Sieben Jahre Minuszinsen - welche Chancen sich jetzt bieten

Investieren in nachhaltige Wertpapiere und Immobilien als Alternative zu traditionellen Zinsanlagen

Seitdem die Europäische Zentralbank (EZB) mit ihrer Geldpolitik die Marktzinsen in den negativen Bereich drückt, ist es für Sparkassen und Banken fast unmöglich, für klassische Einlagen Zinsen zu zahlen. Im Gegenteil: Ohne Zinsen werden jetzt erstmals die Verwahrentgelte sichtbar, die es auch vorher schon gab. Aber es gibt Alternativen, um zu verhindern, dass Ihr Erspartes schwindet: Finanzwirtschaftler empfehlen nachhaltige und gut gestreute Anlagen, um an den Zuwächsen der Kapitalmärkte zu partizipieren.

Die Investition in Aktien oder Wertpapierfonds ist eine gute Möglichkeit das Ersparte zu vermehren.
Finanzwirtschaftler Prof. Dr. Horst Gischer (Otto von Guericke Universität, Magdeburg)

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Marktzinsen in Europa sind nahe Null, weil sehr viele Anleger Investitionsmöglichkeiten suchen.
  • Die EZB vergrößert durch ihre Geldpolitik die Geldmenge im Euroraum und kauft außerdem in erheblichem Umfang sichere und gut rentierliche Anleihen auf. Damit beeinträchtigt sie die Geschäftsmöglichkeiten der Kreditinstitute.
  • Zinsen auf Kundeneinlagen bei Banken und Sparkassen setzen sich aus einer Beteiligung der Anleger am Markterfolg der Kreditinstitute mit diesen Einlagen minus der Verwahrkosten zusammen.
  • Solange am Markt ein positiver Erfolg erzielt werden konnte, wurden die Verwahrkosten lediglich abgezogen und waren so für Kundinnen und Kunden nicht sichtbar.
  • In Zeiten negativer Marktzinsen müssen Kreditinstitute die Verwahrkosten zunehmend in Rechnung stellen.
  • Ohne Zinsen führen allgemeine Preissteigerungen dazu, dass sich der Wert von Sparanlagen real verringert.
  • Eine Beteiligung am allgemeinen Wertzuwachs ist für Anlegerinnen und Anleger heute fast nur noch über diversifizierte Wertpapieranlagen möglich. Dafür empfehlen sich nachhaltig und langfristig ausgerichtete Finanzprodukte.
  • Eine andere Alternative ist der Kauf von Immobilien.

Historisch niedrige Zinsen – warum?

Über Jahrhunderte galt: Wer Geld aufs Sparkonto legt, wird dafür mit Zinsen belohnt – und wer sich Geld leiht, muss dafür Zinsen bezahlen. Doch spätestens seit Juni 2014 steht die Zinswelt Kopf: Der Auslöser für die historisch niedrigen Zinsen ist die weltweite Finanzkrise ab dem Jahr 2008 und die damit zusammenhängende Schuldenkrise im Euroraum.

In einer alternden Gesellschaft in Europa suchen sehr viele Anlegerinnen und Anleger für ihr Geld neue Investitionsmöglichkeiten. Dieses große Angebot an Kapital senkt bereits den Zins, also den Preis für Kapital.

Diese Situation wird seit Jahren durch die EZB weiter verschärft: Um vor allem verschuldeten Staaten der Europäischen Union (EU) die Möglichkeit zu geben, ihre schwache Wirtschaft über günstige Kredite anzukurbeln, senkte die EZB den Leitzins ab. Bald darauf begann sie, sukzessive auch den sogenannten Einlagensatz zu reduzieren, der 2008 noch plus 4,25 Prozent betragen hatte.

Seit 2014 ist er negativ (minus 0,1 Prozent) und beträgt aktuell minus 0,5 Prozent. Daher bezeichnen ihn Kritiker oft als Negativ- oder Minuszins. Darüber hinaus kauft die EZB seit Jahren in erheblichen Mengen sichere und gut rentierliche Anleihen vom Markt weg. Auf diese Weise hat die Zentralbank auch den Marktzins inzwischen in einen negativen Bereich gedrückt. Sparkassen und Banken können mit den Einlagen ihrer Kunden am Markt kaum mehr positive Erträge erzielen.

Auswirkungen von Minuszinsen im Idealfall

Minuszinsen Verwahrentgelte

Zinsen und Verwahrentgelte

Mit einer Einlage bei einem Kreditinstitut lassen Kundinnen und Kunden ihr Geld dort verwahren. Das kostet das Kreditinstitut Geld. Gleichzeitig erhält es die Möglichkeit, mit diesem Kundengeld selbst am Markt zu arbeiten. Solange damit positive Erträge verbunden waren, konnten Kreditinstitute auch nach Abzug der Verwahrkosten ihre Kunden über einen positiven Zins am eigenen Markterfolg mit der Einlage teilhaben lassen.

