7 Fragen und Antworten zur Booster-Impfung

Das müssen Sie wissen

Die Corona-Fallzahlen steigen massiv. Um die Welle zu brechen, setzen viele auf Auffrischungsimpfungen. Einige Ärztinnen und Ärzte vergeben bereits Termine für diese „Booster“-Impfungen. Für wen die Auffrischung gedacht ist, was verimpft wird und wann Sie einen Termin vereinbaren sollten, erfahren Sie hier. 

Ein junger Mann macht ein Selfie, während er die Booster-Impfung erhält

Das Wichtigste in Kürze:

  • Alle Personen ab 18 Jahren können und sollten sich eine Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff geben lassen. Das empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO).
  • Idealerweise sollte die Auffrischung sechs Monate nach der zweiten Impfung stattfinden.
  • Die Auffrischungsimpfung ist kostenlos und erfolgt mit Impfstoffen von BioNTech oder Moderna. 

1. Warum ist ein Booster nötig?

Die Covid-19-Impfstoffe sind dazu da, Sie vor einem schweren Verlauf einer Corona-Infektion zu schützen und die Verbreitung des Virus zu reduzieren. Die Wirksamkeit des Impfschutzes kann jedoch mit der Zeit nachlassen – besonders bei älteren oder immungeschwächten Menschen. Eine Auffrischungsimpfung soll die Anzahl der Antikörper und damit den Schutz wieder erhöhen.  

2. Wer soll eine Booster-Impfung erhalten?

Da auch jüngere und gesunde Menschen nicht vor einer Abnahme der Antikörper gefeit sind, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) allen Personen ab 18 Jahren, sich eine Auffrischungsimpfung zu holen.

Dennoch sollten laut STIKO folgende Personengruppen bei den Impfterminen Vorrang haben:

  • Immunschwache Personen
  • Personen ab 70 Jahren
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Senioreneinrichtungen sowie Betreute in medizinischer Behandlung
  • Mitarbeitende in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen
  • Personen, die bisher noch keine Impfung erhalten haben 

3. Wann kann man sich eine Booster-Impfung geben lassen?

Grundsätzlich soll die Auffrischung im Abstand von rund sechs Monaten zur letzten Impfdosis der Grundimmunisierung erfolgen. Mancherorts – beispielsweise in Berlin – kann die Immunisierung auch bereits nach fünf Monaten aufgefrischt werden.

4. Wo gibt's die Booster-Impfung?

Wie bei der Grundimmunisierung erfolgt die Booster-Impfung durch mobile Impfteams, in Impfzentren, bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie durch betriebsärztliches Personal. 

5. Womit wird geimpft?

Es werden für die Booster-Impfung ausschließlich mRNA-Impfstoffe verwendet – also BioNTech oder Moderna. Das liegt an der hohen Wirksamkeit und Sicherheit der beiden Impfstoffe. Daten haben außerdem gezeigt, dass bei einer sogenannten Kreuzimpfung mit Vektor- und mRNA-Impfstoff deutlich mehr Antikörper gebildet werden als bei einer Auffrischung, für die wiederum ein Vektor-Impfstoff genutzt würde. Sie brauchen sich also keine Sorgen zu machen, sollten Sie zuvor mit einem Vektor-Impfstoff wie beispielsweise AstraZeneca oder Johnson&Johnson geimpft worden sein. Im Gegenteil: Sie erreichen durch die Kombination mit einem mRNA-Impfstoff einen höheren Schutz, als wenn Sie den gleichen Impfstoff erneut bekämen.  

6. Ist die Booster-Impfung kostenlos?

Ja. Wie bereits die Grundimmunisierung ist auch die Auffrischungsimpfung für alle Bürgerinnen und Bürger kostenlos. 

7. Wo finde ich weitere Informationen?

Wie Ihr Bundesland mit der Auffrischungsimpfung vorgeht, können Sie auf der jeweiligen Landes-Website nachlesen. Detaillierte Informationen zur STIKO-Empfehlung finden Sie hier

(Stand: 23.11.2021)


Mit mehr Abstand als gewohnt. Aber genauso nah. Erreichen Sie jetzt Ihre Sparkasse vor Ort.