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Eine Frau in gelbem Pullover hält ein gelbes Sparschwein an ihre Nase

Die 8 besten Spar-Challenges

Kreative Spartipps
Sparen muss nicht kompliziert sein. Unsere Spar-Challenges zeigen, wie Sie mit einfachen Regeln und kleinen Beträgen Schritt für Schritt Geld zurücklegen können – flexibel, alltagstauglich und ohne großen Verzicht.

Ein neues Jahr ist für viele der Moment, alte Gewohnheiten zu überdenken und neue Vorsätze zu fassen. Neben mehr Bewegung oder gesünderer Ernährung gehört auch der Wunsch, besser mit Geld umzugehen, ganz oben auf die Liste. Kleine Challenges können dabei helfen, das Thema Schritt für Schritt und ohne großen Druck anzugehen.

Spar-Challenge 1: 52-Wochen-Spar-Challenge

Bei der 52-Wochen-Spar-Challenge wird jede Woche ein etwas höherer Betrag zurückgelegt als in der Woche zuvor. In der ersten Kalenderwoche sparen Sie 1 Euro, in der zweiten Woche 2 Euro, in der dritten Woche 3 Euro – und so weiter bis zum Jahresende.

Die Challenge eignet sich für alle, die schrittweise mit dem Sparen beginnen möchten und sich langsam an höhere Beträge herantasten wollen. Wer es etwas entspannter angehen möchte, kann die Beträge auch halbieren und zum Beispiel mit 50 Cent starten.

Mögliches Sparpotenzial:

  • Start mit 1 Euro pro Woche: 1.378 Euro im Jahr
  • Start mit 50 Cent pro Woche: ca. 689 Euro im Jahr

Spar-Challenge 2: Der „No-Spend-Day“

Sie legen einen Tag in der Woche fest, an dem Sie bewusst kein Geld ausgeben. Das bedeutet: kein Coffee-to-go, kein spontaner Einkauf, kein Online-Shopping. Fixkosten wie Miete, Versicherungen oder laufende Abos zählen nicht mit – es geht ausschließlich um vermeidbare Ausgaben im Alltag.

Der No-Spend-Day schärft den Blick dafür, wie häufig Geld für kleine, ungeplante Käufe ausgegeben wird. Wer diese Challenge regelmäßig umsetzt, entwickelt oft ein besseres Gefühl für Prioritäten und Konsumgewohnheiten.

Mögliches Sparpotenzial:

  • 1 No-Spend-Day pro Woche mit durchschnittlich 5 bis 10 Euro weniger Ausgaben: ca. 20 bis 40 Euro im Monat
  • bei regelmäßiger Umsetzung über das Jahr hinweg: ca. 240 bis 480 Euro

Spar-Challenge 3: Sparen statt Scrollen

Diese Spar-Challenge verbindet bewussteren Medienkonsum mit regelmäßigem Sparen. Für jede Stunde, die Sie weniger auf Social Media verbringen, legen Sie einen festen Betrag zurück, zum Beispiel 1 Euro pro eingesparte Stunde. Alternativ können Sie tageweise vorgehen und für jeden Social-Media-freien Tag 5 Euro zur Seite legen. Der Betrag kann direkt aufs Sparkonto überwiesen oder bar gesammelt werden.

Die Challenge lässt sich flexibel an den eigenen Alltag anpassen und erfordert keinen festen Sparplan. Schon kleine Veränderungen im Nutzungsverhalten können sich finanziell bemerkbar machen.

Mögliches Sparpotenzial:

  • 1 Stunde weniger Social Media pro Tag: ca. 30 Euro im Monat
  • 5 social-media-freie Tage im Monat à 5 Euro: ca. 25 Euro im Monat
  • bei konsequenter Umsetzung über einen längeren Zeitraum: ca. 300 bis 360 Euro pro Jahr

Spar-Challenge 4: Vorrats-Challenge

Verbrauchen Sie für einen festgelegten Zeitraum (zum Beispiel einen Monat) nur das, was bereits im Haushalt vorhanden ist. Neue Lebensmittel werden in dieser Zeit nicht gekauft. Ausgenommen sind frische Produkte wie Obst, Gemüse oder Brot. Ziel ist es, vorhandene Vorräte aufzubrauchen und ungeplante Einkäufe zu vermeiden.

Die Challenge hilft dabei, den Überblick über Kühlschrank, Gefrierfach und Vorratsschrank zu behalten. Viele merken dabei, wie häufig Lebensmittel doppelt gekauft oder nicht vollständig aufgebraucht werden.

Mögliches Sparpotenzial:

  • individuell, je nach Ausgaben und Situation in der Vorratskammer

Spar-Challenge 5: Restbetrag-Challenge

Bei dieser Spar-Challenge wird alles gespart, was am Ende einer Woche oder eines Monats auf dem Girokonto übrigbleibt. Statt den Restbetrag auszugeben, übertragen Sie ihn regelmäßig auf ein Sparkonto oder ein anderes Sparprodukt. Ob wöchentlich oder monatlich gespart wird, entscheiden Sie selbst.

Die Challenge eignet sich besonders für alle, die keine festen Sparbeträge einplanen möchten, aber trotzdem regelmäßig Geld zurücklegen wollen.

Mögliches Sparpotenzial:

  • wöchentlicher Restbetrag von durchschnittlich 5 bis 10 Euro: ca. 20 bis 40 Euro im Monat
  • je nach Einnahmen und Ausgaben können sich über mehrere Monate spürbare Beträge ansammeln

Spar-Challenge 6: Ein Prozent vom Gehalt sparen

Jeden Monat wird ein Prozent des Nettogehalts zurückgelegt und auf ein Sparkonto überwiesen. Besonders einfach wird diese Methode mit einem Dauerauftrag im Online-Banking. So wird der Sparbetrag direkt nach Gehaltseingang zur Seite gelegt, ohne dass im Alltag ständig daran gedacht werden muss.

Mögliches Sparpotenzial:

  • bei einem Nettogehalt von 2.000 Euro: 20 Euro im Monat, 240 Euro im Jahr
  • bei einem Nettogehalt von 2.500 Euro: 25 Euro im Monat, 300 Euro im Jahr
  • bei einem Nettogehalt von 3.000 Euro: 30 Euro im Monat, 360 Euro im Jahr

Spar-Challenge 7: Rückgeld in die Büchse

Immer wenn Sie Rückgeld erhalten, wandert ein zuvor festgelegter Betrag direkt in eine Spardose oder ein separates Fach im Geldbeutel. Das können zum Beispiel 2-Euro-Münzen oder 5- beziehungsweise 10-Euro-Scheine sein.

Welche „Spareinheit“ Sie wählen, bleibt Ihnen überlassen. Wichtig ist vor allem, die Regel konsequent einzuhalten. So summieren sich auch kleine Beträge mit der Zeit zu einem spürbaren Sparbetrag.

Mögliches Sparpotenzial:

  • täglich eine 2-Euro-Münze: ca. 60 Euro im Monat
  • ein 5-Euro-Schein pro Woche: ca. 20 Euro im Monat
  • abhängig vom Zahlungsverhalten können sich über das Jahr hinweg unterschiedliche Beträge ergeben

Spar-Challenge 8: Hot or not – Sparen nach Temperatur

Hier entscheidet das Wetter über den Sparbetrag. Einmal pro Woche schauen Sie auf das Thermometer. Die angezeigte Temperatur wird anschließend als Euro-Betrag zurückgelegt und in eine Spardose oder auf ein Sparkonto eingezahlt.

Im Winter fällt der Sparbetrag meist niedriger aus, im Sommer kann er deutlich steigen. Bei Minusgraden wird einfach in Fahrenheit umgerechnet, sodass auch bei frostigen Temperaturen ein positiver Betrag zusammenkommt. Wenn es zu kalt ist und die Rechnung nicht hinhaut, kann man alternativ zur Temperatur einfach einen fixen Betrag dazu addieren, zum Beispiel 10 Euro.

Mögliches Sparpotenzial:

  • je nach Jahreszeit und Wetterverlauf kann der Sparbetrag stark variieren

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