Silberbarren

Silberbarren kaufen

  • Starke Nachfrage, begrenzte Vorkommen

  • Viele verschiedene Stückelungen

  • Professionelle Beratung, online oder in der Filiale bestellen

Edelmetalle als Geldanlage

Warum Silberbarren als Anlage so attraktiv sind

Silber gilt seit Jahrtausenden als wertvolles Edelmetall. Es glänzt zwar nicht so sehr und hat auch keinen so hohen Stellenwert als Schmuck wie Gold. Dennoch gehörte das Weißmetall während der Coronakrise zu den Gewinnern: Sein Preis stieg allein im Jahr 2021 um mehr als 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Gegensatz zu Gold ist Silber auch mit einem kleineren Geldbeutel bezahlbar. Ein Kilobarren kostet derzeit weniger als 1.000 Euro – Gold hingegen fast 50.000 Euro. Generell gelten Barren als ideale Form der Anlage in Edelmetall: Dank ihrer kompakten Form können sie einfach transportiert und gelagert werden – selbst bei größeren Mengen. Gegenüber Silbermünzen haben sie den Vorteil, dass die Kosten für die Prägung in der Regel geringer sind. So ist der Preis näher am Materialwert.

Ihre Vorteile, wenn Sie Silberbarren bei Ihrer Sparkasse kaufen

Silberbarren erhalten Sie neben den Sparkassen auch bei Banken und Edelmetallhändlern oder online. Achten Sie darauf, dass der Anbieter Mitglied eines Verbandes wie dem Berufsverband des deutschen Münzenfachhandels ist.

Silberbarren

Da Barren einfach herzustellen sind und nur einen niedrigen Ausgabeaufschlag haben, sind sie vergleichsweise günstig zu erwerben. Die bei Münzen aufwändigen und teuren Schritte wie das Formen von Rohlingen und die Motivprägung entfallen. Auf einem Standard-Silberbarren sind der Feingehalt, das Metall, der Hersteller, das Produktjahr und die Seriennummer vermerkt.

Barren von Produzenten mit einer sogenannten LBMA-Zertifizierung sind weltweit akzeptiert. Diese stammen von Herstellern, die auf der Liste der London Bullion Market Association (LBMA) stehen. Der London Bullion Market gilt als einer der wichtigsten weltweiten Handelsplätze. Die LBMA-Zertifizierung bedeutet zudem, dass diese Barren in die „Good Delivery List“ aufgenommen wurden.

Zu den Herstellern zählen vor allem Heraeus (LBMA, good-delivery), Umicore (LBMA, good-delivery) und Degussa (früher LBMA – good-delivery). Somit ist ein späterer Verkauf an Händler oder Banken in der Regel ohne größere Preisabschläge möglich. Dies gilt auch für kleinere Barren, die vornehmlich von Privatanlegern gekauft werden.

Beliebteste Silberbarren

100 g
Maße: 49,7 x 28,5 x 7 mm (Abweichungen je nach Hersteller), Feinheit: 999,9/1000, in der Regel ohne Seriennummer und Qualitätszertifikat, mit Zertifizierung des Herstellers
250 g
Maße: 80 x 47 x 6,5 mm (Abweichungen je nach Hersteller), Feinheit: 999,9/1000, in der Regel mit Seriennummer und Qualitätszertifikat, mit Zertifizierung des Herstellers
1.000 g
Maße: 55,5 x 120,5 x 16,5 mm (Abweichungen je nach Hersteller), Feinheit: 999,9/1000, mit Seriennummer und Qualitätszertifikat, mit Zertifizierung des Herstellers

Tipp: Einige Sparkassen bieten neben herkömmlichen Silberbarren auch sogenannte Tafelbarren an. Sie sind wie eine Tafel Schokolade mit kleinen Einkerbungen versehen. An diesen Stellen können Sie einzelne Stücke heraustrennen. Das hat den Vorteil, dass Sie bei Bedarf einzelne Teile verkaufen können und nicht automatisch den ganzen Barren. 

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Vor- und Nachteile von Silberbarren

Vorteile

Vorteile

  • Silberbarren gelten als wertstabile Geldanlage, die Krisenzeiten besser überwinden als andere Investitionsformen.

  • Im Gegensatz zu Gold ist Silber auch für Menschen mit kleinerem Geldbeutel erschwinglich.

  • Finanzexperten gehen davon aus, dass eine anhaltend starke Nachfrage den Preis künftig weiter in die Höhe treibt.

  • Im Vergleich zu Silber- oder Goldmünzen sind die Kosten für die Prägung von Silberbarren in der Regel geringer, da die Prägung weniger aufwendig ist. So rückt der Preis näher an den Materialwert.

  • Silberbarren lassen sich in der Regel leicht wieder verkaufen.

  • Wenn nach dem Kauf mindestens ein Jahr vergangen ist, können Sie Ihr Silber steuerfrei verkaufen.

  • Silberbarren lassen sich aufgrund ihrer Form gut lagern und stapeln.

  • Sie sind anspruchslos in der Aufbewahrung. Das Anlaufen der Barren führt in der Regel nicht zu einem Wertverlust

  • Ein Barren ist anhand seiner Seriennummer und seines Gießerzeichens eindeutig identifizierbar – das kann ein Vorteil bei Haftpflicht-Versicherungen sein.

  • Silberbarren mit der LBMA-Zertifizierung sind weltweit handel- und eintauschbar.

Nachteile

Nachteile

  • Der Silberpreis unterliegt teilweise starken Schwankungen. Wer zum falschen Zeitpunkt einsteigt, kann leicht auch Verluste machen.

  • Physisches Silber generiert weder Zinsen noch eine Dividende. Chancen auf eine Rendite entstehen, wenn Sie teurer verkaufen, als Sie gekauft haben.

