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Seitliche Nahaufnahme von einem Arm mit orangefarbenen Pullover. Die Hand zieht ein Buch aus einem Bücherregal.

Kapitalschutzzertifikat

Kurz und einfach erklärt
Kapitalschutzzertifikate, auch Garantiezertifikate genannt, sind strukturierte Schuldverschreibungen, die Anlegerinnen und Anlegern am Ende der Laufzeit einen vollständigen oder teilweisen Schutz des eingesetzten Kapitals bieten.

Was ist ein Kapitalschutzzertifikat?

Ein Kapitalschutzzertifikat ist ein Anlageprodukt, das an die Wertentwicklung eines Basiswerts – etwa einer Aktie oder eines Aktienindex – gekoppelt ist. Unabhängig von der Entwicklung dieses Basiswerts erhalten Anlegerinnen und Anleger zum Laufzeitende mindestens ihr eingesetztes Kapital oder einen vorher festgelegten Prozentsatz davon zurück. Der Kapitalschutz gilt ausschließlich zum Laufzeitende und nicht während der Laufzeit. Damit kombiniert das Zertifikat Sicherheit mit begrenzten Gewinnchancen.

Warum sind Kapitalschutzzertifikate interessant?

Sie sprechen vor allem sicherheitsorientierte Anlegerinnen und Anleger an, die von möglichen Kursgewinnen profitieren möchten, aber gleichzeitig ihr Risiko begrenzen wollen. Kapitalschutzzertifikate begrenzen mögliche Verluste, bieten aber meist auch nur eine teilweise Beteiligung an steigenden Kursen. Je nach Produktgestaltung kann statt einer direkten Beteiligung an der Kursentwicklung auch eine feste Verzinsung – ein sogenannter Kupon – vereinbart sein.

Wie funktionieren Kapitalschutzzertifikate in der Praxis?

Die Rückzahlung am Laufzeitende hängt vom gewählten Basiswert ab.

Beispiel: Ein Anleger investiert 10.000 Euro in ein Zertifikat mit 100 % Kapitalschutz. Am Ende der Laufzeit erhält er mindestens seinen Einsatz zurück, auch wenn der Basiswert gefallen ist. Steigt der Basiswert, nimmt er teilweise an den Gewinnen teil, etwa zu 60 %. Damit sind sowohl Verluste als auch Gewinne begrenzt.

Welche Risiken gibt es?

Trotz Kapitalschutz bestehen Risiken, insbesondere, wenn das Zertifikat vorzeitig verkauft wird oder der Emittent, also das herausgebende Institut, zahlungsunfähig wird. In diesem Fall kann es zu Kapitalverlusten kommen, da Kapitalschutzzertifikate nicht zum Sondervermögen zählen, eil das investierte Kapital rechtlich dem Emittenten gehört und nicht getrennt verwahrt wird, weil sie Schuldverschreibungen sind und das investierte Kapital rechtlich dem Emittenten gehört und nicht getrennt verwahrt wird. Anlegerinnen und Anleger sollten daher auf die Bonität des Emittenten und die genaue Produktstruktur achten.

Für wen ist das Thema relevant?

Kapitalschutzzertifikate eignen sich für vorsichtige Anlegerinnen und Anleger, die Wert auf Sicherheit legen und eine Alternative zu klassischen Sparprodukten suchen. Sie sind vor allem dann sinnvoll, wenn das investierte Kapital bis zum Laufzeitende nicht benötigt wird.

Beispiel aus dem Alltag

Ein Anleger investiert in ein dreijähriges Kapitalschutzzertifikat, das sich auf den DAX bezieht. Fällt der Index bis zum Laufzeitende, erhält er trotzdem 100 Prozent seines eingesetzten Kapitals zurück. Steigt der DAX, profitiert er zu 70 Prozent an der Wertsteigerung – sein Risiko bleibt dennoch begrenzt.

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