Wegen der Kinder zu Hause – so sorgen Sie trotzdem fürs Alter vor

10 wichtige Tipps, um sich auch in der Elternzeit finanziell gut aufzustellen

Paaren in der Elternzeit ist oft nicht bewusst, dass ihnen wertvolle Beitragsjahre für ihre Altersvorsorge verloren gehen. Beim Thema Altersarmut schütteln viele den Kopf und denken nur an Alleinerziehende oder Geringverdiener. Doch eine weitere Gruppe ist mindestens genauso gefährdet: die gut ausgebildeten Akademikerinnen. Was bedeutet das, und wie können Frauen richtig vorsorgen?

Wer eine Familie gründet, denkt eher an Windeln als an Wertpapiere. Das Thema Rente scheint erst einmal weit weg. Das Geld im Alltag ist ohnehin knapp und die Ausgaben für das Kind stehen im Mittelpunkt. „Geht es um die eigene Vorsorge fürs Alter, den Vermögensaufbau oder Fondsparpläne für die Vorsorge der Kinder, vertagen viele junge Paare ihre Pläne auf morgen“, sagt Birgit Heidenreich, Vorsorgeexpertin der Deka.

Vor allem Frauen setzen im Beruf aus oder arbeiten in reduziertem Umfang. In vielen Paarbeziehungen erfolgt mit der Geburt des ersten Kindes aus unterschiedlichen Gründen eine sogenannte „Re-Traditionalisierung“ des Geschlechterverhältnisses mit einem Rückfall in alte Rollenbilder – meist zum Nachteil der Frau. Das hat das Bundesamt für Bevölkerungsforschung analysiert.

Gleichzeitig versäumen es die meisten, einen finanziellen Ausgleich für Teilzeit und Kinderbetreuung zu schaffen. Untersuchungen des Familienministeriums zeigen: Frauen im Alter von 30 bis 49 Jahren mit Kindern schieben das Thema Rente offenbar mental zurück.

Fakt ist: Wie viel eine Frau später als gesetzliche Rente bekommt, hängt davon ab, wie viel sie im Job verdient. Ausfälle kürzen die Rente. „Lange Laufzeiten ohne Unterbrechungen sind das Wichtigste beim Einzahlen in die Altersvorsorge“, sagt Birgit Heidenreich. Wer also wegen der Kindererziehung zu Hause bleibt, sollte sich über seine finanzielle Vorsorge Gedanken machen. Wir haben deshalb hier die zehn wichtigsten Tipps für Sie zusammengestellt. 

Wegen der Kinder zu Hause

Was einfach klingt, sieht in der Realität oft anders aus. „Über Geld spricht man nicht. Man hat es“, so heißt es. Doch Transparenz ist gerade für junge Eltern in ihrer neuen Lebensphase wichtig. Geld gehört immerhin zu den größten Konfliktursachen in einer Partnerschaft.

Sprechen Sie das Thema Geld offen an. Wie viel haben Sie zusammen pro Monat zur Verfügung? Wer legt wie viel für das Alter zurück? Wofür geben Sie Ihr Geld aus? Was können Sie sich leisten? Sie sollten wissen, welche Fixkosten Sie haben und wie Sie sich die weitere Lebensplanung vorstellen. Wie jeder mit Euro oder Cent umgeht, hängt sehr vom jeweiligen Geldtyp ab. Im Alltag empfiehlt sich das 3-Konten-Modell: Damit kann ein Paar seine Finanzen gemeinsam planen. Gleichzeitig behält jeder einen Teil seiner Unabhängigkeit.

Das 3-Konten-Modell funktioniert so: Es gibt ein gemeinsames Konto, von dem alle gemeinschaftlichen Ausgaben für die Familie abgehen wie Miete, Telefon, Kita-Gebühren, Fondsparplan für das Kind, Vereinsbeiträge, Urlaub, Anschaffungen, Versicherungen oder Telefon. Daneben behält jeder sein eigenes Konto. Die jeweiligen Einkünfte gehen auf das Gemeinschaftskonto. Was am Ende übrig bleibt, teilen sich beide zur Hälfte und überweisen es sich auf das eigene Konto. 