In Zeiten negativer Marktzinsen gibt es diesen Erfolg nicht mehr. Deshalb werden jetzt für die Kunden die Verwahrkosten sichtbar: Denn immer mehr Banken und Sparkassen sehen sich nun gezwungen, diese Kosten für Geld auf Giro- und Tagesgeldkonten weiter zu berechnen. Studien zufolge taten das bis zum Februar 2021 mehr als 320 deutsche Institute. Viele Kreditinstitute gewähren dabei aber Freibeträge, die von 5.000 Euro bis zu Millionenbeträgen reichen.

Sparkassen unternehmen seit Jahren große Anstrengungen, um ihre Kundinnen und Kunden vor diesen Verwahrentgelten zu schützen. Doch je länger das aktuelle Minuszinsumfeld anhält und sie daraufhin mit den Kundeneinlagen selbst keine positiven Erträge mehr erwirtschaften können, desto schwieriger wird es für die Institute, diese Verwahrkosten nicht weiter zu berechnen.

Inflation lässt Wert der Einlagen ebenfalls schmelzen

Jenseits der Verwahrentgelte sorgt auch die Inflation, also die allgemeine Preissteigerung dafür, dass sich der reale Wert des Vermögens auf Giro- und Tagesgeldkonten verringert. Denn entscheidend ist der Realzins, der sich aus dem Nominalzins abzüglich der Inflationsrate berechnet.

Die Inflationsrate betrug im Februar 2021 in Deutschland im Vergleich zum Vorjahresmonat 1,3 Prozent. Der durchschnittliche Zins auf Tagesgeld lag im Februar 2021 bei 0,01 Prozent. Unter diesen Voraussetzungen beträgt der reale Wertverlust 1,29 Prozent pro Jahr.

Einlagen sind Vertrauensbeweis – aber erschweren Situation der Sparkassen

In der Corona-Krise haben die Menschen in Deutschland wenig konsumiert und ihr Geld zusammengehalten. Im Jahr 2020 wurden auch deshalb neue Einlagen in Höhe von 79,1 Milliarden Euro zu den Sparkassen gebracht. Dieses Plus von 7,9 Prozent ist ein Rekordwert und Ausdruck ihres Vertrauens in die öffentlich-rechtlichen Institute.

Aber die Sparkassen können diese rasant anwachsenden Beträge aufgrund der aktuellen Marktbedingungen kaum mehr rentierlich anlegen. Denn sie müssen sie nicht nur sicher verwahren, sondern auch Mittel für die Sicherung der Einlagen zurücklegen und – steuerlich nicht einmal abzugsfähige – Bankenabgaben zahlen. Zusammen bedeutet das: Zusätzliche Einlagen kosten die Sparkassen real Geld.

Darauf müssen die Institute reagieren, um dauerhaft Stabilität für ihre Kundinnen und Kunden sicherzustellen. Deshalb kündigen manche von ihnen aus heutiger Sicht zu hoch verzinste ältere Einlagen wie Prämiensparverträge. Denn unterm Strich haben die Sparkassen das gleiche Problem wie ihre Kundschaft: Einlagen kosten real Geld und schmälern zugleich den eigenen Wert.

Japanisierung Europas: Wenn ein Land in der Zinsfalle steckt

Neben den historisch niedrigen Zinsen belasten auch andere Faktoren das wirtschaftliche Szenario in Deutschland und anderen Ländern Europas. Eine Situation, die in vielen Aspekten den Verhältnissen in Japan seit den 1990er Jahren ähnelt. Gemeint sind die seit Jahren unter dem Ziel der Zentralbanken liegenden Inflationsraten, ein geringes Wirtschaftswachstum und die Überalterung der Gesellschaft.

Wirtschaftswissenschaftler und Finanzexperten verweisen seit Jahren auf die Parallelen: Um gegen Ende der 1980er Jahre Bankenzusammenbrüche und eine Depression der Wirtschaft zu vermeiden, senkte die Zentralbank von Japan immer wieder die Zinsen. Dies hatte den gewünschten Erfolg, hielt aber auch zahlungsunfähige Unternehmen am Leben und verhinderte die Abschreibung notleidender Kredite.

Diese Unterstützung verschlang große Summen an Steuergeldern und blockierte Investitionen, die die Konjunktur in Schwung gebracht hätten. Das Wirtschaftswachstum stagnierte. Die Inflation ging zurück, weil sich Unternehmen und Arbeitnehmer aus Angst vor Absatz- und Arbeitsplatzverlusten nicht mehr trauten, höhere Preise und Löhne zu verlangen.

