Haftpflichtversicherung

Die Privathaftpflicht schützt Sie vor dem finanziellen Ruin

Eine Haftpflichtversicherung ist für jeden ein Muss. Wenn Sie anderen einen Schaden zufügen, wird das schnell sehr teuer. Mit der passenden Versicherung sind Sie auf der sicheren Seite. Die Privathaftpflichtversicherung deckt viele Risiken im Alltag ab, die durch Unachtsamkeit entstehen. Mit geringen Beiträgen erzielen Sie einen hohen Schutz vor finanziellen Schäden.

Haftpflichtversicherung
Grundabsicherung
Haftpflichtversicherung
Für die ganze Familie
Haftpflichtversicherung
Gilt auch im Ausland

Die Vorteile:

  • Kleiner Beitrag bei hoher Absicherung
  • Schutz für die ganze Familie
  • Prüft kostenlos Ansprüche Dritter
  • Wehrt unberechtigte Ansprüche auf Schadenersatz ab
  • Leistungen gelten auch im Ausland

Sie interessieren sich für eine Privathaftpflichtversicherung? Mehr Informationen und Konditionen finden Sie bei Ihrer Sparkasse.

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So funktioniert’s

Jede Person haftet nach dem Gesetz für Schäden, die sie anderen Personen zufügt. Und das mit ihrem gesamten Vermögen.

Eine Unachtsamkeit genügt und schon ist ein Schaden verursacht: Sie prallen beim Radfahren mit einem Fußgänger zusammen. Dieser ist schwer verletzt. Wer muss für den Schaden aufkommen? Sie als Verursacher. Solche Schäden werden schnell teuer. Ihre private Haftpflichtversicherung springt ein.

Schon bei einem materiellen Schaden kann es teuer werden. Kommt sogar ein Mensch zu schaden, ist durch die entstehenden Kosten schnell die eigene Existenz bedroht. Sicherheit bietet eine Privathaftpflichtversicherung – und das für die ganze Familie. Die Haftpflichtversicherung gehört deshalb zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt.

Eine solche Versicherung sichert Personen-, Sach- oder Vermögensschäden ab. Auch die Kosten zur Prüfung und Abwehr unberechtigter Ansprüche auf Schadenersatz übernimmt die Haftpflicht.

1. Prüfen Sie Ihren bestehenden Versicherungsschutz.

Haftpflichtversicherung

Sie haben bereits vor längerer Zeit einen Vertrag für eine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen? Dann schauen Sie, ob der Schutz noch zu Ihrer derzeitigen Lebenssituation passt und ob sich nicht vielleicht eine Police mit besseren Versicherungsbedingungen finden lässt.

Möglicherweise sind Sie als junger Erwachsener auch noch über Ihre Eltern haftpflichtversichert, auch wenn Sie nicht mehr bei ihnen wohnen. Das ist möglich, solange Sie zur Schule gehen, in der ersten Ausbildung oder im ersten Studium stecken.

2. Achten Sie auf eine ausreichende Deckung.

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Der Versicherer zahlt im Schadensfall immer nur bis zu der im Versicherungsschein genannten Deckungs- beziehungsweise Versicherungssumme. Liegen die Kosten höher, müssen Sie die Differenz begleichen. Ihre Haftpflicht sollte zwei Millionen Euro Deckungssumme für Personen- und Sachschäden keinesfalls unterschreiten.

Die Verbraucherzentrale Bundesverband empfiehlt eine Mindestdeckungssumme von zehn Millionen Euro. Noch besser - und bereits für wenige Euro zusätzlichen Beitrag erhältlich - seien Deckungssummen von 50 Millionen Euro. „Bei Unfällen mit mehrere Beteiligten kommen solche Schäden vor“, warnt die Verbraucherzentrale. Behandlungskosten, Schmerzensgeld und Verdienstausfall lassen die Kosten schnell in die Höhe schießen.

3. Denken Sie über eine Selbstbeteiligung nach.

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Wer sich für einen Tarif mit Selbstbeteiligung entscheidet, zahlt einen geringeren Versicherungsbeitrag. Kommt es zum Schadensfall, muss der oder die Versicherte die vereinbarte Selbstbeteiligung – zum Beispiel in Höhe von 150 Euro – aus eigener Tasche bezahlen. Die Versicherung übernimmt die Kosten, die über dieser Summe liegen.

Achten Sie darauf, die Höhe der Selbstbeteiligung so zu wählen, dass Sie sie im Ernstfall problemlos bezahlen können.

4. Sichern Sie Spezialfälle extra ab.

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Wer sich für einen Tarif mit Selbstbeteiligung entscheidet, zahlt einen geringeren Versicherungsbeitrag. Kommt es zum Schadensfall, muss der oder die Versicherte die vereinbarte Selbstbeteiligung – zum Beispiel in Höhe von 150 Euro – aus eigener Tasche bezahlen. Die Versicherung übernimmt die Kosten, die über dieser Summe liegen.

Achten Sie darauf, die Höhe der Selbstbeteiligung so zu wählen, dass Sie sie im Ernstfall problemlos bezahlen können.

5. Lassen Sie sich beraten.

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Bei Ihrer Sparkassenberaterin oder Ihrem -berater erhalten Sie weitere Informationen zum Thema Haftpflichtversicherung. Sie helfen Ihnen auch bei der Auswahl des für Sie passenden Tarifs.


Sie wollen Ihren Versicherungsschutz überprüfen? Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern, welcher Schutz für Sie sinnvoll ist.

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Wichtige Fragen und Antworten

Alle Erwachsenen sollte eine private Haftpflichtversicherung abschließen. Sie ist die wichtigste Versicherung.

