Die 5 besten Spar-Challenges

Mit diesen Tipps schaffen Sie es, 2022 mehr zu sparen

Viel Sport, gesünder ernähren, endlich etwas Geld zur Seite legen – es sind die Klassiker unter den Vorsätzen fürs neue Jahr. Den meisten geht aber schon jetzt die Puste aus. Das muss nicht sein – zumindest beim Geld können wir helfen: Die besten Methoden, mit denen Sparen im Alltag Spaß macht und langfristig klappt.  

Eine Frau hält lachend ein gelbes Sparschwein in der Hand

Aus einer repräsentativen Forsa-Umfrage geht hervor, dass sich viele Menschen für 2022 neben mehr Zeit für Familie und Freunde (64 Prozent) und einem gesünderen und klimafreundlicheren Leben (60 Prozent) auch vornehmen, sparsamer zu sein (29 Prozent). Ein guter Vorsatz, finden wir! Schließlich können größere Ausgaben unerwartet kommen: Die Waschmaschine geht kaputt, der Kühlschrank macht auch nicht mehr lange, das Auto muss in die Werkstatt. Die meisten Menschen sparen, um für alles gewappnet zu sein.

Von Expertinnen und Experten werden drei Nettomonatsgehälter als Sicherheitspolster empfohlen. Doch so einfach geht das in den meisten Fällen nicht – viele Menschen haben am Monatsende kaum etwas übrig. Darum ist es wichtig, das richtige Sparmodell für sich zu finden. Vielleicht ist bei diesen fünf auch eines für Sie dabei.

Klappt es mit dem Notgroschen, können dann andere, längerfristige Sparziele angegangen werden: ein neues Hobby, ein schöner Urlaub oder die private Altersvorsorge. 

1. Hot or not – die Temperatur wandert in die Spardose

Das Wetter kann beim Sparen helfen. Wie? Ganz einfach. Einmal in der Woche wird ein Blick auf das Thermometer geworfen – beispielsweise montags. Die Temperatur, die dort angezeigt wird, wandert dann als Betrag in die Spardose.

Im Winter kommen Sie damit günstig weg, im Sommer kann es steil nach oben gehen. Und bei Minusgraden? Da rechnen Sie einfach in Fahrenheit um. 

2. Scheibenkleister: Wer flucht, der zahlt

Schlechte Angewohnheiten wird man meistens nicht so schnell los. Wenn jedoch dafür gezahlt werden muss, ist man gleich viel motivierter. Beispielsweise beim Gebrauch von Schimpfwörtern – das funktioniert sogar bei pubertierenden Teenagern.

Jedes Mal, wenn ein Schimpfwort fällt, landet ein bestimmter Strafbetrag in der Spardose. Wie hoch dieser ist, können Sie selbst bestimmen. Wichtig ist nur, dass auch wirklich alle mitmachen und ehrlich ihren Beitrag leisten. Wer jeden Tag einen Fluch loslässt und dafür einen Euro zahlt, hat am Ende des Jahres immerhin 365 Euro gespart. 

3. Rückgeld in die Büchse

Auch wenn wir mittlerweile fast alles mit Karte bezahlen, gibt es hin und wieder Situationen, in denen Bargeld aus der Tasche gekramt wird. Und aus den Rückgeld können Sie ganz einfach eine Spar-Challenge machen!

Sobald Sie einen fünf oder zehn Euro-Schein oder auch ein Zwei-Euro-Stück erhalten, wandert das Bargeld direkt in die Sparbüchse. Was Ihre „Spareinheit“ ist, bleibt natürlich Ihnen überlassen. Wichtig ist nur Kontinuität, um den Überblick zu behalten und den Spaß daran nicht zu verlieren.

Sie werden sehen – wenn Ihr ausgewählter Schein das nächste Mal als Wechselgeld zurückkommt, werden Sie sich freuen.

4. Das Spar-Jahr: Jede Woche ein Euro mehr

Jede Woche Geld zurücklegen, ohne ein zu großes Loch in die Haushaltskasse zu reißen. Das geht mit der 52-Wochen-Spar-Challenge.

So funktioniert’s: In der ersten Kalenderwoche legen Sie einen Euro zur Seite, in der zweiten Kalenderwoche zwei Euro, in der dritten Kalenderwoche drei Euro und so weiter und so fort. Mit dieser Strategie haben Sie am Ende des Jahres 1.378 Euro beisammen.

Wer etwas kleiner ansetzen will, kann 50 Cent in die Spardose schmeißen. Damit kommen Sie am Ende des Jahres auch auf immerhin fast 700 Euro. 

5. Minus ein Prozent: Das Gehalt direkt anzapfen

Wer jeden Monat einen fixen Betrag sparen möchte, kann sich ganz einfach am eigenen Gehalt orientieren. Eine beliebte Sparmethode ist es, monatlich ein Prozent vom Nettogehalt abzuziehen und direkt zu sparen. Das ist in manchen Fällen nicht allzu viel Geld und lässt sich vor allem beim Online-Banking leicht einstellen. Einfach einmal den Betrag ausrechnen und anschließend einen Dauerauftrag einrichten, um die gewünschte Summe aufs Sparkonto zu überweisen.

Adieu, guilty pleasure

Sie ärgern sich darüber, jeden Tag Geld für einen Kaffee-to-go oder eine Schachtel Zigaretten auszugeben und vergessen ständig, den ungenutzten Streamingdienst zu kündigen? Dann ist jetzt der Moment gekommen, Ihr guilty pleasure loszuwerden.

Kleine Ausgaben summieren sich und ergeben nach einer Weile einen ganzen Haufen Geld. Doch nicht nur mit dem Abgewöhnen schlechter Eigenschaften können Sie Ihre Spardose aufstocken. Auch Gutes tun wird manchmal finanziell belohnt. Wir zeigen Ihnen wie.  


Mit mehr Abstand als gewohnt. Aber genauso nah. Erreichen Sie jetzt Ihre Sparkasse vor Ort.