Girokonto für alle – was heißt das?

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Über das Girokonto laufen wichtige alltägliche Geldgeschäfte wie Miete und Gehaltszahlungen.

Damit ist es eine Grundvoraussetzung, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Ohne Girokonto ist es schwierig, Verträge abzuschließen oder einen Job zu bekommen.

Die Bundesregierung hat deshalb für Verbraucher das Recht auf ein Konto für Jedermann ab 2016 beschlossen. Alle Kreditinstitute werden dazu verpflichtet, jedem Verbraucher ein sogenanntes Basiskonto zu gewähren. Dabei handelt es sich um ein Konto, das man nicht überziehen kann.

Grundlage des Gesetzentwurfes ist eine Zahlungskontorichtlinie der Europäischen Union, nach der das Konto für Jedermann ab September 2016 verpflichtend für alle EU-Länder werden soll.

Für die Sparkassen ändert sich durch diese Vorgabe wenig. Sie bieten bereits seit vielen Jahren ein sogenanntes Bürgerkonto für jedermann an. Allein 2014 waren es rund 1,4 Millionen, 2015 stieg die Zahl auf über 1,6 Millionen Konten.

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