
ETFs sind börsengehandelte Indexfonds. Sie bilden in der Regel passiv einen Index wie etwa den Dax nach. Dadurch sind sie transparent, meist breit gestreut und in der Regel günstiger als aktiv gemanagte Fonds.
Aktiv gemanagte Fonds werden professionell gesteuert. Fondsmanagerinnen und Fondsmanager wählen Wertpapiere gezielt aus und passen das Portfolio regelmäßig an.
Es gibt außerdem eine wachsende Zahl aktiv gemanagter ETFs. Das weltweite Vermögen in dieser Produktkategorie stieg 2025 um 65 Prozent auf rund 1,9 Billionen US-Dollar.
Wie unterscheiden sich ETFs und aktiv gemanagte Fonds?
Der ursprünglich wichtigste Unterschied zwischen ETFs und aktiven Fonds liegt im Management: Ein klassischer ETF bildet passiv einen Börsenindex wie den Dax, MSCI World oder S&P 500 nach. Ein aktiver Fonds wird dagegen von Fondsmanagerinnen und Fondsmanagern gesteuert, die Wertpapiere gezielt auswählen und regelmäßig anpassen. Diese Trennlinie stimmt inzwischen aber nicht mehr uneingeschränkt: Mit aktiv gemanagten ETFs gibt es eine wachsende Produktkategorie, die beide Prinzipien kombiniert.
Beide Anlageformen bündeln viele einzelne Wertpapiere in einem Produkt. Dadurch wird das Risiko breiter gestreut als beim Kauf einzelner Aktien. Trotzdem unterliegen sowohl ETFs als auch aktive Fonds Kursschwankungen und eignen sich daher vor allem für einen mittel- bis langfristigen Anlagehorizont.
ETFs: passiv investieren mit einem Indexfonds
ETFs sind börsengehandelte Indexfonds. Das bedeutet: Sie bilden einen bestimmten Index möglichst genau nach. Steigt der Index, steigt in der Regel auch der Wert des ETFs. Fällt der Index, sinkt auch der ETF entsprechend. Weil dabei laufende Kosten und technische Effekte anfallen, bildet ein ETF die Indexentwicklung nie exakt eins zu eins ab. Die kleine Abweichung ist normal und wird als Tracking Difference bezeichnet.
Ein ETF auf den Dax enthält beispielsweise die Aktien der 40 Unternehmen, die in dem Börsenindex vertreten sind. Ein ETF auf den MSCI World investiert breit gestreut in Aktien aus vielen Industrieländern. Anlegerinnen und Anleger investieren damit nicht in eine einzelne Aktie, sondern in ein ganzes Paket von Wertpapieren.
Die mit Abstand meisten ETFs werden passiv verwaltet: Das Fondsmanagement muss also nicht fortlaufend entscheiden, welche einzelnen Aktien gekauft oder verkauft werden. Deshalb sind die laufenden Gebühren bei ETFs häufig niedriger als bei aktiv gemanagten Fonds.

Aktiv gemanagte Fonds: professionelle Auswahl durch Fondsmanager
Bei aktiv gemanagten Fonds stellt ein Fondsmanagement das Portfolio zusammen und entscheidet, welche Wertpapiere gekauft, gehalten oder verkauft werden. Ziel ist die sogenannten Outperformance: also eine bessere Wertentwicklung zu erzielen als der Vergleichsmarkt. Es gibt unterschiedliche Arten von aktiv gemanagten Fonds. Aktienfonds investieren vor allem in Aktien. Rentenfonds enthalten Anleihen. Mischfonds kombinieren verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe. Geldmarktfonds investieren in kurzfristige Geldmarktpapiere.
Aktive Fonds können Anlegerinnen und Anlegern Arbeit abnehmen, weil das Fondsmanagement die Auswahl und laufende Überprüfung der Wertpapiere übernimmt. Dafür fallen in der Regel höhere Kosten an als bei ETFs. Neben laufenden Verwaltungskosten kann bei manchen Fonds auch ein Ausgabeaufschlag entstehen.

Hinweis: Diese Tabelle bezieht sich auf klassische passive ETFs. Aktiv gemanagte ETFs nehmen eine Zwischenstellung ein. Sie werden wie ein Fonds aktiv gesteuert, aber wie ein ETF fortlaufend an der Börse gehandelt.
