Weihnachtsmärkte 2021: Wo sie stattfinden und welche Regeln gelten

7 Fragen und Antworten rund ums Thema Weihnachtsmarkt

Die Adventszeit naht und damit steigt die Vorfreude auf die Weihnachtsmärkte. Doch – finden diese überhaupt wie gewohnt statt? Hier finden Sie alle Fragen und Antworten. 

Drei Frauen stoßen mit Glühwein auf einem Weihnachtsmarkt an

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die meisten Weihnachtsmärkte finden in diesem Jahr wieder statt. Allerdings werden die Aufbaukonzepte verändert und es gelten strenge Regeln.
  • Wer einen Weihnachtsmarkt besuchen möchte, muss einen Nachweis erbringen. Während viele Märkte auf 3G setzen, gibt es auch einige, bei denen 2G gilt.
  • Einfach spontan auf einen Markt gehen, ist möglicherweise nicht drin. Die Besucherzahlen sind eingeschränkt und eventuell sogar Tickets notwendig. 

1. Finden Weihnachtsmärkte überhaupt statt?

Kurz und knapp: Ja. In diesem Jahr soll es deutschlandweit wieder Weihnachtsmärkte geben. 

2. Wann geht es los?

Bereits am 5. November 2021 öffnet der „Winterzauber Berlin“ an der Landsberger Allee als erster Weihnachtsmarkt seine Türen. Dicht gefolgt von den Weihnachtsmärkten im hessischen Offenbach und Darmstadt, die am 15. November 2021 starten. Gießen zieht am 18. November 2021 nach. So werden nach und nach die Weihnachtsmärkte überall im Land ihre Pforten öffnen.

3. Wird alles wie früher?

Nach der Zwangspause im vergangenen Jahr wird allgemein mit einem großen Andrang an den Buden gerechnet – so wie es überall vor der Corona-Pandemie war. Auch die Schaustellerinnen und Schausteller freuen sich auf die Märkte, die ausgefallene Saison 2020 war schließlich für sie mit starken Einbußen verbunden.

Um den Besucherinnen und Besuchern möglichst viel Sicherheit zu bieten, werden in diesem Jahr verschiedene Maßnahmen ergriffen; Ansteckungen mit dem Virus sollen so vermieden werden. 



4. Welche Regelungen gelten?

Es gelten die gängigen Hygieneschutzmaßnahmen und Abstandsregeln. Darunter 2G oder 3G – geimpft, genesen, getestet. Die Maskenpflicht entfällt auf Märkten, die Besucherinnen und Besucher unter den 2G-Auflagen einlassen. Es wird darüber nachgedacht, am Einlass Bändchen zu verteilen, um eine Übersicht über die Gäste zu behalten. Außerdem werden viele Weihnachtsmärkte ausgeweitet und Buden weiter auseinandergestellt, um enges Aneinanderdrücken von Personen zu vermeiden – so etwa am Nürnberger Christkindlmarkt oder auf dem Münchner Marienplatz.

Um einen Überblick über die Besucherzahl zu haben, wird darüber diskutiert, die Märkte einzuzäunen und „Einbahnstraßen“ zu erstellen. Ein Ticketsystem mit zuvor buchbaren Tickets könnte die Kontrollen zusätzlich erleichtern.

Vielerorts werden die Weihnachtsmärkte verlängert – der Stuttgarter Weihnachtsmarkt beispielsweise um eine Woche. Der Münchner Christkindlmarkt lässt die Buden sogar bis zum 9. Januar 2022 offen. Das soll die Besucherzahlen pro Tag reduzieren und den Gästen mehr Abstand zueinander ermöglichen.

Kinder unter 12 Jahren und Personen, die sich nicht impfen lassen können, haben die Möglichkeit, mit negativem PCR-Test einen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Kinder unter sechs Jahren sind von dieser Pflicht befreit.

5. Welche Weihnachtsmärkte sollen stattfinden?

Feste Zusagen gibt es bisher aus fast allen deutschen Großstädten – darunter Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart und München. Aber auch in anderen Städten wie beispielsweise Passau, Regensburg, Chemnitz, Bochum oder Mainz soll es Weihnachtsmärkte geben. In Planung sind bisher noch die Märkte in Cottbus, Potsdam und Frankfurt (Oder). Essen und Dortmund sind optimistisch. Nähere Informationen zu den einzelnen Beschlüssen und den Auflagen der Bundesländer finden Sie hier

6. Welche Weihnachtsmärkte finden nicht statt?

Feste Absagen gibt es bisher beim Lichter-Weihnachtsmarkt in Dortmund und dem Weihnachtsmarkt im Schloss Charlottenburg in Berlin. Beide Märkte entfallen wie bereits im vergangenen Jahr. 

7. Wie sichert man sich ab?

Auch wenn es derzeit gut aussieht und feste Konzepte bereits ausgearbeitet sowie Buden vermietet werden, sollten Sie bei Ticketbuchungen darauf achten, eine Stornomöglichkeit zu haben. Diese ist zudem sinnvoll, falls Sie kurzfristig doch von einem Besuch absehen oder verhindert sein sollten. 

(Stand: 04.11.2021)


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