5 Tipps für den Urlaub 2021

Was Sie bei Fernweh in Pandemie-Zeiten beachten sollten

Viele Reiselustige juckt das Fernweh. Die Impfungen gegen das Coronavirus haben begonnen und stärken nicht nur die Hoffnung auf Gesundheit und Normalität, sondern auch auf einen schönen Urlaub im Verlauf des Jahres 2021. Zu Recht. Dabei sollten Sie jedoch einige Dinge beachten. Fünf Tipps im Überblick. 

Eine Frau sitzt entspannt auf dem Balkon.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Bundesregierung geht davon aus, dass Urlaubsreisen erst wieder ab dem 2. Quartal 2021 langsam möglich sein werden.
  • Auch wenn es schwer fällt: Zumindest für die kommenden Monate sollten alle Reisepläne an die jeweils aktuelle Pandemie-Entwicklung angepasst werden. Eventuell muss dann der Urlaub vielleicht noch einmal verschoben werden.
  • Viele Feiertage fallen 2021 auf ein Wochenende. Nutzen Sie deswegen die Brückentage.
  • Überprüfen Sie Ihre Reiseversicherungen. Während der Corona-Pandemie sollten Sie mehr Schutz in Anspruch nehmen.
  • Der Euro bleibt auch 2021 stark und könnte zum Vorteil für Reisende aus dem Euro-Währungsraum werden.
  • Seien Sie kreativ bei der Wahl des Urlaubsziels.
  • Setzen Sie sich für einen Bildungsurlaub ein. 

1. Nutzen Sie die Brückentage

2021 hat weniger freie Tage als gewöhnlich. Denn sowohl der 1. Mai als auch der 3. Oktober sowie beide Weihnachtsfeiertage fallen auf ein Wochenende. Keine gute Voraussetzung für ausführliche Urlaubsreisen. Eine effektive Planung wird umso wichtiger. Nutzen Sie deswegen die Brückentage, um die maximale Urlaubszeit zu erreichen. Das gilt, wie in jedem Jahr, besonders für die Feiertage im Frühjahr. Über Ostern, Christi Himmelfahrt und Pfingsten drängt sich ein Urlaub förmlich auf.

Beachten Sie auch die regionalen Feiertage. Beispielsweise fällt der 8. März, der neue Berliner Feiertag zum internationalen Frauentag, auf einen Montag. Auch wenn im März noch keine großen Reisen möglich sein werden, lädt der freie Tag zu etwas Erholung im Grünen ein.

Bewohnerinnen und Bewohner der südlichen Bundesländer sollten den Fronleichnam im Blick behalten. Der 3. Juni fällt 2021 auf einen Donnerstag – perfekt für ein langes Sommerwochenende. 

2. Achten Sie beim Reisen auf die richtige Versicherung

Reiseversicherungen sind besonders bei langen Reisen ein Muss. Die wichtigste unter ihnen ist die Auslandskrankenversicherung, denn diese übernimmt Arzt-, Krankenhaus- und Behandlungskosten im Ausland. In Ländern wie den USA kann ein Krankenhausaufenthalt schnell viele Tausend Euro kosten. Die Versicherung bietet viel Schutz für wenig Geld. Aber auch in der EU lohnt sich die Auslandskrankenversicherung, zumal wir in einer Pandemie leben. Prüfen Sie trotzdem, welche Leistungen die Versicherung während einer Pandemie abdeckt.

Für 2021 sollten Sie sich unbedingt eine Reiserücktrittsversicherung zulegen. Während die Corona-Pandemie andauert, besteht ein besonders hohes Risiko, dass Sie Ihre Reise nicht antreten können. Ohne Reiserücktrittsversicherung bleiben Sie mindestens auf einem Anteil der Kosten sitzen.

Ein weiterer Vorteil: Die Versicherung übernimmt anfallende Stornogebühren. Diese können besonders bei kurzfristig geplanten Reisen sehr hoch ausfallen. Angesichts des Pandemie-Jahres 2020 werden viele Reiselustige spontan die Reisen planen.

Verbringen Sie auch 2021 einige freie Tage auf Balkonien? Nutzen Sie die Gelegenheit und überprüfen, ob Sie auch zu Hause gut vor Notfällen geschützt sind. Checken Sie die Konditionen von Ihrer Hausratversicherung und Co., denn Ihr Zuhause kann mehr wert sein, als Sie denken. 

3. Vermeiden Sie Hotspots und achten weiterhin auf Sicherheit

Ab wann können die Menschen auf Achse? Thomas Bareiß, der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, geht davon aus, dass Reisen ab dem 2. Quartal wieder langsam möglich sein werden.

Es gilt aber weiterhin: Meiden Sie auch 2021 große Menschenmassen. Für manch einen Reisenden bedeutet das eine große Umstellung im Urlaub. Gleichzeitig können Sie dadurch Neues entdecken. Es muss auch nicht immer das Ferienhaus sein, das 2020 bei den Deutschen so hoch im Kurs stand. Fragen Sie sich Folgendes: Bieten unbekanntere Urlaubsziele vielleicht ungeahnte Sehenswürdigkeiten? Bietet der Urlaub im Zelt mehr Möglichkeiten als ein Hotelzimmer am Strand? Werden Sie kreativ und schützen Sie auch im Urlaub sich selbst und andere. 

4. Profitieren Sie vom starken Euro

Der Euro ist so teuer wie selten – er könnte 2021 sogar auf 1,45 Dollar steigen. Die Europäische Zentralbank (EZB) steht damit vor einer Herausforderung. Die Aufwertung des Euro verteuert die europäischen Exporte. Soll die EZB bei der Entwicklung eingreifen?

Für Urlauberinnen und Urlauber aus der Euro-Währungszone bleibt der starke Euro ein echter Vorteil. Eine USA-Reise war mit Blick auf die Wechselkurse selten so günstig wie 2021. Allerdings müssen Sie nicht erst nach Übersee, um vom starken Euro zu profitieren. Ohnehin birgt eine Reise außerhalb Europas während der Pandemie noch viele Risiken. Auch innerhalb Europas gibt es verschiedene Währungen. Recherchieren Sie die aktuellen Wechselkurse und: wer weiß – vielleicht ergibt sich ein Reiseziel, an das Sie noch gar nicht gedacht haben? 

5. Sichern Sie sich bezahlten Bildungsurlaub

Wenn Sie Ihren Urlaub noch nicht zuverlässig planen können oder auch 2021 an Ihr Zuhause gebunden sein werden, könnte Bildungsurlaub eine gute Ergänzung für Sie sein. Während dieser mehrtägigen Fortbildung werden Sie von der Arbeit freigestellt, ohne auf Ihren Lohn verzichten zu müssen. Das Angebot der Fortbildungen ist vielfältig. Wählen Sie aus Computerkursen, Rhetorikseminaren oder Sprachreisen das Richtige für sich und Ihre Karriere aus.

Die Regelungen zum Bildungsurlaub variieren zwischen den Bundesländern. In fast allen Ländern haben Sie einen rechtlichen Anspruch auf fünf bis zehn Tage Bildungsurlaub im Jahr. Die Fortbildung müssen Sie bei Ihrem Arbeitgeber anmelden. Vielleicht ist Ihnen im Team während der Pandemie aufgefallen, dass Ihr Unternehmen in bestimmten Bereichen noch Kompetenzen aufbauen könnte? Ein Bildungsurlaub wäre eine tolle Gelegenheit, um sich diesen Herausforderungen zu stellen.

(Stand: 08.01.2021)


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