Warmwasser verwenden – nicht verschwenden

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Die Glühbirne ist über Jahre – zu Recht – ein Reizwort gewesen, wenn es um das Thema Energieverbrauch in Privathaushalten ging. Dabei verwenden Haushalte für Warmwasser zwölfmal mehr Energie als für Beleuchtung. Gleich nach der Raumwärme ist es damit der größte Verbrauchsposten. Dabei kann man mit der richtigen Warmwasser-Technik gleich doppelt sparen: Wasser und Energie – nebenbei auch noch CO2. Dafür gibt es verschiedene technische Hilfsmittel. Dazu gehören wassersparende Duschköpfe, Duschunterbrecher und Durchflussbegrenzer. Sie vermindern den Warmwasserverbrauch, aber nicht den Duschkomfort. Zudem ermöglichen neue Wasch- und Spülmaschinen erhebliche Einsparungen beim Wasser- und Stromverbrauch. Die sparsamsten Geräte verbrauchen gut ein Drittel weniger Wasser als energieintensivere Modelle. Bei der Warmwasserbereitung hängt die Höhe der Kosten neben der Menge stark davon ab, wie das Wasser erwärmt wird. Das kann in zentralen Heizsystemen mit Öl, Gas, Fern- oder Solarwärme geschehen oder dezentral mit Durchlauferhitzern oder Boilern. Hier gilt: zentral ist immer günstiger und umweltfreundlicher als dezentral.

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