Wenn's ums Auto kaufen geht

Häufig gestellte Fragen

Was Autofahrer wissen sollten

Hier macht sich Wissen bezahlt. Denn bei einem Auto fallen laufend Kosten an – mehr oder eben weniger.  Hier ein paar kluge Antworten auf interessante Fragen.  

Es gibt viele Möglichkeiten, Spritkosten zu sparen. Tanken Sie günstig, indem Sie die Benzinpreise vorher vergleichen. Verschiedene Apps und Webseiten zeigen Ihnen zum Beispiel die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe.

Auch die Zeit des Tankens spielt eine Rolle. Freitags ist es zum Beispiel besonders teuer. Dagegen sinken die Literpreise zum Wochenbeginn. Auch die Tageszeit beeinflusst den Preis. Günstig ist es am frühen Abend. Nachts, wenn die Konkurrenz geringer ist, wird es wieder teurer.

Mit der richtigen Fahrweise können Sie ebenfalls Sprit sparen. Fahren Sie vorausschauend, häufiges Bremsen und Anfahren geht auf den Verbrauch. Stellen Sie den Motor bei längeren Wartezeiten, beispielsweise an der Ampel, ab.

Beladen Sie Ihr Auto nicht mit unnötigen Dingen. Und vermeiden Sie Zusatzballast wie Dachgepäck- oder Fahrradträger. Nutzen Sie die Klimaanlage nur, wenn es auch wirklich notwendig ist. Außerdem sollten Sie den Luftdruck Ihrer Autoreifen regelmäßig kontrollieren.

In der Regel lohnt sich eine Anzahlung. Sollten Sie also einen Betrag angespart haben, den Sie für die Autofinanzierung verwenden können, nutzen Sie das Geld. Wenn Sie Ihren Alten bereits vor dem Kauf abstoßen, können Sie den Erlös als Anzahlung für den Neuen verwenden. Je niedriger die Kreditsumme ist, die Sie aufnehmen, desto weniger müssen Sie für Zinsen aufbringen.

Autokredite können flexibel gestaltet werden. Je nach Art entscheiden Sie sich für niedrigere Raten oder für eine kürzere Laufzeit des Kredits.

Wenn Sie den Wert Ihres Autos ermitteln wollen, haben Sie mehrere Möglichkeiten. Zum einen gibt es professionelle Anbieter und Sachverständige, die den Wert Ihres Fahrzeugs schätzen. Dafür fallen jedoch Gebühren an.

Daneben gibt es aber auch kostenlose Methoden. Recherchieren Sie online einfach nach Angeboten von Gebrauchtwagen, die ähnliche Merkmale wie Ihr eigener Wagen aufweisen, beispielsweise auf gebrauchtwagen.de.

Alternativ können Sie sich auch an verschiedene Gebrauchtwagenhändler wenden und sich ein Angebot machen lassen.

Winterreifen kosten viel Geld. Nicht nur bei der Anschaffung. Auch der Wechsel verursacht zusätzlichen finanziellen Aufwand – und das zweimal jährlich. Da stellt sich doch die Frage, ob man nicht darauf verzichten kann.

Die Antwort lautet: Laut der Winterreifen-Verordnung sind Winterreifen nicht zwangsläufig Pflicht. Wenn Sie jedoch mit Sommerreifen bei Eis oder Schnee fahren, müssen Sie mit einem Bußgeld rechnen. Zudem riskieren Sie Ihren Versicherungsschutz im Falle eines Unfalls.

Wenn Sie also in einer wärmeren Gegend wohnen und Ihr Auto bei frostigem Wetter sowieso nicht nutzen, können Sie auf die Winterreifen auch verzichten. Alternativ können Sie auf Ganzjahresreifen mit M+S-Kennzeichnung zurückgreifen. Diese zählen auch als Winterreifen.

Die Umweltplakette ist auch als Feinstaubplakette bekannt. Nur Fahrzeuge mit dem entsprechenden Aufkleber dürfen in den festgelegten Zonen, die größtenteils in Innenstädten liegen, fahren. Egal, ob Sie Anwohner oder Besucher sind, die Umweltplakette ist in diesen Zonen Pflicht. Sie muss gut sichtbar an der Innenseite der Windschutzscheibe angebracht sein.

Fahren Sie ohne Plakette in eine Verbotszone, kann Sie das bis zu 80 Euro Bußgeld kosten. Informieren Sie sich vorab, welche Städte Umweltzonen eingerichtet haben.