Wie muss ein Testament aussehen?

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Damit der letzte Wille auch tatsächlich umgesetzt werden kann, müssen beim Verfassen des Testaments bestimmte Formalitäten beachtet werden:

  • Zur eindeutigen Identifikation sollte das Testament mit einer klaren Überschrift „Mein letzter Wille“ oder „Testament“ versehen werden.
  • Das Testament muss von Anfang bis zum Schluss handschriftlich verfasst werden.
  • Ohne Unterschrift mit Vor- und Zunamen bleibt es ungültig und wird nicht anerkannt.
  • Auch die Angabe von Ort und Datum sollte nicht fehlen.

Wer selbst nicht mehr in der Lage ist ein Testament aufzusetzen, kann sich der Hilfe eines Notars bedienen. Das bekundete Testament wird dem Erblasser in Abschrift zugesandt und das Original im Notariat verwahrt.

Zwingend erforderlich ist eine schriftliche Beglaubigung durch den Notar allerdings nicht. Unter Beachtung aller formalen Grundsätze, kann jeder, der geistig noch in der Lage ist seinen Nachlass selbst zu regeln, sein Testament alleine unterzeichnen. Das Aufsetzen des letzten Willens durch eine Dritte Person ist nicht gestattet.

Neben der Aufteilung des Nachlasses selbst, sollte aber auch die Platzierung gut überlegt sein. Damit Testamente im Todesfall auch von den Angehörigen gefunden werden können, bieten viele Amtsgerichte die Möglichkeit für eine Verwahrung vor Ort.

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