Sind die Kinder erst einmal da, braucht ihre Betreuung viel Zeit. An den Job ist da erst einmal nicht zu denken. Meistens kümmern sich Frauen um den Nachwuchs.  So arbeiten im ersten Lebensjahr des Kindes 8,5 Prozent der Mütter, im zweiten Lebensjahr rund 42,8 Prozent. Das belegen Zahlen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Dem gegenüber bleiben Väter bis auf weniger Ausnahmen ohne längere Unterbrechung im Beruf: 91 Prozent der Väter von Kleinkindern unter drei Jahren waren 2016 erwerbstätig.

„Wichtig ist, das Thema Altersvorsorge nicht immer weiter in die Zukunft zu verschieben oder sogar einfach ausfallen zu lassen“, sagt Birgit Heidenreich von der Deka. Die gute Nachricht: Die Zeit mit den Kindern ist für die Rente nicht verloren. Die gesetzliche Rentenversicherung berücksichtigt den Zeitraum, in dem Sie Elterngeld beziehen, als Kindererziehungszeit. Anerkannt werden insgesamt drei Erziehungsjahre.

Die schlechte Nachricht: Als Berechnungsgrundlage dient der Durchschnittsverdienst aller Versicherten. Dieser beträgt aktuell 37.873 Euro im Jahr. Sollten Sie mehr verdienen, entsteht Ihnen eine Lücke, da die Rentenanrechnung dies nicht berücksichtigt.

Aufgepasst: Gehen beide Elternteile gleichzeitig in Elternzeit und zahlen beide in die gesetzliche Rentenversicherung ein, müssen sie der Rentenversicherung mitteilen, bei wem die Erziehungszeiten gutgeschrieben werden. Dazu haben sie nur wenig Zeit: zwei Monate ab Erhalt des Elterngelds. Unser Tipp: Kümmern Sie sich rechtzeitig um die Anrechnung der Erziehungszeit und schließen Sie die Lücke, die Ihnen entsteht.

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Beide Partner entscheiden sich für ein Kind. Doch die finanziellen Folgen trägt oft die Frau. Und das, obwohl Frauen und Männer etwa die gleichen Schulabschlüsse haben. Frauen haben sogar etwas häufiger die Hochschulreife. Nach der Geburt eines Kindes gehen 44 Prozent der Mütter nach einem Jahr Pause im Job wieder arbeiten. Ist das jüngste Kind zwei Jahre alt, geht mit 58 Prozent mehr als die Hälfte der Mütter einer Erwerbsarbeit nach. Das belegen die Zahlen des Statistischen Bundesamts.

Gerade in der Mitte des Erwerbslebens, im Alter zwischen 30 und 50 Jahren, werden viele Frauen ökonomisch vom Partner oder von Transferleistungen abhängig. Trotz beruflicher Qualifikation und hoher Motivation können sie ihren Lebensunterhalt nicht erwirtschaften. Das belegt eine Studie des Familienministeriums. 

Natürlich wollen viele Frauen besonders in den ersten Jahren möglichst viel Zeit mit dem Kind verbringen. Andere legen Wert darauf, dass Ihr Kind früh betreut wird, und um selbst schnell wieder in den Job einzusteigen. Doch Kita-Plätze für Kinder unter drei Jahren sind in vielen Orten knapp. In diesem Fall lohnt es, zu überlegen, ob der Mann bereit ist, im Beruf kürzer zu treten und so der Frau zu mehr beruflichem Spielraum zu verhelfen.

Treffen Sie und Ihr Partner Vereinbarungen, wie Kinderbetreuung und Job aufteilen möchten. Idealerweise teilen Sie sich die Elternzeit. Mit Elterngeld und Elterngeld Plus können Sie Ihre Stundenzahl individuell aufeinander abstimmen.

Nach der Elternzeit reduzieren Frauen oft ihre Vollzeitstelle auf Teilzeit. Mehr als die Hälfte aller Mütter in Deutschland arbeitet in Teilzeit, im Durchschnitt 17 Stunden die Woche. Das ist im internationalen Vergleich sehr wenig. In anderen Ländern sind es 25 Wochenstunden und mehr. Ihnen gegenüber stehen Väter mit im Schnitt 42 Stunden die Woche. Das ist das Ergebnis einer Studie der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). 

