Wird das Girokonto in Zukunft teurer?

Der Zinsüberschuss ist für viele Kreditinstitute eine wesentliche Ertragsquelle. Dieser gerät in der anhaltenden Niedrigzinsphase immer stärker unter Druck. Welche Folgen hat das für Sparkassen und ihre Kunden?

Kreditinstitute nehmen Geldeinlagen an und verleihen sie wieder in Form von Krediten. Das rentiert sich aber nur, wenn sie dabei einen Zinsüberschuss erwirtschaften können. Das heißt, wenn sie für das verliehene Geld höhere Zinsen erhalten, als sie für die Geldeinlage zahlen müssen.

Im anhaltenden Zinstief bekommen Kreditinstitute aber meist nur geringe Zinsen für das Geld, das sie verleihen. Im Gegenteil: Für Geld, das sie zum Beispiel bei der Europäischen Zentralbank anlegen, müssen sie mittlerweile sogar Geld zahlen – sogenannte Negativzinsen.

Wenn sich die Kreditinstitute langfristig jedoch nicht mehr über den Zinsüberschuss finanzieren können, müssen sie sich andere Ertragsquellen erschließen, zum Beispiel die Entgelte für Girokonten.

Was machen die Sparkassen?

Hinter dem Sparkassen-S stehen 409 eigenständige Unternehmen. Daher entscheiden die einzelnen Sparkassen selbstständig über ihre Entgelte. Auch darüber, ob und in welcher Höhe sie diese für Girokonten erheben.

Fest steht:

  • Die Sparkassen beraten Sie persönlich und direkt bei Ihnen vor Ort – mit rund 15.000 Geschäftsstellen in Deutschland
  • Die Sparkassen haben rund 25.000 Geldautomaten in Deutschland, an denen Sie kostenlos Geld abheben können
  • Die Sparkassen nehmen eine besondere Verantwortung für ihr Geschäftsgebiet wahr: Ihre Überschüsse fließen großenteils in gesellschaftliche Zwecke – rund 500 Millionen Euro jährlich

Rund 50 Millionen Kunden sind bei den Sparkassen in guten Händen, weil sie ihnen vertrauen können.

Ihr nächster Schritt

Ihre Sparkasse
Andere Sparkasse auswählen

E-Mail-Kontakt

Mehr Infos und Konditionen finden Sie auf der Webseite Ihrer Sparkasse