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Online-Banking
Junge Frau und junger mann gucken sich an am Eingang einer Sparkassen Filiale

Gemeinschaftskonto eröffnen

  • Ein Konto mit mehreren Inhaberinnen oder Inhabern

  • Ideal für Eheleute, Paare und Wohngemeinschaften

  • Gemeinsame Ausgaben immer im Blick

Wirtschaftsmagazin „Capital“: App Sparkasse erhält 2026 die Höchstnote.

Alle Inhalte im Überblick

Ihre Vorteile

Was ist ein Gemeinschaftskonto?

Ein Gemeinschaftskonto (auch: Partnerkonto) ist ein Bankkonto, das von 2 oder mehr Personen gemeinsam geführt wird. Dabei gibt es 2 Varianten:

  • Beim Oder-Konto kann jede kontoführende Person selbstständig über das Guthaben verfügen.
  • Beim Und-Konto sind Verfügungen grundsätzlich nur gemeinsam möglich.

Das bietet Ihnen ein Gemeinschaftskonto

  • Gemeinsamer Überblick

    Einzahlungen und gemeinsame Ausgaben laufen über ein Konto. So behalten die Kontoinhaberinnen und Kontoinhaber die Finanzen leicht im Blick.

  • Einfacher im Alltag

    Miete, Strom, Einkäufe, Urlaub oder gemeinsame Anschaffungen lassen sich direkt vom Gemeinschaftskonto bezahlen, ohne Ausgaben untereinander aufteilen zu müssen.

  • Gemeinsame Rücklagen

    Auf einem Gemeinschaftskonto können Sie regelmäßig Geld für gemeinsame Ziele oder größere Ausgaben zurücklegen.

  • Flexible Kontoführung

    Mit einem Oder-Konto können die Kontoinhaberinnen und Kontoinhaber unabhängig voneinander Überweisungen tätigen, Geld abheben und andere Bankgeschäfte erledigen – auch mit der App Sparkasse.

Capital, Text „Beste Banken‑Apps, fünf goldene Sterne und Höchstnote für Sparkasse. Unten Quellenangabe und GÜLTIG BIS: 03/27
Mit Höchstnote ausgezeichnet
Das Wirtschaftsmagazin „Capital“ hat in ihrer Untersuchung zu den besten Banking Apps 2026 die App Sparkasse mit Höchstnote ausgezeichnet. In der Gruppe der klassischen Banken Apps belegt die App Sparkasse den ersten Platz. Bewertet wurden die Kriterien Übersichtlichkeit, Bedienung, Funktionalität und Service.

So einfach können Sie ein gemeinsames Konto führen

Bei Ihrer Sparkasse finden Sie alle Informationen zum passenden Partnerkonto für Ihre Situation. Wir beraten Sie gern auch persönlich.
Gemeinschaftskonto eröffnen
Sie werden zu Ihrer Sparkasse weitergeleitet bzw. können sich ihr zuordnen lassen.

Für wen eignet sich ein Gemeinschaftskonto?

Ein Gemeinschaftskonto eignet sich für Menschen, die regelmäßig gemeinsame Ausgaben haben und ihre Finanzen übersichtlich organisieren möchten. Dazu zählen insbesondere Paare, Familien und Wohngemeinschaften. Vor allem bei einem Oder-Konto ist gegenseitiges Vertrauen wichtig, da jede kontoführende Person grundsätzlich selbstständig über das gemeinsame Konto und das darauf befindliche Guthaben verfügen kann.

Paare – gemeinsame Haushaltskosten teilen

Paare können ein Gemeinschaftskonto nutzen, um laufende Kosten wie Miete, Strom, Versicherungen oder Einkäufe zu bezahlen. Häufig bietet sich dafür ein Oder-Konto an: Beide können damit unabhängig voneinander auf das Konto zugreifen und beispielsweise Überweisungen tätigen. Beide können auch eine Sparkassen-Card 1 erhalten. Wiederkehrende Ausgaben lassen sich bequem per Dauerauftrag oder Lastschrift begleichen.

Das Drei-Konten-Modell für Paare

Wie Paare ihre Finanzen organisieren, ist eine sehr persönliche Frage. Eine Möglichkeit ist dabei ein 3-Konten-Modell: Beide Partnerinnen oder Partner haben dabei ein eigenes Girokonto. Zusätzlich gibt es ein Gemeinschaftskonto für die gemeinsamen Finanzen.

