Aktuelles zur Rente

Bleiben Sie auf dem neuesten Stand

Hier finden Sie kurz und knapp aktuelle Informationen rund um die Rente und die Altersvorsorge.

+++ Renteneintritt wird ab 2017 flexibler +++

Ab 2017 soll der Übergang vom Berufsleben in die Rente flexibler gestaltet werden können. Darauf hat sich die Große Koalition geeinigt. Geplant sind Verbesserungen beim Hinzuverdienst – sowohl bei einem vorzeitigen Eintritt in die Rente als auch für die Arbeit nach Beginn des Renteneintrittsalters.
Starre Grenzen beim Übergang in die Rente sollen fallen. So sind bei einer Teilrente mehr Hinzuverdienstmöglichkeiten geplant als bisher.

Verbessert werden sollen Verrechnungsmöglichkeiten für Arbeitnehmer, die nach Erreichen des Rentenalters weiterarbeiten möchten. Dazu gehört ein höherer Freibetrag, bis zu dem ein Verdienst auf die Rente angerechnet wird. Beiträge zur Arbeitslosenversicherung sollten in diesem Fall künftig wegfallen – für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Die Pläne der Koalition müssen nun noch in ein Gesetz gegossen werden.
Mehr Informationen zur flexiblen Rente

Aktuelles zur Rente

+++ 1. Juli 2016: Rekordanstieg bei den Renten +++

Eine gute Nachricht für über 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland: Zum 1. Juli können sie sich auf deutlich höhere Altersbezüge freuen. Im Westen steigt die Rente um 4,25 Prozent, im Osten sogar um 5,95 Prozent. Das ist die kräftigste Rentenerhöhung seit 23 Jahren. Damit sinkt die Kluft zwischen Ost- und Westrenten weiter. Allerdings hat die Erhöhung auch einen Nebeneffekt: Tausende Rentner müssen 2016 erstmals Steuern zahlen.

Aktuelles zur Rente

+++ Rentenerhöhung zum 1. Juli 2015 +++

Über 20 Millionen Rentner und Rentnerinnen in Deutschland bekommen seit dem 1. Juli 2015 mehr Geld aus der Rentenkasse. In den neuen Bundesländern steigt die monatliche Rente um 2,5 Prozent, in den alten Bundesländern um 2,1 Prozent. Die Ost- und die Westrente nähern sich dadurch weiter an. Der aktuelle Rentenwert ist in den neuen Ländern von 92,2 Prozent auf 92,6 Prozent des Werts der alten Länder angestiegen.

+++ Umfrage: Deutsche sorgen zu wenig fürs Alter vor +++

84 Prozent aller Deutschen ist klar, dass die Rentner von morgen ihren Lebensstandard ohne private Altersvorsorge nicht werden halten können. Das ergab eine aktuelle Umfrage, die Anfang 2015 im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) durchgeführt wurde. Obwohl vielen das Problem bewusst ist, sorgen nur 48 Prozent der Befragten privat fürs Alter vor. Unter den 18- bis 24-Jährigen macht das sogar nur jeder Vierte. Immerhin 56 Prozent der Befragten würden mehr für die private Altersvorsorge tun, wenn der Staat das stärker fördern würde, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage.

+++ Neues Rentenpaket seit dem 1. Juli 2014 +++

Am 1. Juli 2014 ist das neue Rentenpaket in Kraft getreten. Es umfasst im Wesentlichen vier Bestandteile: die Rente ab 63, die Mütterrente, die Erwerbsminderungsrente und ein höheres Reha-Budget.

Die Rente ab 63

Versicherte, die vor dem 1. Januar 1953 geboren sind und 45 Jahre in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert waren, können die Altersrente bereits mit 63 Jahren ohne Abschläge erhalten. Ab Jahrgang 1953 steigt die Altersgrenze für eine Rente ohne Abschläge schrittweise an. Versicherte, die ab 1964 geboren wurden, können diese abschlagsfreie Rente erst mit 65. Jahren bekommen.

Die Mütterrente

Erziehungszeiten für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, werden jetzt bei der Rente besser anerkannt. Bislang gab es für Mütter oder Väter nur einen Entgeltpunkt pro Kind. Mit dem neuen Rentenpaket werden zwei Entgeltpunkte angerechnet. Mütter und gegebenenfalls auch Väter, die von der Regelung profitieren, erhalten zu ihrer Rente pro Monat und Kind einen zusätzlichen Brutto-Pauschalbetrag: In den alten Bundesländern sind das 28,61 Euro, in den neuen Ländern 26,39 Euro.

Die Erwerbsminderungsrente

Das neue Rentenpaket bringt mehr Geld für Erwerbsgeminderte, die seit dem 1. Juli 2014 in Rente gehen. Die Zeit der Zurechnung verlängert sich von 60 auf 62 Jahre. Davon profitieren Versicherte, die im Alter unter 62 Jahren aus gesundheitlichen Gründen in die Erwerbsminderungsrente gehen. Sie werden so gestellt, als hätten sie mit ihrem bisherigen durchschnittlichen Einkommen bis zum 62. Lebensjahr gearbeitet.

Höheres Reha-Budget

Das Budget für Leistungen zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation wurde erhöht. Bislang war es nur an die voraussichtliche Entwicklung der Bruttolöhne und -gehälter gekoppelt. Jetzt wird es auch an die demografische Entwicklung in Deutschland angepasst. Der Hintergrund: In den nächsten Jahren wächst der Bedarf an Reha-Leistungen für die Generation der Baby-Boomer. Das Reha-Budget steigt deshalb bis 2017. Anschließend wird es schrittweise wieder abgebaut, da dann die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen.