Kreditkarte: PIN statt Unterschrift?

Alles rund um die Kreditkarten-PIN

Ob im Supermarkt um die Ecke oder an der Tanke: Beim Bezahlen mit Kreditkarte sollten Sie   wenn nicht schon geschehen immer Ihre PIN parat haben. Lange reichte Ihre Unterschrift  zur Authentifizierung aus. Für noch mehr Schutz vor Kartenmissbrauch wird die PIN-Eingabe nun auch bei Ihrer Kreditkarte zum Standard. 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Bei allen seit 2017 ausgegebenen Kreditkarten ist die PIN-Abfrage Standard, die Authentifizierung über die Unterschrift reicht nicht mehr aus.
  • Das gilt für Zahlungen im In- und Ausland.
  • Die PIN-Abfrage soll dem Missbrauch von Karten vorbeugen.

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Bislang brauchten Sie die PIN nur für den Einsatz der Kreditkarte im Ausland oder für Auszahlungen am Geldautomaten. Wer aber eine neue Kreditkarte bekommt und einkaufen gehen möchte, benötigt die Geheimzahl. Klingt unbequem, dient aber Ihrer Sicherheit. Denn: Die PIN-Abfrage soll dem Missbrauch von Kreditkarten vorbeugen. Bei Kartenverlust oder Diebstahl kann Ihre Karte nicht von Dritten genutzt werden, da nur Sie die PIN kennen.

Die zwei unterschiedlichen Systeme

Natürlich kann es auch mit einer neuen Karte passieren, dass die Verifizierung per Unterschrift abgefragt wird. Das liegt zum einen an den unterschiedlichen Systemen, die die Händler nutzen. Zum anderen legt der Händler fest, welche Art der Zahlung er akzeptiert. 

Bei Zahlungen im Einzelhandel kommt in der Regel das girocard-System zum Einsatz, bei dem die PIN abgefragt wird. Bei dieser Zahlungsart ist von Händlerseite aus immer eine Internetverbindung erforderlich. Setzt ein Händler auf das sogenannte Elektronische Lastschriftverfahren, verifizieren Sie Ihre Zahlung gewöhnlich per Unterschrift. Dieses Verfahren ist deutlich seltener. 

Kreditkarte mit Doppelfunktion

Die meisten neuen Kreditkarten werden entweder mit der Maestro oder mit der Visa-Funktion ausgegeben. Sowohl die girocard, als auch V Pay von Visa setzen in der Regel auf die PIN. Da Maestro jedoch weltweit zum Einsatz kommen kann, wird aufgrund der Technologie häufiger die Unterschrift abgefragt. Aber auch hier wird beim Bezahlen an der Kasse in Sekundenschnelle je nach Kartentyp, Händlersystem und Datenbankabfrage entschieden, welche Art der Verifikation zum Einsatz kommt.

Kreditkarten-PIN vergessen – was tun?

Falls Sie Ihre PIN nicht mehr kennen oder gar keine haben, beantragen Sie gleich online eine neue PIN oder vereinbaren einen Termin mit Ihrer Beraterin oder Ihrem Berater. Damit Sie auch weiter überall mit Ihrer Sparkassen-Kreditkarte bezahlen können.

Auf Wunsch mit Wunsch-PIN

Normalerweise haben Sie bereits mit Ihrer Sparkassen-Kreditkarte eine PIN erhalten.  Schwierig zu merken? Machen Sie es sich einfach! Ändern Sie die Geheimzahl in Ihre persönliche Wunsch-PIN. Das geht an jedem Sparkassen-Geldautomaten.

Sicher ist sicher

Tun Sie selbst etwas für die Sicherheit Ihrer Kreditkarte. Teilen Sie Ihre PIN in keinem Fall Dritten mit, auch nicht Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter unseres Hauses – weder im Gespräch, noch auf Verlangen.
Die Zahlungsfunktion kann von jedem genutzt werden, der im Besitz der Karte ist und die persönliche PIN kennt. Merken Sie sich deshalb Ihre persönliche Geheimzahl gut. Auf keinen Fall darf die Geheimzahl auf der Karte vermerkt werden. Dann bleibt Ihre Geheimzahl auch geheim.

Fragen & Antworten zur PIN

Nein. Bitte folgen Sie online nie einer Anweisung, Ihre sensiblen Daten wie die persönliche Identifikationsnummer einzugeben. Bei Online-Einkäufen werden nur Ihre Kreditkartennummer und die Prüfnummer auf der Rückseite der Karte abgefragt.

Nein. Das Abheben von Bargeld am Geldautomaten ist ohne PIN nicht möglich.

Nein. Eine Kreditkarte wird immer in Kombination mit einer PIN ausgegeben.


Konnten wir all Ihre Fragen beantworten? Mehr Informationen zu den Konditionen und Co. finden Sie bei Ihrer Sparkasse.

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