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Eine junge Frau liegt auf einer Bank und hält ihr Handy Richtung Kamera. Sie lacht.

ETF-Rechner

Rate, Rendite, Wertzuwachs
Mit dem ETF-Rechner sehen Sie anschaulich, wie sich Ihre Geldanlage entwickeln könnte. Berechnen Sie Ihren künftigen Depotwert oder ermitteln Sie die nötige Sparrate für Ihr Sparziel.
Das Wichtigste in Kürze
  • Der ETF-Rechner veranschaulicht, wie Startkapital, regelmäßige Einzahlungen, Laufzeit und Rendite zusammenwirken.

  • Rechnen Sie mehrere Szenarien durch und erhalten Sie eine Orientierung für Ihre Sparziele.

  • Nutzen Sie den Zinseszinseffekt für Ihren Vermögensaufbau.

Das kann der ETF-Rechner

Sie möchten wissen, was aus monatlich gesparten 40 Euro nach 20 Jahren werden kann? Oder wie viel eine Einmalanlage von 1.000 Euro nach 10 Jahren im Wert steigen könnte? Der ETF-Rechner bringt Ihre Angaben in eine konkrete Beispielrechnung. Er trennt dabei Ihr eingezahltes Geld von einem möglichen Wertzuwachs und zeigt das geschätzte Endkapital in einer Grafik.

Im Rechner wählen Sie, ob Sie das Endkapital oder die benötigte monatliche Sparrate berechnen möchten. Für eine erste Orientierung reichen vier Angaben: Ihr Startbetrag, Ihre Sparrate, die Laufzeit und die angenommene Rendite. Dabei können Sie auch aus den vergangenen Renditen bekannter Börsenindizes wie MSCI World, Dax und Dow Jones wählen. Der dargestellte Verlauf macht sichtbar, wie sich regelmäßiges Sparen und mögliche Kursentwicklungen zusammensetzen können.

ETF-Rechner

Legen Sie Ihr Geld in ETFs an, kann dessen Wert über die Zeit steigen. Mit unserem ETF-Rechner sehen Sie, wie stark Ihr Vermögen wächst. Wählen Sie zwischen Einmalanlage und regelmäßigem Sparplan. Lassen Sie sich zudem anzeigen, wie hoch Ihre Sparrate oder Einzahlung sein muss, um eine gewünschte Sparsumme zu erreichen.
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Ihr Ergebnis

Die Ergebnisse helfen Ihnen, eine finanzielle Zielsetzung greifbar zu machen: etwa ein zusätzliches Polster, eine größere Anschaffung oder eine solide Altersvorsorge. Sie ersetzen jedoch keine Anlageberatung und sagen nicht voraus, wie sich Märkte tatsächlich entwickeln werden.

Wichtig: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein verlässlicher Hinweis für die künftige Entwicklung. Wertpapiere können auch im Wert fallen.

So nutzen Sie den ETF-Rechner

  1. Startkapital und Sparrate eingeben
  2. Tragen Sie zunächst ein, welchen Betrag Sie einmalig anlegen möchten. Das können auch 0 Euro sein. Anschließend legen Sie fest, wie viel Sie monatlich einzahlen wollen. Wählen Sie eine Sparrate, die zu Ihrem Einkommen und Ihren Ausgaben passt.

    Beispiel: Sie beginnen ohne Startkapital und zahlen monatlich 40 Euro ein. Nach einem Jahr haben Sie 480 Euro selbst eingezahlt. Mit jeder weiteren Einzahlung wächst Ihr eingesetztes Kapital.

  3. Laufzeit und Rendite festlegen
  4. Wählen Sie nun die Laufzeit: Wie lange soll Ihr Geld angelegt bleiben? Bei Wertpapieren ist ein langer Zeitraum besonders wichtig, weil Schwankungen auf kurzen Strecken stärker ins Gewicht fallen können. Der Rechner bietet für die Auswahl eines passenden ETF unterschiedliche Renditeannahmen an. Zur Orientierung sehen Sie, wie hoch die durchschnittliche jährliche Rendite bekannter Börsenindizies wie Dax, Dow Jones und MSCI World über 20 Jahre war.

    Eine historische Wertentwicklung ist kein Versprechen für die Zukunft. Selbst ein breit gestreuter MSCI-Index kann zwischenzeitlich deutlich nachgeben. Rechnen Sie daher lieber mit mehreren Annahmen: vorsichtig, mittig und optimistisch. Dann erkennen Sie, welche Höhe Ihres Zielbetrags auch bei einer weniger günstigen Entwicklung erreichbar sein könnte.

  5. Ergebnis interpretieren
  6. Das Ergebnis zeigt drei Werte: Ihre Einzahlungen, den möglichen Wertzuwachs und das geschätzte Endkapital. Die gestrichelte Linie markiert eine mögliche Wertschwankung. Sie ist kein verlässlicher Korridor, sondern verdeutlicht: Die tatsächliche Entwicklung kann anders ausfallen.  Die Schwankungsbreite liegt bei plus/minus 15 Prozent, was Sie aber nicht als sicheren Korridor verstehen sollten. Die tatsächlichen Renditen können in der Zukunft auch davon abweichen.

    Vergleichen Sie deshalb nicht nur eine Zahl. Prüfen Sie, wie sich ein längerer Zeitraum, ein höherer Betrag oder eine andere Renditeannahme auf Ihr Ergebnis auswirken. So können Sie verschiedene Wege zu Ihrem Ziel berechnen und eine Entscheidung treffen, die zu Ihrer Situation passt.

Das berechnet der Rechner

  • Endkapital

    Wie viel ist Ihr Erspartes zu einem bestimmten Zeitpunkt wert? Das zeigt Ihnen der ETF-Rechner. Sie wählen, ob Sie einmalig Geld anlegen, monatlich sparen wollen oder beides kombinieren. Sie sehen dann, was am Ende dabei herauskommt.

  • Monatliche Rate

    Sie können auch vom Sparziel aus starten. Wählen Sie „monatliche Sparrate“ und geben Sie ein, wie viel Geld Sie nach wie vielen Jahren gespart haben möchten. Abhängig von der gewählten jährlichen Rendite können Sie aus dem ETF-Rechner ablesen, wie hoch Ihre Sparrate ausfallen müsste.

    Bei einem Sparplan fließt regelmäßig Geld in Ihre Anlage. In der Modellrechnung wird jede Einzahlung für die verbleibende Zeit berücksichtigt. Frühere Einzahlungen können also länger an der Wertentwicklung teilhaben als spätere. Ein ETF-Sparplan kann sich eignen, wenn Sie Schritt für Schritt Vermögen aufbauen möchten und einen festen Rhythmus schätzen.

    Der Vorteil: Sie müssen nicht auf den „perfekten“ Einstiegszeitpunkt warten. Sie investieren regelmäßig – unabhängig davon, ob Kurse gerade höher oder niedriger stehen. Das nimmt Ihnen nicht das Risiko von Wertschwankungen. Aber anstatt selbst zu versuchen, einen günstigen Kaufzeitpunkt zu erwischen, bestimmt sich ihr durchschnittlicher Kaufpreis automatisch durch die festen Kaufzeitpunkte.

  • Einmalanlage simulieren

    Wenn Sie bereits Geld zur Verfügung haben, können Sie eine Einmalanlage berechnen. Der gesamte Betrag wird zu Beginn investiert und hat dadurch theoretisch länger Zeit, sich zu entwickeln. Ob eine Einmalanlage für Sie passt, hängt unter anderem davon ab, ob Sie das Geld kurzfristig benötigen könnten und wie gut Sie Kursschwankungen aushalten.

    Auch eine Kombination ist möglich: Sie legen einen Startbetrag an und ergänzen ihn durch regelmäßige Einzahlungen. Der Rechner macht den Unterschied zwischen den Varianten nachvollziehbar, ohne eine Empfehlung auszusprechen.

  • Zinseszinseffekt visualisiert

    Im ETF-Rechner sehen Sie die Wertentwicklung als Kurve dargestellt. Das ist der Zinseszinseffekt. Dabei bleiben Erträge investiert, die ihrerseits wieder Erträge erwirtschaften. Der Wert wächst also exponentiell. Prozentual ist die Steigerung von Jahr zu Jahr zwar gleich. Aber der Betrag, der dazukommt, ist jedes Mal ein Stückchen größer. 10 Prozent auf 1.000 Euro sind 100 Euro. 10 Prozent auf 1.100 Euro ergeben hingegen schonen einen Zuwachs um 110 Euro.

    Ursprünglich bezieht sich der Effekt auf Zinsen, die auf das Ersparte gezahlt werden. Er funktioniert aber gleichermaßen bei Investments in Fonds und ETFs. Diese bieten keine garantierte Verzinsung wie auf einem Sparkonto, dafür lässt sich für sie aber eine jährliche Rendite berechnen.

    Je länger Kapital investiert bleibt, desto stärker macht sich dieser Effekt bei Ihrer Geldanlage bemerkbar. Deshalb ist Zeit oft wichtiger als der Versuch, kurzfristige Marktbewegungen vorherzusagen. Auch kleine regelmäßige Beiträge können über viele Jahre eine spürbare Wirkung entfalten.