Aktiv gemanagte ETFs: die Ausnahme von der Regel
Nicht jeder ETF ist ein reiner Indexnachbilder. Seit einigen Jahren wächst der Markt für aktiv gemanagte ETFs rasant: Bei ihnen entscheidet ein Fondsmanagement über die Zusammensetzung des Portfolios, während das Produkt wie ein klassischer ETF fortlaufend an der Börse gehandelt wird. Weltweit stieg das verwaltete Vermögen aktiver ETFs 2025 um 65 Prozent auf rund 1,9 Billionen US-Dollar. In Europa wuchs das Volumen binnen zwei Jahren von rund 53 Milliarden Euro auf mehr als 108 Milliarden Euro zur Jahresmitte 2026.
Gemessen am gesamten europäischen ETF-Markt bleiben aktive ETFs mit einem Anteil von rund 3 Prozent noch eine Nische. In den USA liegt der Anteil mit etwa 12 Prozent bereits deutlich höher. Das liegt vor allem an folgenden Gründen:
- Steuervorteile beim sogenannten In-Kind-Redemption-Verfahren: In den USA ist ein steuerneutraler Wertpapiertausch bei Rücknahmen möglich. In Europa gibt es diesen Vorteil nicht, teilweise existieren sogar steuerliche Nachteile.
- Lockerung der Transparenzpflichten seit 2019: Die US-Börsenaufsicht SEC erlaubte mit der „ETF Rule“ sogenannte semi-transparente Strukturen. Sie verpflichten Manager nicht mehr zur täglichen Offenlegung aller Positionen und schützen so ihre Investmentstrategie vor Nachahmern.
- Größeres Angebot: Die USA verfügen über eine wesentlich tiefere Infrastruktur an spezialisierten Anbietern, die eine enorme Vielfalt an aktiven Themen-ETFs (etwa in den Bereichen Technologie oder Rohstoffe) bereitstellen.
Für Anlegerinnen und Anleger bedeutet das: Die Gleichung „ETF gleich passiv“ stimmt nicht mehr uneingeschränkt. Wer sichergehen möchte, ob ein konkretes Produkt passiv oder aktiv gesteuert wird, findet die Antwort im Basisinformationsblatt (KID) des jeweiligen ETFs. Bei den Kosten liegen aktiv gemanagte ETFs meist zwischen den beiden klassischen Varianten: etwas teurer als passive ETFs, aber günstiger als aktive Fonds mit vergleichbarer Strategie.
Mehr zur Gesamtkostenquote von Fonds und ETFs lesen Sie hier.
Welche Anlageform passt zu Ihrer Lebenssituation?
Welche Anlageform besser passt, hängt nicht nur von Kosten und Renditechancen ab. Entscheidend sind auch Ihre Lebenssituation, Ihr Anlageziel und die Frage, wie viel Zeit Sie selbst in Ihre Geldanlage investieren möchten. ETFs sind häufig eine einfache Lösung für den langfristigen Vermögensaufbau, aktive Fonds können bei bestimmten Strategien oder Märkten eine sinnvolle Ergänzung sein.
Studium und Berufsstart: Mit kleinen Beträgen investieren
Für Studierende und Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger sind Sparpläne häufig ein einfacher Einstieg. Sie können regelmäßig kleine Beträge (oft ab 25 Euro) investieren und müssen nicht sofort eine größere Summe anlegen. Das ist hilfreich, wenn das Einkommen noch schwankt oder das Budget begrenzt ist.
Gerade am Anfang ist Flexibilität wichtig. Ein Sparplan lässt sich häufig anpassen, pausieren oder erhöhen. Wer langfristig investiert, kann außerdem früh vom Zinseszinseffekt und an möglichen Wertsteigerungen am Kapitalmarkt partizipieren.
Berufstätige und Paare: Automatisch sparen ohne viel Zeitaufwand
Berufstätige profitieren besonders von Sparplänen, weil sie regelmäßig investieren können, ohne jeden Monat aktiv eine Anlageentscheidung treffen zu müssen. Ein ETF- oder Fonds-Sparplan läuft automatisiert und kann dadurch helfen, Vermögensaufbau zur Gewohnheit zu machen. Das ist vor allem dann praktisch, wenn im Alltag wenig Zeit für Finanzthemen bleibt.
Für Paare kommt zusätzlich die gemeinsame Finanzplanung ins Spiel. Sie sollten klären, ob sie jeweils eigene Depots nutzen oder gemeinsam für bestimmte Ziele sparen möchten. Wichtig ist auch, dass beide ihre Risikobereitschaft kennen und eine Anlagestrategie wählen, die zu gemeinsamen und individuellen Zielen passt.