Die Folge waren reale wirtschaftliche Verluste: Betrug das durchschnittliche Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in Japan 2012 mehr als 48.600 US-Dollar, waren es 2018 noch knapp 41.000 US-Dollar.

Ebenso wie Japan tun sich nun die europäischen Länder damit schwer, sich aus dem Teufelskreis niedrigen Wachstums, niedriger Inflation und noch niedrigerer Zinsen zu befreien. Die hohe Verschuldung der Staaten – nun umso mehr bedingt durch die Corona-Pandemie – verschärft diese Dynamik zusätzlich.

Einfach erklärt: Verwahrentgelte vs. Minuszinsen

Seit einigen Jahren verwirren Begriffe wie Negativ-, Minus- und Strafzinsen die privaten Anlegerinnen und Anleger in Deutschland. Oft werden sie auch mit dem Begriff Verwahrentgelte verwechselt. Folgendes ist dabei wichtig zu wissen:

Zinsen auf Kundeneinlagen bei Banken und Sparkassen setzen sich aus einer Beteiligung der Anleger am Markterfolg der Kreditinstitute mit diesen Einlagen minus der Verwahrkosten zusammen. Solange die Kreditinstitute am Markt positive Erfolge erzielen, werden die Verwahrkosten lediglich abgezogen und sind so für Kundinnen und Kunden nicht sichtbar.

Da die Europäische Zentralbank (EZB) seit nunmehr sieben Jahren Negativ- beziehungsweise Strafzinsen auf die kurzfristigen Einlagen der Kreditinstitute erhebt, stellen diese ihren Kunden die Verwahrkosten zunehmend in Rechnung. Denn sie müssen die Kundeneinlagen auf Giro- und Tagesgeldkonten nicht nur sicher verwahren, sondern auch Mittel für die Sicherung der Einlagen zurücklegen und steuerlich nicht abzugsfähige Bankenabgaben zahlen. Zusammen bedeutet das: Zusätzliche Einlagen kosten die Sparkassen und Banken real Geld.


„Immobilienkauf und Wertpapiersparen besser als Tages- oder Festgeldanlagen“

file
Prof. Dr. Horst Gischer
Finanzwirtschaftler an der Otto von Guericke Universität, Magdeburg
file
Prof. Dr. Hans-Peter Burghof
Wirtschaftswissenschaftler an der Universität Hohenheim

Doch jenseits des Abschmelzens der Sparvermögen hat der Minuszins noch andere Auswirkungen – erfreulicherweise nicht nur negative. Über die Pro‘s und Contra‘s der aktuellen Situation sprechen die Finanzwirtschaftler Prof. Dr. Horst Gischer von der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg und Prof. Dr. Hans-Peter Burghof von der Universität Hohenheim in Stuttgart auf Sparkasse.de.

Beide Wissenschaftler erkennen die positive Absicht der EZB an, mit der Zinsreduzierung Unternehmen, Banken und Staatshaushalte in Europa zu stabilisieren. Die Maßnahmen seien zumindest kurz- und mittelfristig wirksam gewesen, betonen sie.

Aber sie verweisen auch auf die deutliche Reduzierung der Sparvermögen und der Altersvorsorge: „Durch den negativen Zinseszinseffekt nimmt die EZB den Privathaushalten nicht nur die Möglichkeit, ihr Erspartes zu vermehren. Sondern auch die kapitalgedeckte Zusatzvorsorge für das Alter und die Pflege fällt weg“, betont Horst Gischer. Hans-Peter Burghof stimmt ihm zu: „Langfristige Vermögensanlagen funktionieren mit negativen Zinsen nur eingeschränkt bis gar nicht.“

Gischer zufolge ist die EZB bei der Steuerung der Zinsen in den Minusbereich über ihr Ziel hinausgeschossen: „Der Minuszins ist ein Strafzins für nicht ausgegebenes Geld. Hätte sie den Einlagenzins bei null Prozent gedeckelt, hätte sie ebenso die Vergabe günstiger Kredite erreicht“, erklärt er. „Mit der Entscheidung ihn auf minus 0,5 Prozent hinunterzuschrauben, hat sie aber die Abschmelzung der Einlagen ausgelöst.“

Den in Negativzinszeiten empfohlenen Immobilienerwerb begrüßen beide Finanzwirtschaftler. „Auf diese Weise können sich immer mehr Menschen den Weg in die eigenen vier Wände ermöglichen“, so Gischer.

Je nach der Einkommens- und Vermögenssituation sei dies aber für einige Menschen leichter als für andere: „Verbraucher mit überdurchschnittlichen Einkommen und den nötigen Rücklagen für das Eigenkapital können sich angesichts der günstigen Kredite nun einfacher ein Haus bauen oder eine Wohnung kaufen. Aber die breite Masse profitiert nur bedingt“, sagt Burghof. „Es ist zwar mittlerweile leicht geworden, Kredite für einen Zinssatz zu unter einem Prozent zu bekommen. Aber in vielen Städten und Regionen steigen die Immobilienpreise um jährlich fünf bis zehn Prozent. Das können sich nicht alle leisten.“

Dennoch betont Burghof ebenso wie Gischer, dass der Kauf von Immobilien eine weitaus bessere Lösung ist als die traditionelle Investition in Tages- oder Festgeldanlagen oder das Parken von größeren Geldbeträgen auf dem Girokonto.