Darauf kommt es bei ETF-Renditen an

Realistische Renditeannahmen

Die Rendite beschreibt, wie sich der Wert einer Anlage in einem bestimmten Zeitraum verändert hat oder entwickeln könnte. Sie kann positiv oder negativ sein. Für eine vorsichtige Planung sollten Sie nicht automatisch mit den besten vergangenen Jahren rechnen. Prüfen Sie mehrere Szenarien und behalten Sie Ihr persönliches Risiko im Blick.

Um den Erfolg eines Börsenindex zu berechnen, wird meist die durchschnittliche jährliche Rendite berechnet. Ein global ausgerichteter Aktien-ETF, etwa auf einen MSCI World, bündelt die Aktien vieler Unternehmen. Die Rendite bekannter Indizes lag in den vergangenen Jahrzehnten bei etwa 6 bis 10 Prozent pro Jahr. Der Dax beispielsweise hat seit seiner Gründung 1988 pro Jahr durchschnittlich um 8,8 Prozent zugelegt.

Im ETF-Rechner finden Sie einige Werte als Orientierung hinterlegt. Sie beziehen sich auf die durchschnittliche jährliche Rendite, die die Indizes zwischen 2005 und 2024 erzielt haben. Somit sind neben Boomjahren auch Krisenjahre wie die Weltfinanzkrise 2008, die europäische Schuldenkrise 2010–2012 und die Corona-Pandemie erfasst. Die Rendite wurde dabei so berechnet, dass die ausgezahlten Dividenden direkt reinvestiert wurden.

Mehr Hintergrund finden Sie im Ratgeber „Rendite richtig berechnen und verstehen“ sowie bei MSCI World ETFs einfach erklärt.

Kosten und TER im Blick behalten

Kosten können die Wertentwicklung Ihres Investments beeinflussen. Bei ETFs beschreibt die Total Expense Ratio, kurz TER, wie hoch die laufenden Kosten sind, also während Sie den ETF halten. Sie beschreibt, wie hoch die Gesamtkosten im Vergleich zum Kurs sind. Sie liegen meist zwischen 0,05 Prozent und 0,5 Prozent pro Jahr. Sie ist bereits im Kursverlauf berücksichtigt. Da verschiedene ETFs auf gleiche Indizes unterschiedliche TER haben können, lohnt ein Blick in die Produktinformationen.

Hinzu kommen je nach Depot und Anbieter mögliche Gebühren für Kauf und Verkauf der Anteile. Diese sind nicht Teil der TER.

Sollten Sie Gewinne erzielen, fallen zudem Steuern an. Die Kapitalertragsteuer wird fällig, sobald der Gewinn den Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro überschreitet. Der Steuersatz der Kapitalertragsteuer beträgt 25 Prozent. Ab einer gewissen Einkommenshöhe wird darauf auch der Solidaritätszuschlag fällig, was einen Steuersatz von 26,375 Prozent ergibt. Auch die Kirchensteuer wird auf Kapitalgewinne erhoben.

Der Kaufkraftverlust, der sich durch die Inflation ergibt, spiegelt der ETF-Rechner nicht wider. Merken können Sie sich: Solange Ihre Rendite über der Inflationsrate liegt, steigt auch die Kaufkraft Ihrer Ersparnisse.

Ausschüttend oder thesaurierend

Ausschüttende Fonds zahlen mögliche Dividenden an Sie aus. Thesaurierende Fonds legen solche Erträge im Fonds wieder an. Beide Varianten können zu Ihrer Strategie passen: Wünschen Sie laufende Auszahlungen, kann ein ausschüttender Fonds interessant sein. Möchten Sie mögliche Erträge automatisch im Portfolio lassen, kann eine thesaurierende Variante passen.

Beachten sollten Sie die steuerlichen Unterschiede. Gewinne und Dividenden, die ausgeschüttet werden, sind direkt steuerpflichtig. Für wiederanlegende ETFs kann hingegen eine sogenannte Vorabpauschale anfallen. Für beide Varianten gilt eine Teilfreistellung (bei Aktien-ETFs von 30 Prozent) und der Sparer-Pauschbetrag von 1.000 Euro.

Darum lohnt sich ein ETF-Sparplan

Ein ETF-Sparplan verbindet Regelmäßigkeit mit Flexibilität: Sie legen einen Betrag fest, der automatisch investiert wird, und können ihn bei Bedarf ändern oder pausieren. Das kann dabei helfen, langfristig dranzubleiben. Anlegerinnen und Anleger sollten dabei immer beachten: Eine Anlage in Wertpapiere unterliegt Schwankungen; Gewinne sind nicht sicher.

