Bitcoins – Wo liegen die Gefahren für Anleger?

Leserbewertung:

Der Bitcoin ist eine seit 2009 bestehende digitale Währung, mit der Internetnutzer online bezahlen können. Im Gegensatz zu Währungen wie dem Euro oder dem Dollar unterliegt der Bitcoin keiner Regierung oder Zentralbank.

Der Bitcoin-Kurs durchläuft starke Schwankungen. Im Jahr 2012 war ein Bitcoin rund 5 US-Dollar wert, 2013 waren es zwischenzeitlich über 1.000 Dollar. Verschiedene etablierte Online-Anbieter erwogen seine Einführung als Zahlungsmittel.

Gleichzeitig warnten offizielle Stellen vor der „Internet-Währung“. Die Europäische Bankenaufsicht hat im Dezember 2013 angemerkt, dass Kunden virtueller Handelsplätze ihr dort gehaltenes Geld verlieren würden, wenn eine Plattform aufgrund eines Hackerangriffs den Betrieb einstellen müsste. Dies ist im Falle von Mt. Gox, einer der wichtigsten Bitcoin-Handelsplattformen, eingetreten. Die Firma hatte infolge eines Hackerangriffs, bei dem Bitcoin-Bestände gestohlen wurden, Insolvenz angemeldet. Dasselbe Schicksal ereilte kurz darauf die Plattform Flexcoin. Diese Entwicklung hat eine weltweite Vertrauenskrise in die digitale Währung ausgelöst.

Weitere Kritikpunkte sind die Gefahr von Falschbuchungen, starke Preisschwankungen oder die Finanzierung von kriminellen Aktivitäten.

Artikel bewerten:

Verwandte Artikel

Kann man als Sparkassen-Kunde Bitcoin nutzen?

Bitcoin ist eine virtuelle Währung, mit der man online bezahlen kann. Im Unterschied zum Euro...