Eltern: Langfristig für Kinder anlegen
Für Eltern kann ein ETF- oder Fonds-Sparplan sinnvoll sein, wenn sie langfristig für ihre Kinder sparen möchten. Typische Ziele sind Ausbildung, Führerschein, Studium, Auslandsaufenthalt oder die erste eigene Wohnung. Je länger der Anlagehorizont ist, desto besser lassen sich zwischenzeitliche Kursschwankungen grundsätzlich einordnen.
Ein Kinderdepot oder Junior-Depot kann helfen, die Geldanlage früh zu strukturieren. Eltern sollten dabei beachten, wem das Geld rechtlich gehört, wie flexibel sie bleiben möchten und welche steuerlichen Aspekte relevant sein können. Auch Schenkungsfreibeträge können bei größeren Beträgen eine Rolle spielen.
Wie funktionieren ETF- und Fonds-Sparpläne?
Ein Sparplan investiert regelmäßig einen festen Betrag in einen ETF oder Fonds. Das kann monatlich, zweimonatlich oder in einem anderen Rhythmus geschehen. Anlegerinnen und Anleger bauen dadurch Schritt für Schritt Vermögen auf, ohne den perfekten Einstiegszeitpunkt finden zu müssen.
Sparpläne sind besonders für langfristige Ziele geeignet. Dazu gehören Altersvorsorge, Vermögensaufbau, Ausbildungskosten für Kinder oder größere Anschaffungen in der Zukunft. Der regelmäßige Kauf kann helfen, Kursschwankungen besser auszuhalten, weil zu unterschiedlichen Preisen Anteile gekauft werden. Welche Variante (also ETF- oder Fonds-Sparplan) besser zu Ihnen passt, hängt von Kosten, Anlageziel, Risikobereitschaft und gewünschter Strategie ab.
Was kostet ein Sparplan mit ETFs oder aktiven Fonds langfristig?
Ein Sparplan ist eines der effektivsten Werkzeuge für den langfristigen Vermögensaufbau. Ein großer Vorteil ist die einfache Handhabung und die niedrige Einstiegshürde: Sowohl bei ETFs als auch bei aktiv gemanagten Fonds sind Sparpläne heute oft schon ab Beträgen von 25 Euro im Monat möglich.
Wichtig ist für Ihren Sparplan vor allem die Gesamtkostenquote (TER). Sie zeigt, welche laufenden Gebühren jährlich in Ihrem gewählten Produkt anfallen. Während ETF-Sparpläne meist eine niedrigere Gesamtkostenquote von rund 0,1 bis 0,5 Prozent pro Jahr aufweisen, liegen die laufenden Kosten aktiv gemanagter Fondssparpläne häufig zwischen 1 und 2 Prozent jährlich. Hinzu kommt bei vielen aktiven Fonds noch ein einmaliger Ausgabeaufschlag (eine Art Kaufgebühr beim Start) von bis zu 5 Prozent auf die eingezahlten Sparraten.
Gerade bei einem langfristigen Sparplan wirken sich die Kosten überproportional stark aus. Da die Gebühren nicht nur die jährliche Rendite mindern, sondern auch den Betrag reduzieren, der reinvestiert wird, entsteht ein negativer Effekt auf den Zinseszins. Ein Kostenunterschied von nur einem Prozentpunkt pro Jahr kann über einen Zeitraum von 20 oder 30 Jahren zu einer großen Differenz in Ihrem Endkapital führen. Achten Sie daher bei der Einrichtung Ihres Sparplans nicht nur auf die erwartete Rendite, sondern immer auch auf die laufenden Gebühren, die Kaufkosten und die Depotkosten.
ETFs und aktiv gemanagte Fonds bieten Renditechancen, aber keine garantierte Wertentwicklung. Beide Anlageformen können im Wert steigen oder fallen. Die breite Streuung über viele Wertpapiere senkt zwar das Risiko einzelner Ausfälle, verhindert aber keine Kursschwankungen des gesamten Marktes. ETFs entwickeln sich grundsätzlich ähnlich wie der Index, den sie nachbilden. Ein ETF auf den Dax folgt also der Wertentwicklung des Dax.
Ein aktiv gemanagter Fonds kann seinen Vergleichsmarkt übertreffen, aber auch dahinter zurückbleiben. Neben dem Geschick des Fondsmanagements spielen dabei vor allem die laufenden Kosten eine entscheidende Rolle, die die Wertentwicklung Jahr für Jahr schmälern. Auch aktiv gemanagte ETFs unterliegen diesem Grundprinzip: Die börsentägliche Handelbarkeit ändert nichts daran, dass eine Outperformance gegenüber dem Vergleichsindex nicht garantiert ist.
