Kann man als Sparkassen-Kunde Bitcoin nutzen?

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Bitcoin ist eine virtuelle Währung, mit der man online bezahlen kann. Im Unterschied zum Euro oder dem Dollar unterliegt der Bitcoin keiner Steuerung seitens einer Regierung oder Notenbank.

Viele offizielle Stellen, darunter die Deutsche Bundesbank, warnen vor Bitcoin. Da sie keinerlei Geldmengensteuerung unterliegt, gilt sie als hochspekulative Währung mit extremen Schwankungen. Weiterhin besteht ein großes Betrugsrisiko, beispielsweise durch Geldwäsche, Diebstahl oder Fälschung. Hackerangriffe, die die Schließung von Bitcoinbörsen bewirkten, haben außerdem in der Vergangenheit eine Vertrauenskrise in die digitale Währung ausgelöst.

Jeder kann selbst entscheiden, ob er trotz der beschriebenen Risiken Bitcoin verwenden möchte. Generell sind Begleichungen von Bitcoin-Transaktionen durch Überweisungen oder Lastschriften in Euro vom Sparkassenkonto möglich. Vor kurzem wurde in Blogs über Probleme bei der Bezahlung von Bitcoin-Transaktionen durch Belastung von Sparkassen-Konten berichtet. Diese traten unbeabsichtigt als Folge einer allgemeinen Sicherheitsmaßnahme gegen Phishing auf. Betroffen waren allerdings nur sehr wenige Transaktionen. Sollte es einmal zu Schwierigkeiten bei der Zustellung einer Zahlung kommen, kann man sich an sein Institut wenden und den Auftrag freischalten lassen.

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