betroffen?
Die Rentenanpassung gilt für alle Bezieherinnen und Bezieher einer gesetzlichen Rente. Erhöht werden sämtliche Rentenarten der gesetzlichen Sozialversicherung – dazu zählen Altersrenten, Erwerbsminderungsrenten, Hinterbliebenenrenten (z. B. Witwen- und Waisenrenten) sowie die gesetzlichen Unfallrenten. Insgesamt profitieren also Rentenbeziehende aller Regionen und Rentenarten ab Juli 2026 von höheren Auszahlungen.
Wann gibt es die höhere Rente?
Wann Ihre Rente steigt, hängt davon ab, ob sie nachschüssig oder vorschüssig bezahlt wird. Beziehen Sie Ihre Rente schon länger als 21 Jahre (vor dem April 2004), wird Ihre Rente vorschüssig ausgezahlt. Sie bekommen die Rentenerhöhung, die ab 1. Juli greift, schon Ende Juni auf Ihr Konto ausgezahlt. Alle anderen erhalten die höhere Rente erstmals Ende Juli.
Höhere Krankenversicherungsbeiträge ab März
Zunächst kann der ausgezahlte Rentenbeitrag etwas sinken. Das hängt von der Krankenkasse ab. Etwa die Hälfte der Krankenkassen hatte zum Jahresbeginn die Zusatzbeiträge erhöht. Diese Erhöhung greift zum März bei gesetzlich versicherten Rentnerinnen und Rentnern.
Stand: 06. März 2026
Hier dreht sich alles ums Geld. Mit uns bleiben Sie auf dem Laufenden und erfahren alles über clevere Spartipps, lukrative Anlagemöglichkeiten, smarte Altersvorsorgen und News aus der Finanzwelt. Denn: Wissen zahlt sich aus!