Nächster Schritt: Sparplan eröffnen

Sie haben verschiedene Werte durchgespielt und möchten starten? Eröffnen Sie ein Depot wie S-Neo und wählen Sie anschließend einen Sparplan, der zu Ihren Zielen und Ihrem verfügbaren Budget passt. Nehmen Sie sich Zeit für die Unterlagen: Informieren Sie sich über Chancen, Risiken, Kosten und die Zusammensetzung des jeweiligen ETF.

Bei Ihrer Sparkasse erhalten Sie Unterstützung rund um Depot, Auswahl und Umsetzung.

Sie möchten über einen ETF-Sparplan in Wertpapiere investieren?

Bei Ihrer Sparkasse finden Sie weitere Infos und konkrete Konditionen. Wir unterstützen Sie auch gern persönlich und beraten Sie zu allen Anlageformen.
ETF-Sparplan aufsetzen
Sie werden zu Ihrer Sparkasse weitergeleitet bzw. können sich ihr zuordnen lassen.

Häufige Fragen zum ETF-Rechner

  1. Sinnvoll ist eine Rate, die Sie dauerhaft zahlen können, ohne Ihre laufenden Ausgaben oder Rücklagen zu gefährden. Auch ein kleiner Start kann sinnvoll sein; wichtiger als eine sehr hohe Rate ist die Regelmäßigkeit.

  2. Der finanzielle Erfolg eines ETF-Sparplans lässt sich auf mehreren Ebenen messen.

    Am einfachsten ist es, den Wertzuwachs zu betrachten: Ziehen Sie vom aktuellen Depotwert alle Einzahlungen ab. Wenn Sie jedes Jahr 1.000 Euro einzahlen und Ihr Depot nach 10 Jahren 15.000 Euro wert ist, liegt Ihr Sparplan 5.000 Euro im Plus – vor möglichen Steuern und Gebühren beim Verkauf.

    Die Gesamtrendite zeigt, wie hoch der Gewinn im Verhältnis zum eingezahlten Geld ist. 5.000 € / 10.000 € x 100 = 50 %. Das Depot hat insgesamt 50 Prozent an Wert gewonnen. Bei einem Sparplan allein sagt diese Zahl jedoch noch nicht, wie stark die Anlage pro Jahr rentiert hat.

    Die persönliche Rendite pro Jahr wird auch geldgewichtete Rendite genannt. Sie berücksichtigt, wann Einzahlungen erfolgt sind, wie hoch die einzelnen Sparraten waren, Sonderzahlungen sowie Teilverkäufe oder Entnahmen. Viele Depots zeigen sie als „Rendite p. a.“, „interne Rendite“, „IRR“ oder „XIRR“ an. Geld, das erst seit einem Monat im Depot liegt, konnte naturgemäß kaum Rendite erwirtschaften. Eine einfache Gegenüberstellung von Einzahlungen und Depotwert kann diesen Effekt verzerren.

    Die zeitgewichtete Rendite misst dagegen die reine Entwicklung des ETF oder Depots, unabhängig davon, wann Sie Geld eingezahlt haben. Damit lassen sich verschiedene ETFs untereinander gut vergleichen.

    Zur vollständigen Bewertung gehören ETF-Kostenquote (TER), mögliche Order- oder Ausführungsgebühren, Depotgebühren, Steuern auf Kapitalerträge und bei ausländischen ETFs gegebenenfalls Quellensteuer-Effekte.

Passende Produkte zum ETF-Rechner

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    Für all diejenigen, welche regelmäßig kleine und mittlere Beträge anlegen möchten, ist der Aktiensparplan eine optimale Möglichkeit. Bereits mit monatlich 50 Euro können Sie ohne feste Laufzeiten investieren und Vermögen aufbauen.

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  • Frau mit langen Dreadlocks arbeitet im Schneidersitz auf dem Sofa. Ihr Laptop steht auf dem Schoß währen sie dabei telefoniert.

    Beim Fondssparen zahlen Sie regelmäßig Geld in einen Investmentfonds ein. So haben Sie die Chance, selbst mit kleineren Beträgen langfristig Kapital aufzubauen – auch fürs Alter.

    • Renditechance nutzen

    • Regelmäßig sparen

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  • Älteres Paar, das zusammen an einem Holztisch vor einem Laptop sitzt und miteinander redet und lacht. Hinter ihnen ist ein Bücherregal und ein Panoramafenster in den Garten.

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