Traveller-Checks

Kurz & knapp:

Traveller-Checks dienten als Zahlungsmittel im Ausland. In Deutschland werden sie seit 2015 nicht mehr ausgestellt. 

Mehr zum Traveller-Check:

Traveller-Checks galten als sehr sicheres Zahlungsmittel für das Ausland, bis sie mehr und mehr von der Kreditkarte abgelöst wurden. Ales sicher gelten sie deswegen, weil Kunden sowohl beim Erhalt als auch beim Einlösen des Reisechecks eine Unterschrift leisten. Zusätzlich müssen sich Kundinnen und Kunden beim Einlösen des Schecks per Personalausweis oder Reisepass ausweisen.

Reiseschecks gibt es nicht in allen Ländern. Für die wichtigsten Währungen werden bzw. wurden die Traveller-Checks allerdings ausgestellt. 

Gibt es Traveller-Checks noch?

Auch wenn die Checks in Deutschland nicht mehr ausgestellt werden, sind noch einige im Umlauf.  Aber auch in anderen Ländern geht der Gebrauch des Zahlungsmittels zurück. Weltweit gibt es immer weniger Akzeptanzstellen zur Bezahlung per Traveller-Check. Erkundigen Sie sich deswegen vor dem Antritt einer Reise, ob diese in Ihrem Zielland noch akzeptiert werden. Sie sollten auf Reisen unbedingt auf andere Zahlungsmittel, wie die Kreditkarte, zurückgreifen können. 

Was tun mit alten Traveller-Checks?

Haben Sie noch alte Schecks, können Sie diese nicht nur als Zahlungsmittel nutzen, sondern auch in Bargeld umtauschen. Das können Sie in einer Wechselstube oder direkt beim Händler. Rechnen Sie mit einer geringen Kommissionsgebühr. 

Traveller-Checks behalten nämlich ihre Gültigkeit. Allerdings gibt es immer weniger Händlerinnen und Händler, die die Schecks annehmen. Beim Eintauschen können eventuell Gebühren anfallen. Für alle Transaktionen mit dem Scheck gilt: Halten Sie einen Ausweis bereit. 

Wieso gibt es die Schecks nicht mehr?

Dafür gibt es mehrere Gründe. Insbesondere stellte sich die Kreditkarte für viele Nutzerinnen und Nutzer als praktischer heraus. Kreditkarten werden weltweit fast überall als Zahlungsmittel akzeptiert. Bei Reiseschecks müssen Sie im Vorhinein die Händlerinnen und Händler suchen, die die Schecks überhaupt annehmen.

Am Ende bleibt es eine Kostenfrage. Denn die Gebühren beim Kauf der Traveller-Checks waren relativ hoch. Häufig fiel eine Mindestgebühr von sechs Euro an.