Die Deutschen und ihr Geld

Vermögensbarometer 2015 - So wird fürs Alter vorgesorgt

Machen auch Sie sich Gedanken wegen der niedrigen Zinsen? Dann sind Sie nicht allein: Zwei von fünf Deutschen bereiten die Folgen der gegenwärtigen Geldpolitik größte Sorgen. Die lange bewährten Formen der Geldanlage tragen in der jetzigen Niedrigzinsphase kaum noch etwas zum Aufbau des eigenen Vermögens und für die Altersvorsorge bei.

Die Folge: Immer weniger Menschen in Deutschland sorgen trotz einer gestiegenen Sparquote für das Alter vor. 40 Prozent bilden keine regelmäßigen monatlichen Rücklagen für die Altersvorsorge. Das zeigt das Vermögensbarometer 2015 des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands, einer repräsentativen Umfrage unter 1.900 Bürgern.

Wie wird Geld angelegt

Was also tun, solange die Zinsen im Keller sind? Jetzt haben die Menschen verstärkt Sachwerte im Blick. Aktien halten 36 Prozent der Befragten in der Niedrigzinsphase für eine geeignete Alternative, Immobilien 35 Prozent. Größter Verlierer ist das Sparbuch, das rund die Hälfte der Bürger für ungeeignet hält.

Sieht so auch die Praxis der Geldanlage aus? Beim Vermögensaufbau halten die Deutschen Immobilien für besonders gut geeignet. 53 Prozent der Befragten setzen aufs selbstgenutzte Eigenheim, 28 Prozent auf vermietete Immobilien. Den dritten Rang teilen sich Aktien/Investmentfonds und Bausparverträge mit je 24 Prozent der Nennungen.

Diese Produkte sind die Favoriten für den Vermögensaufbau

Die Deutschen und ihr Geld

Angaben in % der Befragten | Mehrfachnennungen möglich | Basis: 1.900 Befragte bundesweit | Quelle: icon Wirtschafts- und Finanzmarktforschung im Auftrag des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands | 2015

Wie gehen die Deutschen mit Geld um? Wie steht es um die Themen Altersvorsorge, Kreditaufnahme, Vermögensaufbau?

Sie wollen es wissen? Dann können Sie sich hier das Vermögensbarometer 2015 herunterladen. 

Und wenn Sie nach Möglichkeiten für Ihre eigene Altersvorsorge suchen, hilft Ihnen der Themenschwerpunkt „Wichtiges nicht aufschieben“ von Geld leichter verstehen.