Freistellungsauftrag

Mit dem Freistellungsauftrag Steuern sparen

Auch bei Kapitalerträgen werden Steuern fällig. Wenn Sie Ihrer Sparkasse einen Freistellungsauftrag erteilen, können Sie sich den Sparerpauschbetrag sichern. So kassieren Sie Ihre Zinsen steuerfrei.

Die Vorteile des Freistellungsauftrags:

  • Gilt für ein Jahr und verlängert sich automatisch
  • Ein Auftrag für alle Konten bei Ihrer Sparkasse
  • Kann verteilt werden auf mehrere Banken
  • Formular im Downloadcenter, in der Filiale oder telefonisch bestellen

 

Kapitalerträge sind Einkünfte, die Sie durch Ihre Geldanlagen erwirtschaften – beispielsweise über Zinsen, Dividenden oder Kursgewinne. Auf solche Einkünfte müssen Sie eine Abgeltungssteuer von 25 Prozent zahlen. Hinzu kommt der Solidaritätszuschlag und unter Umständen auch die Kirchensteuer.

Im Normalfall behalten wir diese Steuern ein und leitet sie an das Finanzamt weiter. Mit einem Freistellungsauftrag können Sie sich jedoch einen Freibetrag sichern – den sogenannten Sparerpauschbetrag.

Das ist der Sparerpauschbetrag

Jeder Bürger darf jährlich 801 Euro steuerfrei über Sparbücher, Aktien, Fonds oder andere Geldanlagen einnehmen. Bei Ehepaaren und Lebenspartnern verdoppelt sich der Freibetrag auf 1.602 Euro. Wenn Sie uns einen Freistellungsauftrag erteilen, können Sie sich den Freibetrag sichern. Auf diese Weise sparen Sie Geld. Denn mit dem Auftrag müssen Sie erst dann Steuern zahlen, wenn Ihre Kapitaleinkünfte den Freibetrag überschreiten.

Haben Sie Konten und Geldanlagen bei verschiedenen Sparkassen oder Banken, können Sie Ihren Freibetrag auch aufteilen. Sie können beispielweise 500 Euro bei uns und die restlichen 301 Euro bei einem anderen Institut freistellen. Achten Sie darauf, dass Sie die Obergrenze des Sparerpauschbetrags dabei nicht überschreiten.

Ist das Geld ohne Freistellungsauftrag verloren?

Wenn Sie keinen Freistellungsauftrag erteilen, können Sie sich die gezahlte Abgeltungssteuer später im Rahmen Ihrer Steuererklärung vom Finanzamt zurückholen. Auch wenn Sie den Freibetrag überschritten und mehr als 801 Euro aus Ihren Geldanlagen erzielt haben, kann sich eine Steuererklärung lohnen.

Nichtveranlagungsbescheinigung

Eine Nichtveranlagungsbescheinigung ist für alle sinnvoll, die geringe Einkünfte, aber hohe Erträge aus Ihren Geldanlagen erzielen. Das ist beispielweise häufiger bei Rentnern, Studenten oder Kindern der Fall. Mit der Bescheinigung müssen Sie keine Abgeltungssteuer zahlen, auch wenn Ihre Erträge höher als der Sparerpauschbetrag sind. Voraussetzung dafür ist, dass Ihr Einkommen bestimmte Grenzen nicht überschreitet. Diese Bescheinigung bekommen Sie von Ihrem Finanzamt. Sie können diese dann bei uns einreichen.

Sie haben noch Fragen – sprechen Sie uns einfach an.

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