Für Sie als Anlegerin oder Anleger ist deshalb die Frage entscheidend: Möchten Sie möglichst einfach und kostengünstig an der Marktentwicklung teilhaben? Dann kann ein ETF passend sein. Oder möchten Sie bewusst auf eine aktive Auswahl von Wertpapieren setzen? Dann kann ein aktiv gemanagter Fonds eine Option sein.
Wichtig: Eine gute Wertentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie für die Zukunft. Sie kann ein Hinweis sein, ersetzt aber keine Prüfung von Kosten, Risiko, Strategie und Anlagehorizont.
Wie werden ETFs und aktive Fonds steuerlich behandelt?
ETFs und aktiv gemanagte Fonds werden steuerlich grundsätzlich ähnlich behandelt: Die Erträge unterliegen in Deutschland in der Regel der Abgeltungssteuer. Dazu können Kursgewinne, Ausschüttungen und bestimmte laufende Erträge gehören.
Bei thesaurierenden Fonds und ETFs (bei ihnen werden Erträge wie Zinsen und Dividenden nicht ausgezahlt, sondern automatisch wieder angelegt) kann die Vorabpauschale relevant werden. Sie sorgt dafür, dass bestimmte Wertsteigerungen bereits während der Haltedauer steuerlich berücksichtigt werden können, auch wenn keine Ausschüttung erfolgt. Je nach Fondsart kann außerdem eine Teilfreistellung gelten, etwa bei Aktienfonds.
Steuern sollten nicht das einzige Entscheidungskriterium sein. Da ETFs und aktive Fonds in vielen Fällen ähnlich behandelt werden, sind Kosten, Risiko, Anlageziel und Strategie für die Auswahl meist wichtiger. Bei individuellen Steuerfragen kann eine steuerliche Beratung sinnvoll sein.
Wie sicher ist das Geld in ETFs und Fonds?
Fonds und ETFs gelten rechtlich als Sondervermögen. Das bedeutet: Das investierte Vermögen wird getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft verwahrt. Sollte die Fondsgesellschaft insolvent werden, fällt das Sondervermögen grundsätzlich nicht in die Insolvenzmasse.
Das schützt jedoch nicht vor Wertschwankungen am Kapitalmarkt. Wenn Aktienkurse fallen, kann auch der Wert eines Aktienfonds oder Aktien-ETFs sinken. Sondervermögen schützt also vor einem bestimmten Anbieter-Risiko, nicht vor Marktrisiken. Sie sollten deshalb nur Geld investieren, das Sie nicht kurzfristig benötigen. Für kurzfristige Rücklagen, etwa für Reparaturen, Jobwechsel oder unerwartete Ausgaben, eignen sich schwankungsarme Anlageformen meist besser.
Wann ist ein ETF sinnvoll und wann ein aktiver Fonds?
Sowohl ETFs als auch aktive Fonds sind sinnvoll, wenn Sie langfristig und kostengünstig investieren möchten. Sie eignen sich beide für Anlegerinnen und Anleger, die einfach an der Entwicklung eines breiten Marktes teilhaben wollen. Aktiv gemanagte Fonds können sinnvoll sein, wenn Sie auf professionelle Auswahl, bestimmte Strategien oder besondere Marktchancen setzen möchten. ETFs haben zudem den Vorteil, dass sie transparent sind, da sie in der Regel Indizes nachbilden. Bei aktiv gemanagten Fonds ist das nicht immer der Fall.
Es muss nicht immer ETF oder Fonds heißen. Viele Anlegerinnen und Anleger kombinieren beide Anlageformen. Ein breit gestreuter ETF kann zum Beispiel die Basis im Depot bilden, während ein aktiv gemanagter Fonds bestimmte Märkte, Regionen oder Strategien ergänzt.
Diese 6 Fehler sollten Sie bei ETFs und Fonds vermeiden
Bei einem ETF oder Fonds geht es zunächst darum, das passende Produkt zu finden. Genauso wichtig ist es, typische Anlagefehler zu vermeiden. Wer Kosten, Risiko und Anlageziel realistisch einschätzt, trifft meist bessere Entscheidungen.
Nur auf vergangene Renditen schauen
Eine starke Wertentwicklung in der Vergangenheit kann attraktiv wirken. Sie garantiert aber nicht, dass ein ETF oder Fonds auch künftig gut abschneidet. Prüfen Sie deshalb immer auch Kosten, Risiko, Anlagestrategie und Streuung.
