Sparen für Enkel

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Viele Großmütter und Großväter wollen für ihre Enkel das Beste, auch finanziell. Neben Bargeld zu Geburtstagen oder zu besonderen Anlässen möchten die Großeltern oft langjährig für die Enkel sparen – für einen guten Start ins Studium, für den Führerschein oder ein erfahrungsreiches Auslandsjahr.

Eine hierfür nach wie vor beliebte Form der Vermögensbildung stellt das Sparbuch dar, weil es regelmäßig bespart und irgendwann an den Enkel ausgehändigt werden kann.
Die Einrichtung des Sparkontos auf den Namen des minderjährigen Enkels ist jedoch mit einigen Formalitäten verbunden. Neben der Geburtsurkunde sind auch die Unterschriften der Erziehungsberechtigten nötig. Verfügungen sind dann aber ebenfalls nur durch die gesetzlichen Vertreter – also die Eltern – möglich. Die Großeltern besparen dann zwar das Sparbuch, können aber nicht über das Geld verfügen.

Doch die Übergabe des Sparbuchs ist oft als große Überraschung gedacht – Kinder und Enkelkinder sollen am besten nichts davon wissen. Damit der Geldsegen tatsächlich geheim bleibt, empfiehlt es sich mit Ihrer Sparkasse einen Vertrag zugunsten Dritter einzurichten. Wenn das Enkelkind bereits Kunde der Bank ist, werden hierfür weder Geburtsurkunde noch die Unterschrift der Eltern benötigt.

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