Viele nehmen nach der Elternzeit Mini-Jobs an, weil sie nichts Anderes finden oder der Vater als Hauptverdiener das Geld mit nach Hause bringt. Spätestens jetzt droht eine gefährliche Sackgasse. Mit den geringen Löhnen wird es schwer, Geld in die private Altersvorsorge zu stecken. Dauerhafte Minijobs ebnen den Weg in die Altersarmut. Wer 45 Jahre ausschließlich in einem gewerblichen Minijob arbeitet, erhält 164 Euro Rente monatlich. Bei Beschäftigung in einem Privathaushalt sind es sogar nur 55 Euro. Das hat eine Studie des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) errechnet.

„Bevor Sie also Ihre Arbeitszeit reduzieren, sollten Sie sich von der Rentenversicherung ausrechnen lassen, was das für Sie an Renteneinbuße bedeutet“, empfiehlt Vorsorgespezialistin Birgit Heidenreich. Weil Sie in Teilzeit weniger verdienen, erhalten Sie im auch Alter weniger. Wichtig ist zu wissen: Wie viel Rente brauche ich, und wie hoch ist die Lücke zu meinem tatsächlich erwirtschafteten Anspruch?

Wie hoch Ihre tatsächliche Rentenlücke ist, ermittelt mit Ihnen gemeinsam auch Ihre Beraterin oder Ihr Berater in der Sparkasse oder Sie nutzen den Rentenschätzer der Deka

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„Ist an der beruflichen Situation der Frau nichts zu ändern, sollten Sie diese Lücke unbedingt schließen: am besten mit einem Fondsparplan,“ erklärt Birgit Heidenreich von der Deka. Und: Die Beiträge dazu sollten Sie nicht von Ihrem eigenen Konto, sondern aus dem Familieneinkommen bezahlen.

Es sollte also mehr Geld aus der Familienkasse in die private Rente der Frau fließen. Heidenreich: „Ein Fondssparplan eignet sich deshalb so gut, weil man regelmäßige Sparbeträge jederzeit flexibel anpassen oder bei Bedarf auch einmal aussetzen kann. Und: In der aktuellen Niedrigzinsphase bietet im Prinzip nur Fondssparen die Aussicht auf die angestrebte Rendite.“

Auch der Staat hat ein Interesse daran, dass die gesetzliche Rente durch eine private Altersvorsorge ergänzt wird. Deshalb fördert er diese mit der staatlichen Riester-Förderung. Die private Vorsorge wird dabei durch direkte Zuschüsse und Steuervorteile staatlich unterstützt.

Gerade für Familien kann es sich lohnen: Wenn Sie beispielsweise aus Ihrem Einkommen in einen Riester-zertifizierten Fondssparplan sparen und förderberechtigt sind, erhalten Sie vom Staat neben der Grundzulage in Höhe von 175 Euro jährlich noch die Kinderzulage von 300 Euro für jedes kindergeldberechtigte Kind.

Voraussetzung für den Erhalt der vollen Riester-Zulagen ist, dass Sie ein Sparbetrag von mindestens vier Prozent des sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens, maximal 2.100 Euro abzüglich Zulagen, mindestens der Sockelbeitrag von 60 Euro, erbringen. Grund- und Kinderzulage werden gekürzt, wenn geringere Eigenbeiträge geleistet werden.

Beiträge bis zum Höchstbetrag von 2.100 Euro pro Jahr können Sie auch als Sonderausgaben geltend machen. Die steuerliche Behandlung der Erträge hängt von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Kunden ab und kann künftig auch rückwirkenden Änderungen, zum Beispiel durch Gesetzesänderung oder geänderte Auslegung durch die Finanzverwaltung, unterworfen sein.

Und noch ein Tipp: Sie können in einem Ehevertrag festlegen, wie Ihre Renteneinbuße ausgeglichen wird. Für einen solchen Vertrag sollten Sie sich von einem Anwalt für Familienrecht beraten lassen.

Wenn die Kita spätestens am Nachmittag schließt, beginnt für viele Eltern die zweite Tageshälfte. Dann heißt es: Kinder abholen, sich um das Abendessen kümmern und die Kinder ins Bett bringen. Untersuchungen zeigen: Viele Eltern möchten vor allem in dieser Zeit mit ihren Kindern zusammen sein.

In den meisten Unternehmen herrscht jedoch Präsenzpflicht. Die Arbeitszeiten in Deutschland sind immer noch auf den Acht-Stunden-Tag zugeschnitten, also eher familienunfreundlich normiert. Das ist für viele Eltern zu viel. Die Folge: Die Frau übernimmt wieder die klassische Rolle. So kritisieren Experten, dass vor allem der Westen auf einem alten Stand geblieben sei. Es gibt kritische Stimmen, die bestimmte Rollenkonstellationen, in denen Akademikerinnen im Beruf aussetzen, als Gefahr für die Gleichstellung bezeichnen.

Flexible Arbeitszeiten erleichtern die Arbeitsteilung in der Familie. Die Digitalisierung bietet neue Chancen. Hier findet derzeit in vielen Unternehmen ein Umdenken statt. Immer öfter fordern Mitarbeiter ortsunabhängiges Arbeiten ein und können dadurch den Stundenumfang im Arbeitsvertrag erhöhen.

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Zugegeben: Wer gerade Kinder bekommen hat, möchte sich nicht mit den Folgen einer Trennung auseinandersetzen. Doch das Thema aus Romantik zu verdrängen, kann sich rächen. Knapp 40 Prozent aller Ehen in Deutschland werden geschieden. Zerbricht die Ehe, zeigen sich deutlich die Folgen der ungleichen Einkommensverteilung. Und das fast ausschließlich zu Lasten der Partnerin: Der Mann hat verdient, die Frau nicht oder nur wenig gearbeitet. Als Single-Mütter sind die Frauen erst einmal auf sich allein gestellt.

Der Grund dafür ist die Unterhaltsrechtsreform aus dem Jahr 2008. Seither gibt es kein generelles Recht auf Unterhalt vom Ex-Partner mehr. Verpflichtend ist lediglich der Kindesunterhalt. Es gilt das Prinzip der Eigenverantwortung. Vielen Frauen ist dies nicht klar. Von Müttern mit Kindern erwartet der Gesetzgeber den zügigen Wiedereinstieg in den Beruf je nach Möglichkeit der Kinderbetreuung. Hierzu wägt das Gericht jeden Einzelfall ab.

Was die Rente betrifft, so wird im Rahmen der Scheidung der Versorgungsausgleich durchgeführt. Sprich: Die Hälfte der während der Ehezeit gesetzlich erworbenen Rente des Mannes wird auf dem Rentenkonto gutgeschrieben. Aber das reicht im Alter nicht aus. Das Verarmungsrisiko ist hoch. Und der Weg in den Job zurück schwierig. Das Familienministerium stellte 2015 fest: "Abhängigkeitsfördernd und existenzbedrohend" werde die Ehe für viele Frauen vor allem, wenn der Mann berufsunfähig oder arbeitslos wird – oder wenn die Ehe scheitert.

Auch unverheiratete Paare mit Kindern sollten sich gründlich über ihre finanzielle Absicherung im Falle eine Trennung informieren. In der Regel stehen sie noch um ein Vielfaches schlechter dar. Sie haben weder Anspruch auf die Rente des Partners noch auf das erwirtschaftete Vermögen durch Zugewinnausgleich. Steigen Frauen ohne Trauschein wegen der Kinder aus ihrem Beruf aus, sind sie in keiner Weise abgesichert. Wichtig ist deshalb ein Partnerschaftsvertrag. Darin regeln Sie, wie Sie jeweils bei einem Scheitern der Beziehung oder bei Tod des Partners versorgt werden.

Fondsparpläne lassen sich schon mit regelmäßigen Sparbeträgen ab 25 Euro einrichten. Wer sich viele kleine Ausgaben verkneift, kommt schnell auf diese Summe. Doch sobald Geld übrig ist, überweisen die meisten Deutschen es immer noch auf ein Sparbuch oder ein Tagesgeldkonto. Die Skepsis vor Aktien ist groß. Hauptsache, kein Risiko. So denken viele Menschen hierzulande.