Kosten unterschätzen
Gebühren wirken auf den ersten Blick oft klein. Langfristig können sie aber einen erheblichen Unterschied machen. Besonders bei Sparplänen über viele Jahre lohnt sich ein genauer Blick auf TER, Ausgabeaufschlag und Depotkosten.
Zu kurzfristig investieren
Aktien-ETFs und Aktienfonds können deutlich schwanken. Wer das Geld in wenigen Monaten oder wenigen Jahren sicher benötigt, sollte vorsichtig sein. Für Wertpapieranlagen ist ein mittel- bis langfristiger Horizont sinnvoll.
Ohne Ziel investieren
Die passende Geldanlage hängt vom Ziel ab. Altersvorsorge, Vermögensaufbau, Studium des Kindes oder kurzfristige Rücklage erfordern unterschiedliche Lösungen. Erst das Ziel, dann das Produkt.
Risiko falsch einschätzen
Breite Streuung reduziert Risiken, beseitigt sie aber nicht. Auch ein weltweit investierender ETF oder Fonds kann zeitweise deutlich an Wert verlieren. Anlegerinnen und Anleger sollten nur Risiken eingehen, die sie finanziell und emotional tragen können.
Zu häufig umschichten
Wer ständig zwischen Fonds, ETFs oder Märkten wechselt, erhöht oft Kosten und verpasst möglicherweise Erholungsphasen. Eine klare Anlagestrategie hilft, auch bei Marktschwankungen ruhig zu bleiben.
Vor- und Nachteile
Nutzen Sie attraktive Chancen
Aktienfonds werden seit Jahren von den führenden Experten für eine erfolgreiche Vermögensbildung empfohlen, da sie auf lange Sicht mit Abstand die besten Renditechancen bieten.
Im Vergleich zu einer Einzelanlage wird ihr Kapital in Aktienfonds bzw. in einer ETF-Anlage breit gestreut und damit gleichzeitig Ihr Risiko gesenkt. Auch bei der Anlage kleinerer Beträge erzielen sie somit die größtmögliche Risikostreuung, die aus Mangel an Kapital sonst nur schwer zu erreichen ist.
Sie können einen einmaligen Betrag anlegen oder ab 25,- Euro im Rahmen eines Sparplans regelmäßig einzahlen.
Fonds sind sehr transparent. Jahres-, Halbjahresberichte und tägliche Fondspreise halten Sie über die Entwicklung auf dem Laufenden.
Unsere erfahrenen Fondsmanager und Analysten betreuen Ihr Vermögen und übernehmen für Sie die Auswahl der chancenreichsten Titel.
Denken Sie an die Risiken
Die Marktentwicklung hängt stark vom konjunkturellen Umfeld ab. Eine rückläufige Entwicklung des Gesamtmarktes sowie Schwächen einzelner Aktienmärkte können die Kursentwicklung negativ beeinträchtigen.
Kaufen Sie Anteile international anlegender Fonds / ETF, ändert sich der Wert Ihrer Anlage auch mit der Entwicklung des Wechselkurses der jeweiligen Währung.
Fonds mit einem speziellen Anlageschwerpunkt haben grundsätzlich ein stärker ausgeprägtes Risiko- und Ertragspotenzial als Fonds mit breiter Streuung. Das bildet zum einen die Grundvoraussetzung für höhere Kurschancen, bedeutet zum anderen aber auch ein höheres Risiko.
Wertschwankungen: Die konkreten Risiken hängen von der Auswahl des Produktes ab. Ein ETF ist sowohl bei positiver als auch negativer Entwicklung voll an die Bewegung des abgebildeten Markts gebunden. Kapitalmarktbedingte Schwankungen können zu Verlusten führen.
Zusammengefasst: ETF oder Fonds – was passt besser?
Viele Anlegerinnen und Anleger nutzen einen breit gestreuten ETF als Basisbaustein und ergänzen ihn gezielt um aktiv gemanagte Fonds für bestimmte Themen oder Regionen. Entscheidend für den langfristigen Erfolg sind dabei weniger einzelne Produktentscheidungen als ein klares Anlageziel, ein realistischer Blick auf Kosten und Risiko sowie die Bereitschaft, auch in schwankenden Marktphasen an der einmal gewählten Strategie festzuhalten. Und: Wer einfach starten möchte, ist mit einem Sparplan immer gut beraten – ganz gleich, ob der auf einen Fonds oder ETF einzahlt.
Stand: 13. August 2026
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