Neue Kampagne fördert Gebäudesanierung

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Bundesumwelt- und Bauministerin Barbara Hendricks will mit einer neuen Initiative die Energiewende im Immobilienbereich vorantreiben. Mit rund einem Prozent liegt die Sanierungsquote für den energetisch veralteten Gebäudebestand zu niedrig, betont die Umweltministerin. Mit der Kampagne „Die Hauswende“ hat sie ein Bündnis aus Politik und Wirtschaft gestartet, das mit einer Informationsoffensive die Energiewende im Gebäudebereich forcieren will. Die Initiative soll erreichen, dass bis zum Jahr 2020 der Wärmebedarf in Wohngebäuden im Vergleich zu 2010 um 20 Prozent sinkt. Dafür sei eine Sanierungsquote der Ministerin zufolge von mindestens 2,5 Prozent nötig. Darüber hinaus müsse der Wärmebedarf verstärkt mit erneuerbaren Energien gedeckt werden. Neben dem Umwelt- und Wirtschaftsministerium beteiligen sich an der Kampagne 23 Branchenverbände, die das gesamte Spektrum über effiziente Heizungstechnik, fachgerechte Wärmedämmung, moderne Fenster und erneuerbare Energien abdecken. Auf der Kampagnenwebseite www.die-hauswende.de können sich Interessierte über Fördermöglichkeiten und Berater informieren, bei konkreten Finanzierungen unterstützt sie die Sparkasse.

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