Was sich ab 1. August ändert

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Für Schüler und Studenten
Gute Nachrichten für alle, die BAföG beziehen: Ab dem Wintersemester gibt es mehr Geld. Die Neuregelung bringt im Schnitt sieben Prozent mehr. Wer nicht bei seinen Eltern wohnt, bekommt sogar bis zu 9,7 Prozent mehr BAföG. Der maximale Fördersatz steigt von derzeit 670 auf 735 Euro. Zusätzlich wird der Kreis der BAföG-Berechtigten größer. Durch höhere Freibeträge für das Elterneinkommen werden etwa 110.000 Schüler und Studierende BAföG-berechtigt.

Für Meister
Das Meister-BAföG hat einen neuen Namen: „Aufstiegs-BAföG“. Doch nicht nur der Name ist anders – angehende Handwerksmeister und Fachkräfte können sich über mehr Geld freuen. Die Anreize zur beruflichen Weiterbildung sind vielfältig. So gibt es Förderbeiträge für Lebensunterhalt und Lehrgangskosten, Zuschläge für Kinderbetreuung sowie den sogenannten Erfolgsbonus.

Für Arbeitslose
Arbeitslosengeld II und Sozialgeld gibt es jetzt für zwölf statt nur für sechs Monate.  Zudem können auch Auszubildende mit Arbeitslosengeld II aufstocken – selbst wenn sie bereits gefördert werden. Langzeitarbeitslose dürfen künftig für drei Jahre Ein-Euro-Jobs ausüben. Arbeitslose, die einen neuen Job gefunden haben, können in den ersten sechs Monaten unterstützt werden.

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