Wenn’s um Rente planen geht

Aktuelles zur Rente

Bleiben Sie auf dem neuesten Stand

Hier finden Sie kurz und knapp aktuelle Informationen rund um die Rente und die Altersvorsorge.

+++ Höhere Riester-Zulage 2018+++

Der Staat hat die Riester-Grundzulage erhöht. Riester-Sparer bekommen bis zu  175 Euro Riester-Zulage pro Jahr. Für jedes Kind, das nach dem 31. Dezember 2007 geboren wurde, erhalten Sparer wie bisher zusätzlich 300 Euro pro Jahr. Für Kinder, die davor auf die Welt kamen, 185 Euro pro Jahr.

+++ Rente steigt, Beitragssatz sinkt +++

Eine gute Nachricht für die mehr als 20 Millionen Rentner in Deutschland:  Zum 1. Juli 2018 werden sie etwa 3 Prozent mehr Rente bekommen. Die geplante Rentenerhöhung liegt damit spürbar über der Preissteigerung. Nach den Vorausberechnungen des Rentenversicherungsberichts der Bundesregierung steigen die Renten bis zum Jahr 2031 um insgesamt 36 Prozent an – das sind durchschnittlich 2,2 Prozent pro Jahr.

Ebenfalls erfreulich: Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung sinkt zum 1. Januar 2018 von 18,7 auf 18,6 Prozent.

Aktuelles zur Rente

+++ Mehr Rente seit Juli 2017 +++

Auch 2017 sind die Renten kräftig gestiegen. Nicht so stark wie 2016, aber immerhin: Rentner in Ostdeutschland können sich über ein Plus von 3,6 Prozent freuen, Rentner in den alten Bundesländern bekommen 1,9 Prozent mehr. Damit verringert sich der Abstand zwischen den Altersbezügen in Ost und West weiter. Der aktuelle Rentenwert in den neuen Bundesländern beträgt dann 95,7 Prozent des aktuellen Rentenwerts in Westdeutschland.

+++ Renteneintritt wird ab 2017 flexibler +++

Ab 2017 soll der Übergang vom Berufsleben in die Rente flexibler gestaltet werden können. Darauf hat sich die Große Koalition geeinigt. Geplant sind Verbesserungen beim Hinzuverdienst – sowohl bei einem vorzeitigen Eintritt in die Rente als auch für die Arbeit nach Beginn des Renteneintrittsalters.
Starre Grenzen beim Übergang in die Rente sollen fallen. So sind bei einer Teilrente mehr Hinzuverdienstmöglichkeiten geplant als bisher.

Verbessert werden sollen Verrechnungsmöglichkeiten für Arbeitnehmer, die nach Erreichen des Rentenalters weiterarbeiten möchten. Dazu gehört ein höherer Freibetrag, bis zu dem ein Verdienst auf die Rente angerechnet wird. Beiträge zur Arbeitslosenversicherung sollten in diesem Fall künftig wegfallen – für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Die Pläne der Koalition müssen nun noch in ein Gesetz gegossen werden.
Mehr Informationen zur flexiblen Rente

Aktuelles zur Rente

+++ Umfrage: Deutsche sorgen zu wenig fürs Alter vor +++

84 Prozent aller Deutschen ist klar, dass die Rentner von morgen ihren Lebensstandard ohne private Altersvorsorge nicht werden halten können. Das ergab eine aktuelle Umfrage, die Anfang 2015 im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) durchgeführt wurde. Obwohl vielen das Problem bewusst ist, sorgen nur 48 Prozent der Befragten privat fürs Alter vor. Unter den 18- bis 24-Jährigen macht das sogar nur jeder Vierte. Immerhin 56 Prozent der Befragten würden mehr für die private Altersvorsorge tun, wenn der Staat das stärker fördern würde, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage.