Bezahlen mit dem SEPA-Lastschriftverfahren

Rechnungen einfach und bargeldlos begleichen

Mit der SEPA-Lastschrift können Sie offene Rechnungen in Deutschland oder anderen SEPA-Staaten bargeldlos bezahlen. Durch ein Lastschriftmandat erlauben Sie dem Zahlungsempfänger, den fälligen Betrag von Ihrem Konto abzubuchen.

SEPA-Lastschrift
Euro-Zahlungen im SEPA-Raum
SEPA-Lastschrift
Konkretes Fälligkeitsdatum
SEPA-Lastschrift
Verbraucherschutz

Die SEPA-Lastschrift auf einen Blick:

  • Mit der SEPA-Lastschrift können Sie Rechnungen im gesamten SEPA-Raum in Euro bezahlen.
  • Bei der SEPA-Lastschrift benötigt der Zahlungsempfänger Ihre IBAN und gegebenenfalls auch Ihren BIC.
  • Beim bargeldlosen Bezahlen mit einer Girocard (Debitkarte) an der Kasse erteilen Sie das Mandat lediglich mit Ihrer Unterschrift.
  • Dank eines konkreten Fälligkeitsdatums wissen Sie genau, wann das Geld von Ihrem Konto gebucht wird.
  • Der Zahlungsempfänger vergibt eine sogenannte Mandatsreferenz. Dabei handelt es sich um ein individuelles Kennzeichen für das jeweilige Lastschriftmandat. Die Gläubiger-Identifikationsnummer gibt konkret an, an wen gezahlt wird. Beides finden Sie auf Ihrem Kontoauszug oder in Ihrem Online-Banking-Account. So können Sie jede Abbuchung leicht nachvollziehen und überprüfen.
  • Nachdem das Geld abgebucht wurde, können Sie innerhalb von acht Wochen die Erstattung verlangen. 

Mehr Infos und Konditionen finden Sie bei Ihrer Sparkasse.

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Das SEPA-Lastschriftmandat

Damit ein Unternehmen einen Betrag von Ihrem Konto einziehen kann, benötigt es von Ihnen ein SEPA-Lastschriftmandat (eine Einzugsermächtigung). Sie geben dort Ihre IBAN und unter Umständen auch Ihren BIC  an. Beim Bezahlen an der Supermarktkasse reicht Ihre Unterschrift aus.

Beim Bezahlen per elektronischer Lastschrift mit der Debitkarte – beispielsweise an der Supermarktkasse – reicht Ihre Unterschrift auf dem Kassenbon aus. Hiermit stimmen Sie zu, dass der Betrag von Ihrem Girokonto eingezogen wird.

Wenn Sie ein Lastschriftmandat erteilen, ermächtigen Sie das Unternehmen, den Betrag einmalig oder wiederholt von Ihrem Konto abzubuchen. Zusätzlich wird Ihre Sparkasse oder Bank zur Einlösung der Lastschrift angewiesen. So zahlen Sie zum Beispiel die monatlich anfallende Handy-Rechnung ganz einfach – Sie müssen dafür nicht immer wieder eine neue Überweisung erteilen oder eine Frist beachten.

Bezahlen per elektronischer Lastschrift – Abgrenzung zum girocard-System

Beim Bezahlen mit der Debitkarte an der Kasse kommt es vor, dass Sie entweder Ihre PIN-Nummer angeben müssen oder auf dem Kassenbon unterschreiben. Debitkarte mit PIN-Nummer gehört zum girocard-System und gleicht vom Prinzip her dem Bezahlen Ihrer Rechnungen über Online-Banking oder der Bargeldauszahlung am Geldautomaten. Der Händler bekommt durch die PIN-Eingabe eine Zahlungsgarantie, da Ihre Kontodeckung direkt beim Bezahlen geprüft wird und die Zahlung sofort veranlasst werden kann.

Nur das Bezahlen per Girocard und Unterschrift auf dem Kassenbon gehört zum SEPA-Lastschriftverfahren. Mit der Unterschrift erlauben Sie dem Händler, den Betrag per Lastschrift von Ihrem Konto einzuziehen und geben Ihrer Bank die Erlaubnis, Ihre Daten an den Händler weiterzugeben, falls Ihr Konto nicht gedeckt ist. Denn anders als beim girocard-System ist es dem Händler nicht möglich, Ihren Kontostand vor der Zahlung prüfen zu lassen.

Ist Ihr Konto mal nicht ausreichend gedeckt, werden Ihre Daten vorübergehend in einer Sperrdatei gespeichert. Das kann dazu führen, dass Sie in einigen Geschäften zeitweise nicht per elektronischem Lastschriftverfahren zahlen können.

Transparent und planungssicher

Jedes SEPA-Lastschriftmandat erhält eine eindeutige Mandatsreferenz. Der Zahlungsempfänger muss sie bei jeder Abbuchung angeben. Sie können die Mandatsreferenz auf Ihren Kontoauszügen oder im Online-Banking einsehen. So können Sie jede Abbuchung von Ihrem Konto nachvollziehen und mit Ihren erteilten Lastschriftmandaten abgleichen. Auch die Gläubiger-Identifikationsnummer des Zahlungsempfängers und der Verwendungszweck helfen Ihnen dabei.

Der Zahlungsempfänger ist verpflichtet, Ihnen den Betrag und den Zeitpunkt der Abbuchung mindestens 14 Tage vorab mitzuteilen. Kürzere Fristen sind möglich, wenn diese in den Geschäftsbedingungen oder der Rechnung vereinbart wurden. Auch im Online-Banking werden Sie im Voraus über den konkreten Fälligkeitstermin informiert. Sie sehen genau, wann das Geld von Ihrem Konto abgeht und rutschen so nicht versehentlich ins Minus.

Ist Ihr Konto dennoch mal nicht ausreichend gedeckt, sodass eine Lastschrift nicht abgebucht werden kann, müssen Sie dem Zahlungsempfänger unter Umständen Gebühren zahlen. Einen Schufa-Eintrag erhalten Sie wegen einer geplatzten Lastschrift jedoch nicht. Das geschieht erst, wenn es zu einem Mahnverfahren kommt.

Verbraucherschutz großgeschrieben

Keine Sorge: Sie können SEPA-Mandate jederzeit zurückziehen. Außerdem wird durch eine SEPA-Lastschrift ein Betrag nicht unwiderruflich von Ihrem Konto abzogen. Nach der Abbuchung können Sie innerhalb von acht Wochen die Erstattung verlangen. Innerhalb dieser Frist können Sie ohne Angaben von Gründen das Geld auf Ihr Konto zurückbuchen lassen. Bei einer solchen Rücklastschrift fallen für Sie keine Kosten an.  

Bei einer unautorisierten Abbuchung haben Sie sogar bis zu 13 Monate Anspruch auf Erstattung. Das ist der Fall, wenn Sie dem Zahlungsempfänger kein Lastschrift-Mandat erteilt oder dieses bereits widerrufen haben.

Meldepflichten bei grenzüberschreitenden Lastschriften

Bei Lastschriften über 12.500 Euro ins oder aus dem Ausland besteht eine Meldepflicht an die Deutsche Bundesbank. Haben Sie Fragen zur Meldepflicht? Dann können Sie kostenlos bei der Deutschen Bundesbank unter der Telefonnummer 0800 1234-111 anrufen. 

Natürlich beantworten auch wir Ihre Fragen rund um die SEPA-Lastschrift. Vereinbaren Sie einen Termin. Wir sind gern für Sie da. 


Mehr Infos und Konditionen finden Sie bei Ihrer Sparkasse.

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