Der Weltspartag im Wandel der Zeit

Vom Thesaurus zum Klicksparen: So geht Sparschwein heute

Nicht nur die Art und Weise wie wir sparen ändert sich. Auch wofür wir unser Geld zurücklegen. Eine der wenigen festen Größen in der Welt des Sparens: die Sparkasse. Die meisten unserer Kundinnen und Kunden begleiten wir ihr ganzes Leben.

Sparen im Wandel

Sparen ist seit tausenden von Jahren en vogue. Schon in der Antike verwendeten Griechen und Römer Behälter mit einem Schlitz, um Münzen zu verwahren.  

Die älteste bekannte Spardose ist ein kleiner, griechischer Schatztempel aus Ton: ein Thesaurus. Von ihm stammt das heutige Wort Tresor ab.

Auch im Mittelalter nutzten die Menschen Tongefäße, um darin Geld aufzuheben. In dieser Zeit tauchten die ersten Spardosen in Form von Schweinen auf. Schon damals galt das Tier als Symbol für Glück und Wohlstand. Das Sprichwort „Schwein haben“ beschreibt genau das: Nur jemand, der vermögend war, konnte sich eigenes Vieh leisten und hatte immer zu essen.

So sparen wir heute

Es muss aber nicht immer das Schwein sein: Egal, ob Käfer, Teddy oder Fußball – Spardosen gibt es in vielen Formen, Farben und Größen. Über die Hälfte der Deutschen hat zu Hause eine Spardose.

Daneben sind vor allem das Girokonto und das Sparbuch verbreitet – und das, obwohl sie momentan sehr wenig Zinsen abwerfen. Die Deutschen gehen eben gerne auf Nummer sicher. Aber langsam trauen sie sich auch an Fonds oder Aktien heran. 

Was das Hausschwein mit dem Sparschwein verbindet, wofür und wodurch die Menschen sparen – und was die Cloud mit all dem zu tun hat: Das erzählen wir in unserem Video.

Die Sparkasse und der Weltspartag

Die erste Erinnerung an die Sparkasse: Für viele von uns reicht sie in die Kindheit zurück. Die volle Spardose unterm Arm ging es Jahr für Jahr Ende Oktober zum Weltspartag in die nächste Filiale.

Dabei hat der Weltspartag eine fast hundertjährige Tradition: Zum ersten Mal fand am er 31. Oktober 1925 statt. Ein Jahr zuvor hatte das Weltinstitut der Sparkassen auf dem ersten Internationalen Sparkassenkongress in Mailand die Einführung des „World Thrift Day“ beschlossen.

Das Ziel: Mit kleinen Beträgen über die Jahre ein Vermögen aufbauen – und so den Wert des Geldes schätzen lernen.

Sparen, so hieß es damals „ist eine Tugend und eine Praktik, die grundlegend ist für den gesellschaftlichen Fortschritt eines jeden Einzelnen, einer jeden Nation und der gesamten Menschheit!“

Aus einer Idee wird Tradition

Seitdem gehen jedes Jahr Kinder am letzten Tag im Oktober mit ihrem Sparschwein zur Sparkasse und zahlen ihr Erspartes ein. Als Belohnung bekommen sie Luftballons, eine neue Spardose oder Plüschtiere.

Nur in wenigen Ländern der Welt sind die Sparer so eifrig wie in der Bundesrepublik. Die Spareinlagen der privaten Haushalte betrugen Ende 2018 knapp 586 Milliarden Euro . Fast die Hälfte dieses Betrags liegt auf Sparbüchern.

Auch in diesem Jahr feiern die Sparkassen den Weltspartag und führen die Tradition fort. Denn egal ob kleine oder große Summen: Wir freuen uns auf unsere Kundinnen und Kunden in der Woche ab dem 28. Oktober. Besuchen Sie uns in Ihrer Filiale.

Wie und wofür sparen Sie?

Haben Sie sich mit Freunden oder Verwandten schon einmal über das Sparen unterhalten? Es ist erstaunlich, wie viele unterschiedliche Ansichten es dazu gibt.

Die einen sind fleißige Sparer und legen monatlich einen festen Betrag zur Seite, um später abgesichert zu sein. Die anderen geben ihr Geld lieber aus, weil sie es wichtig finden, im Hier und Jetzt gut zu leben.

Geld sparen oder lieber ausgeben?

In unserer Straßenumfrage geht es ebenfalls um das Sparen.  Auch hier zeigt sich, wie unterschiedlich die Befragten ticken. Während die eine vor allem für die Ausbildung ihrer Tochter spart, wünschen sich die anderen Befragten einen Urlaub, ein Auto oder eine eigene Wohnung.

Bargeld oder Geldkarte?

Ähnlich verhält es sich, als wir die Menschen nach ihrem Umgang mit Bargeld befragen. Eine Befragte erklärt, wie wichtig Bargeld vor allem für Kinder ist, um den Umgang mit Geld zu lernen.

Und wie viel haben die Menschen auf der Straße in ihrem Portemonnaie? Das ist ebenfalls unterschiedlich. Trägt der eine mindestens 50 Euro Bargeld bei sich, ist eine andere froh darüber, viel mit der girocard bezahlen zu können.  

Altersvorsorge? Muss sein.

Nur bei einem Thema sind sich alle einig: Sparen im Hinblick auf die Altersvorsorge ist wichtig. Und: Ein finanzielles Polster fühlt sich richtig gut an. Also: Wie halten Sie es mit dem Sparen?  

Wie Sie am besten sparen? Wir beraten Sie gern.

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