Energieverbrauch zuhause: Transparenz schafft Effizienz

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Die Energiewende ist zum großen Teil vom Verhalten der Verbraucher abhängig, denn allein der Verbrauch von Heizwärme und Warmwasser macht rund 35 Prozent des gesamten deutschen Endenergieverbrauchs aus. Aber der Eigenverbrauch lässt sich am besten senken, wenn man ihn auch kennt. Die Heizkostenabrechnung nur einmal jährlich zu erhalten, reicht für ein effizientes Energiemanagement nur bedingt.

Genau hier setzt eine Studie von Dena, Ista, Deutschem Mieterbund und dem Bundesumweltministerium aus dem Winter 2013 / 2014 zur Überprüfung der Einsparmöglichkeiten für Wärmeenergie durch Nutzung eines Energiedatenmanagements in Mietwohnungen an. Dabei konnten die Nutzer jederzeit Einsicht in ihren Wärmeverbrauch erhalten. Damit konnten sie ihren aktuellen Verbrauch mit dem Verbrauch aus dem Vormonat oder auch mit dem Durchschnittsverbrauch der Wohnungen im Haus vergleichen.

Die Auswertung der Verbrauchsdaten ergab: Gegenüber den nicht-teilnehmenden Mietern sparten sie im Durchschnitt neun Prozent Heizenergie ein – allein aufgrund eines veränderten Nutzerverhaltens.
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