Eine weitere Alternative sehen beide Professoren im Wertpapiersparen – unter gewissen Voraussetzungen: „Die Investition in Aktien oder Wertpapierfonds ist eine gute Möglichkeit das Ersparte zu vermehren“, so Gischer. Aber gerade Privatanleger sollten mit einer langfristigen Anlageperspektive vorgehen: „In der aktuell volatilen Wirtschaftslage lassen sich kurzfristige Rückschläge an den Kapitalmärkten nicht ausschließen.“

Vor diesem Hintergrund lohne sich auch der Blick auf nachhaltige Kapitalanlagen, ergänzt der Finanzwirtschaftler aus Magdeburg. „Damit meine ich nicht nur ökologisch verantwortliche Investments. Sondern auch solche, die soziale Aspekte berücksichtigen. Wichtig ist, dass es sich dabei um seriöse, zertifizierte Papiere handelt.“

Und Burghof hebt hervor, dass es gerade in Zeiten niedriger Zinsen wichtig sei, seine Geldanlagen gut zu diversifizieren. „In einem gut aufgebauten Anlagevermögen“, sagt er, „dürfen dann durchaus auch riskante Titel enthalten sein. Denn die bringen Rendite.“

Wichtig sei, dass man das Portfolio über die Einzeltitel wie die Anlageklassen und vor allem auch über den Investitionszeitpunkt gut streut, betont er. „Dabei sollte man nie blind vertrauen, sondern nur zu solchen Anlageformen greifen, die man auch selbst wirklich verstanden hat.“

Häufige Fragen und Antworten

Immer mehr Kreditinstitute müssen ihren Kundinnen und Kunden Verwahrentgelte für ihre Einlagen auf Giro- oder Tagesgeldkonten berechnen. In Zeiten, zu denen sie mit den Kundeneinlagen am Markt einen positiven Erfolg erzielen konnten, wurden die Verwahrkosten abgezogen und waren so nicht sichtbar. Da die EZB bereits seit 2014 Strafzinsen für die Einlagen der Banken und Sparkassen erhebt, lässt sich die Weiterberechnung immer weniger vermeiden. Sparerinnen und Sparer können diese Kosten aber mindern oder vermeiden, indem sie ihr Erspartes in andere Anlagen wie Wertpapiere oder Immobilien investieren.

Im Juni 2014 senkte die Europäische Zentralbank (EZB) erstmals den Einlagenzins mit minus 0,1 Prozent in den Negativbereich. Seither müssen Kreditinstitute auf Geld, das sie kurzfristig bei der EZB hinterlegen, Strafzinsen zahlen – seit 2019 minus 0,5 Prozent. Ziel der EZB ist, dass Banken und Sparkassen ihre Einlagen als günstige Kredite an den Markt weitergeben.

Da die Zentralbank dieses eigentlich kurzfristige Steuerungselement seit nunmehr sieben Jahren einsetzt, stellen immer mehr Kreditinstitute ihren Kunden das „Verwahrentgelt“ in Rechnung. Denn tatsächlich haben die Einlagen der Kundinnen und Kunden schon immer Kosten bei den Kreditinstituten verursacht: Sparkassen und Banken müssen darauf steuerlich nicht abzugsfähige Bankenabgaben zahlen und Sicherungsmittel zurücklegen. Hinzu kommen die Verwahr- und Abwicklungskosten.

Da die EZB bis auf Weiteres an ihrer Vorgehensweise festhalten wird, Minuszinsen auf die Einlagen der Kreditinstitute zu erheben, ist ein Ende der Weiterberechnung nicht absehbar. Zukünftig werden eher mehr als weniger Institute Verwahrentgelte erheben, um das Vorgehen der EZB auszugleichen.

Die Verwahrentgelte der Kundinnen und Kunden werden zunächst dem kontoführenden Kreditinstitut gutgeschrieben. Da die Banken und Sparkassen aber für ihre Einlagen bei der EZB Straf- beziehungsweise Minuszinsen zahlen müssen, ist letztendlich die Zentralbank die Empfängerin dieses Geldes.

(Stand: 22.04.2021)

Mit mehr Abstand als gewohnt. Aber genauso nah. Erreichen Sie jetzt Ihre Sparkasse vor Ort.

Bitte wählen Sie Ihre Sparkasse aus:

Ist das nicht Ihre Sparkasse?