Familie – Kontrolle und Überblick behalten

Auch innerhalb einer Familie kann ein Gemeinschaftskonto sinnvoll sein. Eltern können beispielsweise gemeinsam mit ihrem volljährigen Kind ein Konto führen, um bestimmte Einnahmen und Ausgaben im Blick zu behalten. Dabei haben sie die Wahl zwischen dem oben genannten Oder-Konto und einem Und-Konto. Letzteres kann infrage kommen, wenn über bestimmte Ausgaben nur gemeinsam entschieden werden soll. Das ermöglicht eine stärkere gegenseitige Kontrolle.

WG – transparente Kostenteilung

In einer Wohngemeinschaft können mehrere Personen zusammen ein Gemeinschaftskonto für Miete, Strom, Internet oder gemeinsame Einkäufe nutzen. Zahlen beispielsweise 3 WG-Mitglieder monatlich einen festen Betrag ein, werden die gemeinsamen Kosten zentral abgerechnet. Über das Online-Banking oder die Banking-App können alle Kontoinhaberinnen und Kontoinhaber die Kontobewegungen nachvollziehen.

Alternative: Vollmacht

Nicht immer ist ein Gemeinschaftskonto notwendig. Möchten Sie einer anderen Person Zugriff auf Ihr Konto ermöglichen, können Sie ihr stattdessen eine Kontovollmacht erteilen. Die bevollmächtigte Person darf dann im vereinbarten Umfang Bankgeschäfte für Sie erledigen, wird aber nicht selbst Kontoinhaberin oder Kontoinhaber. Das Konto und das Guthaben bleiben Ihnen zugeordnet.

Oder-Konto oder Und-Konto – welches passt zu Ihnen?

Ob ein Oder-Konto oder ein Und-Konto besser für Sie geeignet ist, hängt davon ab, ob Sie einzeln oder nur gemeinsam über das Konto verfügen können möchten.

Oder-Konto

  • Jede Person kann grundsätzlich allein über das gemeinsame Konto verfügen.

  • Überweisungen oder Bargeldabhebungen können unabhängig voneinander erfolgen.

  • Besonders praktisch für den Alltag, etwa für Paare oder WGs.

  • Geeignet, wenn sich die Beteiligten vertrauen und laufende gemeinsame Ausgaben unkompliziert bezahlen möchten.

Und-Konto

  • Verfügungen sind grundsätzlich nur gemeinsam möglich.

  • Für Überweisungen und andere Verfügungen ist die Zustimmung aller Kontoinhaberinnen und Kontoinhaber erforderlich.

  • Bietet mehr gegenseitige Kontrolle, ist im Alltag aber weniger flexibel.

  • Geeignet, wenn wichtige Entscheidungen über das gemeinsame Geld nur zusammen getroffen werden sollen.

Wichtig: Gemeinsame Haftung
Ein Gemeinschaftskonto bietet keinen Schutz bei Pfändung

Ein Gemeinschaftskonto kann nicht als Pfändungsschutzkonto (P-Konto) geführt werden. Ein P-Konto wird als Einzelkonto geführt und schützt Guthaben innerhalb der gesetzlichen Freibeträge vor einer Kontopfändung. Wird ein Gemeinschaftskonto gepfändet, können Kontoinhaberinnen und Kontoinhaber unter bestimmten Voraussetzungen ihren Anteil am Guthaben auf ein Einzelkonto (Girokonto) übertragen lassen. Die verschuldete Person kann dieses anschließend in ein P-Konto umwandeln lassen.

Beachten Sie außerdem: Bei einem Gemeinschaftskonto haften die Kontoinhaberinnen und Kontoinhaber in der Regel gemeinsam für Verbindlichkeiten aus dem Konto, etwa für einen gemeinsam eingeräumten Dispokredit [1].

0,00Giro- und Tagesgeldkonten

beweisen das Vertrauen der Menschen in die Sparkassen.

Was passiert bei Streit, Trennung oder Tod mit dem Gemeinschaftskonto?

Was bei einem zerrüttenden Streit, einer Trennung oder im Todesfall mit dem Gemeinschaftskonto passiert, hängt davon ab, ob es sich um ein Oder- oder ein Und-Konto handelt.

Bei schwerem Streit oder Trennung:

Möchten Sie das Gemeinschaftskonto nicht weiterführen, sollten Sie zunächst offene Zahlungen klären und Daueraufträge sowie Lastschriften auf andere Konten umstellen. Für die Auflösung des Kontos ist in der Regel die Zustimmung aller Kontoinhaberinnen und Kontoinhaber erforderlich. Bei einem Oder-Konto kann zudem die Einzelverfügungsbefugnis widerrufen werden, sodass anschließend nur noch gemeinschaftlich über das Konto verfügt werden kann.