39 Prozent ihres Geldvermögens legen die Deutschen laut Bundesbank als Bargeld oder als Einlagen auf Giro- und Tagesgeldkonten. Leider wird das Geld auf diesen Konten nicht mehr. Gemessen an der Kaufkraft verliert es sogar an Wert. 0,5 Prozent Zinsen oder weniger stehen circa zwei Prozent Inflation gegenüber. Sparen bedeutet nicht nur Verzicht. Es ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg in Ihre eigene Unabhängigkeit. Angenommen, Sie verkneifen sich das eine oder andere Mitbringsel für Ihre Kinder oder nehmen sich lieber eine Tupperbox mit, als Essen unterwegs zu kaufen.

„Viele Frauen denken beim Thema Geldanlage: Das ist zu kompliziert. Damit kenne ich mich nicht aus. Das traue ich mir nicht zu“, sagt Finanzexpertin Heidenreich. „Doch wer nicht rechtzeitig einen Plan entwickelt, bekommt spätestens im Alter die Quittung.“ Frauen verdienen immer noch weniger als Männer – umso wichtiger ist für sie eine gute Strategie zur Geldanlage.

Entscheidend dabei ist auch, möglichst früh mit dem Sparen und der eigenen Vorsorge anzufangen.

Nur wer sich um sein Geld kümmert, kann auch mehr daraus machen. Wie das geht, dazu fehlt es meist schlicht an Wissen. 60 Prozent der Frauen interessieren sich kaum oder gar nicht für Wirtschaftsthemen. Mehr als die Hälfte der Frauen stimmt mehr oder weniger der Aussage zu: „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung.“ Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Bundesbank. Dazu kommt mangelndes Engagement: Viele Frauen überlassen die Verwaltung des Vermögens immer noch dem Partner.

Das richtige Finanzwissen lässt sich lernen. Immer mehr Frauen haben das Thema für sich erkannt. Es gibt inzwischen zahlreiche Blogs und Bücher zum Thema. Übernehmen Sie Verantwortung für Ihre eigenen Finanzen. Eignen Sie sich Basiswissen an. Kontrollieren und verwalten Sie das Geld mit Ihrem Partner gemeinsam. Investieren Sie kleine Beträge. Sie werden sehen: Wer Erfahrungen sammelt, wird finanziell selbstbewusster. Und lassen Sie sich beraten – gerade bei so einem wichtigen Thema wie der finanziellen Absicherung im Alter, ist die persönliche Beratung in der Sparkasse wichtig. 

Wie viel sollen Sie für die Rente beiseitelegen? Eine gute Orientierung bietet Ihnen die Faustregel von 10 Prozent des Bruttoeinkommens. Sie können Ihre Altersvorsorge auf drei Säulen stützen: Die gesetzliche Rentenversicherung, die betriebliche Altersvorsorge Ihres Arbeitgebers – sofern vorhanden – und die private Vorsorge über regelmäßiges Fondssparen.

Achten Sie vor allem auf die richtige Rendite, damit sich das zurückgelegte Geld wie gewünscht vermehrt. Mit Festgeld und Sparbuch gelingt es nicht, Vermögen aufzubauen. Beispiel: Wer monatlich 100 Euro in einen Fondsparplan investiert, hat nach 30 Jahren einen Betrag von 81.870 Euro angespart. Grundlage des Rechenbeispiels ist die Annahme von fünf Prozent Rendite.

Wenn Sie Ihr Geld zehn Jahre und länger anlegen können, ist es empfehlenswert, ein kalkulierbares Risiko an der Börse eingehen. Und zwar mit einem Fondssparplan, der über diesen Zeitraum auch bei risikoreicheren Anlageklassen wie Aktien die Wertschwankungen minimiert.  Gut bewährt haben sich gemischte Fonds, die den Aktienanteil der Marktanlage anpassen können. Wichtig: Legen Sie Ihr Geld möglichst langfristig an, damit der Zinseszins sich voll entfalten kann und behalten Sie die Ruhe, wenn es an der Börse zeitweise auch mal auf und ab geht.

Bitte beachten Sie, die konkreten Risiken hängen von der Auswahl des Produktes ab. Kapitalmarktbedingte Wert- und Währungsschwankungen können nicht ausgeschlossen werden und zu Verlusten führen.

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