  • Wenn zwischen Kauf und Verkauf weniger als ein Jahr vergangen ist, müssen Sie den Gewinn aus dem Verkauf gegebenenfalls versteuern (Anlage SO der Einkommenssteuererklärung). ¹

  • Anders als bei Gold ist bei Silberverkäufen die volle Mehrwertsteuer von 19 Prozent fällig.

  • Je kleiner die Barrengrößen desto höher sind die Preisaufschläge.

  • Silberbarren haben im Gegensatz zu Münzen in der Regel kein Wertsteigerungspotential durch Sammlerwert.

  • Barren sind im Vergleich zu den aufwändig geprägten Münzen leichter fälschbar.

Verschiedene Größen für die Geldanlage

In den vergangenen Jahren haben die Anbieter begonnen, Silberbarren in unterschiedlichen Größen zu erzeugen. Dies ermöglicht es Menschen verschiedener Einkommensstufen ihr Geld in Silber anzulegen. Generell sind Barren in zahlreichen Stückelungen erhältlich: so etwa in 1 Unze (oz), 5 Unzen, 10 Gramm, 20 Gramm, 50 Gramm, 100 Gramm, 250 Gramm, 500 Gramm, 1 Kilogramm oder sogar 5 Kilogramm und 15 Kilogramm.

Dabei sind bei kleineren Gewichtseinheiten die Aufschläge deutlich höher als bei den größeren. Denn Sie zahlen immer auch einen Verarbeitungsaufschlag. Daher empfehlen sich Barren ab einer Größe von 500 Gramm.

Das bedeuten die Angaben auf dem Barren

Die Infografik beschreibt die unterschiedlichen Beschriftungen auf einem Silberbarren. Dazu gehört der Name des Herstellers und der Feingehalt oben - und Gewicht und Seriennummer unten auf dem Barren.
  • 1: Von diesem Herstellerunternehmen stammt das Silber.
  • 2: Feinsilber bedeutet mehr als 999/1000 reines Silber.
  • 3: Der Prägestempel weist auf das Herstellungsunternehmen hin.
  • 4: Dieses Gewicht hat der Barren.
  • 5: Die Seriennummer dient der Zuordnung zum Echtheitszertifikat.

Silberbarren kaufen und lagern


  1. Recherche und Entscheidung
  2. Überlegen Sie genau, ob eine Silberanlage für Sie infrage kommt. Gern beraten Sie unsere Edelmetallprofis in Ihrer Sparkassen-Filiale.

  3. Kauf des passenden Silberbarrens
  4. Ist die Entscheidung gefallen, können Sie den gewünschten Barren einfach per Online-Banking oder in Ihrer Filiale bestellen.

  5. Sicherer Lagerort
  6. Lassen Sie sich den oder die Barren in die Filiale liefern und dort in einem Schließfach verwahren. Oder lagern Sie sie Zuhause in einem Tresor.

  7. Qualität erhalten
  8. Ihr Barren kommt bereits in einer Schutzverpackung an. Verwahren Sie ihn am besten darin.

Quelle

World Bank; Thomson Reuters; Platts; The Silver Institute; London Bullion Market Association;AME Group; American Metal Market; Bloomberg

Häufige Fragen zu Silberbarren

1

Wie viel kostet ein Ein-Kilogramm-Silberbarren?

Der Wert eines Ein-Kilogramm-Silberbarren lag Ende Juni 2022 bei circa 856,59 Euro im Verkauf und circa 728,22 Euro im Ankauf.

Barren bekommen Sie ab etwa einer Unze (oz – rund 31,1 Gramm) in unterschiedlichen Stückelungen. Beim Kauf können Sie zudem zwischen verschiedene Größen wählen.

Gewicht mit Preis in Euro:

  • 1 g ab 3,27 EUR
  • 1 oz ab 28,11 EUR
  • 20 g ab 28,89 EUR
  • 1 oz ab 33,87 EUR
  • 50 g ab 53,00 EUR
  • 100 g ab 97,86 EUR
  • 100 x 1 g ab 127,49 EUR
  • 250 g ab 225,25 EUR
  • 500 g ab 431,05 EUR
  • 1 kg ab 836,26 EUR
  • 5 kg ab 4.089,86 EUR
  • 15 kg ab 12.648,00 EUR

Barren sind bei Ihrer Sparkasse vor Ort oder per Online-Banking erhältlich. Sie bekommen sie außerdem bei Banken und Edelmetallhändlern sowie online. Achten Sie darauf, dass der Anbieter Mitglied eines Verbandes wie dem Berufsverband des deutschen Münzenfachhandels ist.

Als besonders empfehlenswert gelten LBMA-zertifizierte Silberbarren. Diese stammen von Herstellern, die auf der Liste der London Bullion Market Association (LBMA) stehen. Der London Bullion Market gilt als einer der wichtigsten weltweiten Handelsplätze für Silber und andere Edelmetalle.

Sie können Silberbarren jederzeit bei Ihrer Sparkasse vor Ort oder online kaufen. Die Abrechnung erfolgt über das von Ihnen angegebene Sparkassenkonto zum Verkaufskurs zum Zeitpunkt der Bestellung. Sie können sich das bestellte Edelmetall bequem mit versicherter Postsendung liefern lassen (bitte Versandkosten und maximale Bestellgrenzen beachten), es einfach bei Ihrer Sparkasse abholen oder dort deponieren.

¹ Es gibt allerdings eine Freigrenze von 600 Euro.Diese gilt für alle privaten Veräußerungsgeschäfte zusammen. Bleiben Sie darunter, müssen Sie keine Steuern bezahlen.

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