Im Todesfall:

Das Guthaben auf einem Gemeinschaftskonto fällt nicht automatisch vollständig an die überlebende Person. Welcher Anteil zum Nachlass gehört, richtet sich nach den Eigentumsverhältnissen und den Umständen des Einzelfalls. Bei einem Oder-Konto kann die überlebende Person grundsätzlich weiterhin über das Konto verfügen, sofern keine entgegenstehenden Regelungen oder Maßnahmen der Erbinnen und Erben bestehen. Bei einem Und-Konto sind Verfügungen nach dem Tod eines Kontoinhabers nur gemeinsam mit dessen Rechtsnachfolgern möglich.

In 3 Schritten: Gemeinschaftskonto eröffnen

  1. Filiale besuchen
  2. Gehen Sie mit allen künftigen Kontoinhaberinnen und Kontoinhaber in Ihre Sparkassen-Filiale. 

  3. Antrag unterzeichnen
  4. Bringen Sie Ihren Personalausweis mit und gegebenenfalls Einkommensnachweise. Unterschreiben Sie den Antrag für ein Oder- oder Und-Konto.

  5. Konto nutzen
  6. Ist alles erledigt, erhalten Sie Zugang zu Ihrem Konto und können mit dem Ein- und Bezahlen beginnen.

Tipp:

Informieren Sie Ihre gemeinsamen Zahlungspartner über das neue Konto. Das geht bequem mit unserem Kontowechselservice.

Ihr Gemeinschaftskonto bei der Sparkasse

Mehr Informationen und aktuelle Konditionen erhalten Sie bei Ihrer Sparkasse. Wir sind gern für Sie da.
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Sie werden zu Ihrer Sparkasse weitergeleitet bzw. können sich ihr zuordnen lassen.

Häufige Fragen zum Gemeinschaftskonto

  1. Die Gebühren für ein Gemeinschaftskonto hängen von der jeweiligen Sparkasse und dem gewählten Kontomodell ab. Viele Varianten der unterschiedlichen einzelnen Girokonten können grundsätzlich auch als Gemeinschaftskonto geführt werden. Die konkreten Konditionen erfahren Sie bei Ihrer Sparkasse.

  2. Ein bestehendes Einzelkonto lässt sich bei vielen Sparkassen in ein Gemeinschaftskonto umwandeln. Ob und unter welchen Voraussetzungen dies möglich ist, hängt vom jeweiligen Kontomodell und der Sparkasse ab. Unter Umständen kann es auch sinnvoll sein, stattdessen ein zusätzliches Gemeinschaftskonto einzurichten und die Einzelkonten beizubehalten.

  3. Ein negativer Schufa-Eintrag kann sich darauf auswirken, ob beziehungsweise mit welchen Leistungen ein Gemeinschaftskonto angeboten wird. Das gilt insbesondere für eine eingeräumte Kontoüberziehung oder andere Kreditmöglichkeiten. Über die Kontoeröffnung und den Leistungsumfang entscheidet die jeweilige Sparkasse nach Prüfung des Antrags.

  4. Für Schenkungen im Zusammenhang mit einem Gemeinschaftskonto gelten die allgemeinen persönlichen Schenkungssteuerfreibeträge. Eheleute und eingetragene Lebenspartnerinnen und -partner können beispielsweise innerhalb von 10 Jahren bis zu 500.000 Euro steuerfrei erhalten, Kinder grundsätzlich bis zu 400.000 Euro; bei unverheirateten Partnern beträgt der Freibetrag grundsätzlich 20.000 Euro. Zahlt nur eine Person Geld auf ein Gemeinschaftskonto ein, kann darin unter bestimmten Voraussetzungen eine steuerpflichtige Schenkung an die andere Person liegen.

  5. Ein Freistellungsauftrag betrifft nicht die Einzahlungen auf ein Gemeinschaftskonto, sondern die daraus erzielten Kapitalerträge, beispielsweise Zinsen. Zusammen veranlagte Eheleute sowie eingetragene Lebenspartner und -partnerinnen können einen gemeinsamen Freistellungsauftrag bei ihrer Sparkasse oder Bank erteilen. Für andere Gemeinschaftskonten, etwa von unverheirateten Paaren oder WGs, ist eine Freistellung über einen Freistellungsauftrag grundsätzlich nicht möglich.

  6. Um ein Gemeinschaftskonto zu kündigen, müssen grundsätzlich alle Kontoinhaberinnen und Kontoinhaber zustimmen. Zuvor sollten offene Beträge geklärt und Daueraufträge, Lastschriften sowie Zahlungseingänge auf andere Konten umgestellt werden.

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