Flutkatastrophe stellt Teile Deutschlands vor riesige Herausforderungen

Sparkassen- und Giroverband ruft bundesweit zu Hilfen für Flutopfer auf

In Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz herrscht nach einer bislang beispiellosen Flutkatastrophe noch immer der Ausnahmezustand. Die betroffenen Regionen stehen durch die Wassermassen vor riesigen Herausforderungen. Ganze Familien stehen vor dem Nichts, viele Existenzen wurden zerstört. Die Zahl der Toten und Verletzten steigt immer noch an. Das Ausmaß der Zerstörungen ist nur langsam abzusehen. Inzwischen sind auch Gebiete in Bayern und Sachsen von Überschwemmungen betroffen. Für eine schnelle und unbürokratische Hilfe hat die Sparkassen-Finanzgruppe eine zentrale Spendenplattform eingerichtet.

Fluthilfe Spendenaktion

Das Wichtigste in Kürze

  • Starke Regenfälle in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz haben eine Flutkatastrophe unvorstellbaren Ausmaßes verursacht.
  • Viele Orte sind überschwemmt und zerstört. Die Anzahl der Toten liegt über 150 und steht immer noch nicht endgültig fest.
  • Viele Bereiche des öffentlichen Lebens wurden durch die Fluten lahmgelegt. Auch 68 Sparkassengeschäftsstellen sind zerstört oder aktuell nicht benutzbar.
  • Die Sparkassen-Finanzgruppe ruft bundesweit zu Hilfsaktion für Flutopfer auf und hat eine zentrale Spendenplattform eingerichtet.
Wir wissen von unseren Instituten und Mitarbeitenden vor Ort, dass die Lage dramatisch ist. Wir trauern um die zahlreichen Opfer. Viele private und berufliche Existenzen wurden vernichtet.“
Helmut Schleweis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands

Flutkatastrophe mit dramatischem Ausmaß

Das Tief „Bernd“ hat in Teilen Deutschlands eine Flutkatastrophe ausgelöst. Aufgrund extremer Regenfälle sind viele Regionen überschwemmt und völlig verwüstet. Besonders betroffen sind die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Auch Teile Bayerns und Sachsens kämpfen mit den Fluten. Über 150 Menschen sind bisher ums Leben gekommen. Viele Menschen werden noch vermisst. Große Bereiche des öffentlichen Lebens sind lahmgelegt.

„Die vielen Helferinnen und Helfer in den Überschwemmungsgebieten arbeiten bis zur Erschöpfung gegen die Folgen der Fluten und suchen immer noch nach Vermissten. Vor ihnen haben wir alle den höchsten Respekt“, sagte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), Helmut Schleweis, am 19. Juli in Berlin.

Wasserstandmarkierungen neben einem überschwemmten Flussbett

Alltag durch Hochwasser in vielen Bereichen zum Erliegen gekommen

Die Folgen der Überschwemmungen schränken neben vielen anderen Bereichen des öffentlichen Lebens auch den Sparkassen-Filialbetrieb ein. Vielerorts ist die Versorgung mit kreditwirtschaftlichen Dienstleistungen deutlich beeinträchtigt. 68 Sparkassengeschäftsstellen sind zerstört oder aktuell nicht benutzbar.

Die Stadtsparkasse Wuppertal informiert beispielsweise, wegen extremer Regenfälle sei es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag vergangener Woche stadtweit zu Überschwemmungen und Stromausfällen gekommen. Davon seien 18 Filialstandorte betroffen, die vorerst geschlossen bleiben.

„Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Folgen der Überschwemmungen an unseren Standorten zu beseitigen und hoffen, dass sich die Lage bald entspannen wird“, sagt Pressesprecher Florian Baumhove.

Die Gemeinschaftsstiftung für Wuppertal hat ein Spendenkonto für die Betroffenen des Wuppertaler Hochwassers eingerichtet.

Gleichwohl haben die örtlichen Institute bereits umfangreiche Programme für Soforthilfen für betroffene Mitbürgerinnen und Mitbürger gestartet und dafür in bedeutenden Größenordnungen Spenden zur Verfügung gestellt. Die Versicherungen der Sparkassen-Finanzgruppe richten sich auf schnelle und unbürokratische Hilfen ein.

Ich rufe alle Sparkassen, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkassen-Finanzgruppe auf, durch schnelle Spenden den Opfern zu helfen.
Helmut Schleweis, Präsident des DSGV
Überflutete Innenstadt in Geilenkirchen

Sparkassen-Finanzgruppe ruft bundesweit zu Hilfsaktion auf

Helmut Schleweis äußerte sich am 19. Juli zur Unwetterkatastrophe: „Wir wissen von unseren Instituten und Mitarbeitenden vor Ort, dass die Lage dramatisch ist. Es sind viele Tote und Verletzte zu beklagen. Viele private und berufliche Existenzen sind vernichtet.“ Angesichts der aktuellen Notlage ruft die Sparkassen-Finanzgruppe zur Unterstützung der Betroffenen auf.

Soforthilfe der Sparkassen

Für die Soforthilfe der Sparkassen wurde über das gemeinsame Spendenportal wirwunder.de und den Spendenpartner betterplace.org eine Möglichkeit zu Spenden eingerichtet, die ab sofort nutzbar ist:

www.wirwunder.de/fluthilfe

Die dort eingehenden Mittel werden Betroffenen direkt ausgezahlt. Die Kosten der Zahlungsabwicklung tragen die Sparkassen. Für die ordnungsgemäße Verwendung stehen die zuständigen regionalen Sparkassenverbände als Körperschaften öffentlichen Rechts sowie die Sparkassen in den betroffenen Gebieten ein.

„Die Zerstörungen und die daraus erwachsende Not sind derzeit so groß, dass sie von den örtlich zuständigen Stellen allein nicht zu bewältigen sind,“ so der DSGV-Präsident.

Schleweis appelliert deshalb an alle Sparkassen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der deutschen Sparkassen-Finanzgruppe, den Opfern der Überschwemmungen durch schnelle Spenden zu helfen.

(Stand: 19.7.2021)


Sie möchten den Opfern der Flutkatastrophe helfen? Wir sind dankbar für jede Unterstützung!