Nein, eine gesetzliche Pflicht besteht nicht, auch wenn der Abschluss einer Privathaftpflicht dringend zu empfehlen ist. Auto- und Motorradbesitzer müssen eine Kfz-Haftpflichtversicherung  abschließen.

Wer anderen einen Schaden zufügt – sei es durch Unvorsichtigkeit oder Leichtsinn –, muss für die dadurch entstandenen Kosten aufkommen. Ein Großteil der Sachschäden wie eine zerbrochene Scheibe kostet vielleicht nur ein paar Tausend Euro. Bei schweren Unfällen kann der Schaden aber auch mal in die Millionenhöhe gehen und existenzbedrohend werden.

Beispiel Straßenverkehr: Anders als Autofahrer sind Radfahrer oder Fußgänger nicht automatisch gegen Schäden abgesichert, die sie im Straßenverkehr verursachen. Dafür brauchen sie eine private Haftpflichtversicherung. Sie übernimmt die Kosten und schützt so vor dem finanziellen Ruin.

Eine Privathaftpflicht versichert Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die der oder die Versicherte anderen aus Versehen zufügt. Auch grobe Fahrlässigkeit ist mitversichert. Schäden, die absichtlich verursacht werden, sind allerdings ausgeschlossen.

Der Haftpflichtversicherer wehrt Ansprüche, die er für unberechtigt hält, auf eigene Kosten ab. Sie haben dadurch einen sogenannten passiven Rechtsschutz.

Es gibt Single-Tarife, in denen nur Sie als Versicherungsnehmer oder -nehmerin abgesichert sind. Ehepartner oder Menschen, die in einer Partnerschaft leben, können sich gemeinsam in einem Familien-Tarif versichern und so Versicherungsbeiträge sparen. Kinder sind generell mitversichert.

Solange die Kinder zur Schule gehen oder sich noch in ihrer ersten ununterbrochenen Ausbildung oder im ersten Studium befinden, sind sie über die Privathaftpflicht der Eltern mitversichert. Der Versicherungsschutz gilt auch, wenn die Kinder nicht mehr zu Hause leben.

Sobald die Ausbildung abgeschlossen ist, wird es Zeit für einen eigenen Versicherungsvertrag.

Die private Haftpflichtversicherung gilt weltweit. Voraussetzung ist jedoch, dass der Auslandsaufenthalt nicht länger als ein Jahr dauert. In diesem Fall sollten Sie vor Ort eine Haftpflichtversicherung abschließen.

In der EU gilt jedoch meist keine zeitliche Befristung für die Gültigkeit der Privathaftpflicht. Achten Sie beim Abschluss eines Tarifs auf eine solche Regelung, wenn Ihnen die örtliche Flexibilität wichtig ist.

Gute Haftpflichtversicherungen beinhalten eine Forderungsausfalldeckung: Fügt Ihnen jemand einen Schaden zu, der die Kosten dafür nicht schultern kann (weil er selbst keine Haftpflicht hat), springt Ihre Versicherung ein.

Sogenannte Gefälligkeiten sind in vielen Tarifen nicht mitversichert. Wenn Sie Freunden beim Umzug helfen und Ihnen eine Vase herunterfällt, sind sie nicht zum Schadensersatz verpflichtet. Ist Ihnen eine entsprechende Abdeckung wichtig, schauen Sie sich nach einer Haftpflichtversicherung um, die Gefälligkeitsdienste einschließt.

Kinder gelten erst mit sieben Jahren als schuld- beziehungsweise deliktfähig. Im Straßenverkehr sind Kinder sogar erst ab einem Alter von zehn Jahren für ihr Handeln verantwortlich. Eltern haften also nicht, wenn ihre deliktunfähigen Kinder Schäden verursachen, weshalb auch die Haftpflicht in diesen Fällen nicht zur Zahlung verpflichtet ist.

Eltern können sich aber nach einem Tarif umsehen, in dem deliktunfähige Kinder mitversichert sind, um Konflikte zu vermeiden.

Bei einem Sachschaden werden die Reparaturkosten gezahlt. Im Falle einer Wertminderung, gibt es dafür einen Aufschlag.

Lässt sich der Schaden nicht reparieren, wird der Zeitwert erstattet. Ein Beispiel: Kommt es bei einem gebrauchten Fahrrad zu einem Totalschaden, erhält der Geschädigte so viel Geld, dass er sich ein gebrauchtes Fahrrad in ähnlichem Zustand kaufen kann.

Werden Personen geschädigt, zahlt die Privat-Haftpflicht unter anderem Arzt- und Krankenhauskosten, Schmerzensgeld, Verdienstausfall sowie einen Ausgleich für bleibende Schäden.

Der umfassende Schutz einer Haftpflichtversicherung ist schon für wenige Euro im Monat zu haben.
Extratipp: Die Zahlung eines Jahresbetrags ist günstiger als die monatliche Zahlweise.  

Die genauen Fristen können Sie Ihren Vertragsunterlagen entnehmen. Verträge können meist mit einer Frist von drei Monaten zum Ende der jährlichen Laufzeit gekündigt werden. Im Schadensfall und bei Beitragserhöhungen haben Sie ein Sonderkündigungsrecht.

Beiträge für Haftpflichtversicherungen sind steuerlich absetzbar. Das Finanzamt erkennt die Beiträge als Vorsorgeaufwendung an. Dennoch führt die Haftpflichtversicherung nicht bei jedem und jeder Versicherten zu steuerlichen Vorteilen. Die meisten Steuerzahlerinnen und -zahler erreichen bereits durch die Angabe der Beiträge zur Krankenversicherung die Höchstgrenze beim Vorsorgeaufwand.



Haben wir noch noch nicht alle Fragen beantwortet? Dann sprechen Sie uns an und vereinbaren ein persönliches Beratungsgespräch.

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