Corona: Jetzt fällt die Maske

Diese Regeln gelten ab dem 3. April

Ab 3. April entfällt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Innenräumen. Einige Ausnahmen gelten trotzdem. Welche das sind, lesen Sie hier.

Mann nimmt seine Mund-Nasen-Bedeckung ab

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Maskenpflicht in Deutschland entfällt größtenteils.
  • Die Bundesländer entscheiden über Corona-Maßnahmen nun individuell durch die Hotspot-Regelung.
  • Einzelhändlern und den Sparkassen steht es frei, vom Hausrecht Gebrauch zu machen.

Welche allgemeinen Regeln gelten jetzt?

Ob Kino, Konzert, Geschäfte oder Fußballstadion: Ab Sonntag, den 3. April 2022 muss in diesen und fast allen anderen Einrichtungen keine Maske mehr getragen werden. Auch an Schulen ist das Tragen einer Maske keine Pflicht mehr. Zum eigenen Schutz ist das Tragen aber natürlich trotzdem erlaubt. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) empfiehlt gerade in Innenräumen weiterhin freiwillig auf die Schutzmaßnahme zu setzen.

In einigen Einrichtungen bleibt die Maskenpflicht auch über den 3. April hinaus bestehen. An diesen Orten müssen Sie weiterhin eine medizinische Maske tragen:

  • im ÖPNV, im Flugzeug und der Personenschifffahrt
  • in Arztpraxen, Notaufnahmen und Krankenhäusern
  • in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete oder Obdachlose
  • in Vorsorge- und Rehakliniken sowie Dialyseeinrichtungen und Tageskliniken
  • im Rettungsdienst, ambulanten Pflegedienst und Pflegeeinrichtungen

Welche Sonderregelungen können in Kraft treten?

Landesregierungen können nach Einschätzung der regionalen Corona-Lage von der Hotspot-Regelung Gebrauch machen. Im Zuge dessen kann auch eine Maskenpflicht verordnet werden. Aktuell tritt die Sonderregelung in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg in Kraft. Dort gelten weiterhin viele Schutzmaßnahmen sowie die Maskenpflicht im Einzelhandel.

Ausnahmen in Fernzügen und Reisebussen

Informieren Sie sich bei der Fahrt mit der Bahn oder einem Reisebus vorab über die Regelungen des Anbieters. Fernzüge und Reisebusse gehören nicht zum ÖPNV. Deswegen kann hier per Hausrecht trotzdem eine Maskenpflicht von einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung bis zur FFP2-Maske gelten. Achten Sie deswegen auf die örtlichen Verordnungen und Lautsprecherdurchsagen.

Maske am Arbeitsplatz: Ja oder nein?

Die Verantwortung für einen ausreichenden Infektionsschutz liegt weiterhin bei den Arbeitgebern und Arbeitgeberinnen. Ein individuelles Hygienekonzept mit Basisschutzmaßnahmen muss bis zum 25. Mai durchgeführt werden. Dazu zählt die sogenannte Gefährdungsbeurteilung. Je nach Ergebnis kann das Masketragen im Betrieb weiterhin angeordnet werden. Zum Beispiel dort, wo Technik und Organisation keinen ausreichenden Schutz bieten. Ist keine Maskenpflicht verordnet, dürfen Sie für Ihren eigenen Schutz weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Das gilt in den Sparkassen-Filialen

Die Regelungen in den Sparkassen können sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. Gilt die Hotspot-Regelung, gilt auch in diesem Gebiet in unseren Filialen die Maskenpflicht. Des Weiteren können die Sparkassen individuell von Ihrem Hausrecht Gebrauch machen. Informieren Sie sich bestenfalls vor Ihrem Besuch zu den aktuellen Regelungen vor Ort. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben Ihnen gern persönlich wie telefonisch Auskunft. Zudem dürfen Sie bei einem Besuch in der Filiale weiterhin freiwillig eine Maske tragen. 

Hausrecht beachten

Der Einzelhandel darf – trotz der fallenden Maskenpflicht – im Zweifelsfall das Tragen einer Maske anordnen. Einige Einzelhandelsketten haben bereits Stellung bezogen: Edeka, Kaufland und Lidl sowie das Möbelhaus IKEA, die Textilketten Ernsting's family und C&A, Douglas, Deichmann, MediaMarkt, Woolworth und die Thalia Buchhandlungen bestätigen, dass bei ihnen die Maskenpflicht entfällt. Trotzdem empfehlen sie Einkaufenden, weiterhin eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen.

(Stand: 01.04.2022)


Mit mehr Abstand als gewohnt. Aber genauso nah. Erreichen Sie jetzt Ihre Sparkasse vor Ort.