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Das sind die neusten Updates zum Thema Einkaufen mit Termin

Seit wenigen Tagen ist es wieder möglich, in Läden abseits des täglichen Bedarfs einkaufen zu gehen – „Click&Meet“ lautet die Devise. Mit vorheriger Terminvereinbarung dürfen Kundinnen und Kunden nun Geschäfte betreten und innerhalb eines bestimmten Zeitfensters shoppen. Wie diese Methode funktioniert und was genau Sie beim Einkauf vor Ort beachten müssen, haben wir hier für Sie zusammengefasst. 

Einkaufen mit Termin

Das Wichtigste in Kürze:

  • In Deutschland ist Shopping wieder erlaubt. Die Umsetzung ist jedoch stark von den Inzidenzwerten abhängig. 
  • Viele Läden und Einkaufshäuser machen davon Gebrauch. Darunter Modeketten wie H&M, Zara oder C&A, aber auch Möbelhäuser wie Ikea oder Mömax.
  • Die Terminvergabe wird individuell gehandhabt – per App, auf der Website oder telefonisch – und auch die genehmigte Einkaufsdauer unterscheidet sich meist.
  • Eine Umfrage des Handelsverbandes Deutschland zeigt, dass viele Unternehmen das „Click&Meet“ kritisch sehen. 

Einkaufen gestattet, aber nur unter bestimmten Bedingungen

Passend zum Frühlingsbeginn ist Einkaufen in Deutschland wieder gestattet. Allerdings ist die Umsetzung sehr stark von den Inzidenzwerten abhängig. Dadurch gibt es nicht nur von Bundesland zu Bundesland, sondern auch von Landkreis zu Landkreis Unterschiede. Grundsätzlich gilt: Bei einer 7-Tage-Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner dürfen Geschäfte das „Click&Meet“ Prinzip anbieten. Bei einer anhaltenden Inzidenz von unter 50 ist ein reguläres Öffnen möglich. Jedoch nur mit begrenzter Besucherzahl und unter Einhaltung der jeweils geltenden Hygieneregeln.

Zu Läden, die „Click&Meet“ anbieten, gehören H&M, Obi, Bauhaus, Depot, Zara, Ikea, Mömax, Deichmann, Saturn und viele weitere. Auch kleinere Geschäfte haben geöffnet, jedoch besitzen diese oft keine Website, weshalb die Terminvereinbarung nur per Anruf oder Nachfrage vor Ort erfolgen kann. Bei größeren Unternehmen funktioniert die Terminierung via App oder direkt über die Homepage. Vor „Click&Meet“ hat beispielsweise Ikea „Click&Collect“ angeboten. Dabei bestellten die Kundinnen und Kunden das gewünschte Produkt auf der Website und holten es vor Ort ab, ohne den Laden betreten zu müssen. 

Klare Festlegung der Einkaufszeiten

Nicht nur der Tag, sondern auch die Einkaufszeit werden konkret festgelegt. Wie lange man einen Laden betreten darf, entscheiden die Händlerinnen und Händler individuell für sich. In der Regel sind es 30 Minuten, bei manchen länger. Ikea lässt die Kundinnen und Kunden 90 Minuten shoppen. Nach Ablauf der Zeit wird man zur Kasse gerufen. Wie im vergangenen Jahr bei Gastronomiebesuchen üblich, müssen zur Terminbuchung nun auch in Läden der Name und die Handynummer zur Kontaktverfolgung angegeben werden.

Ohne Voranmeldung darf weiterhin in Geschäften des täglichen Bedarfs eingekauft werden. Darunter Supermärkte, Buchhandlungen und Drogerien, aber zusätzlich auch Gartencenter und Blumenläden. Bei Baumärkten ist es weiterhin nur Gewerbetreibenden gestattet, ohne Termin den Laden zu betreten. Privatleute benötigen eine Anmeldung. 

Skepsis bei Unternehmerinnen und Unternehmern

Auch wenn die Termine begehrt sind und sowohl zu Feierabend als auch am Wochenende hoher Andrang herrscht, sehen die Unternehmerinnen und Unternehmer die Möglichkeit zum „Click&Meet“ skeptisch. Eine Umfrage des Handelsverbands Deutschland unter 1100 Unternehmen hat ergeben, dass zwar 90 Prozent das Prinzip einführen wollen, jedoch ein Viertel davon nicht an Umsatz glaubt. Die Kosten für den Aufwand seien im Vergleich zu hoch. 13 Prozent sind sogar der Meinung, dass es sich beim terminlichen Einkaufen um ein reines Verlustgeschäft handelt.

(Stand 15.03.2021)


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