Spar-Hacks im September 2022

Günstig essen, Heizkosten senken, antizyklisch shoppen: So sparen Sie jetzt Geld

In unseren Spar-Hacks erfahren Sie diesmal, wie Sie Lebensmittel retten und dabei Geld sparen können. Außerdem können Sie sich mit kleinen Maßnahmen für die kommende teure Heizsaison wappnen und einige Schnäppchen machen. 

Sparhacks September

1. Kosten reduzieren im September

Sparen durch Lebensmittelrettung

Neben den hohen Energiepreisen sind die Kosten für Lebensmittel in den letzten Wochen und Monaten rasant angestiegen. Für viele ein Grund mehr, zu sparen, wo es geht.

Supermärkte, Bäckereien, Restaurants und Hotels in Deutschland werfen unverkaufte, noch gut erhaltene Nahrungsmittel am Ende des Tages weg. Weltweit werden täglich mehr als ein Drittel aller Lebensmittel verschwendet. Das muss nicht sein. Kennen Sie beispielsweise die Plattform „Too Good To Go“? Diese verfolgt das Konzept, dass Betriebe dort überzählige Lebensmittel zu günstigeren Preisen – die App empfiehlt etwa dreißig Prozent des eigentlichen Warenwerts – einstellen, die Interessierte dann in Papiertüten selbst dort abholen können.

Eine Win-Win-Situation: Konsumentinnen und Konsumenten sparen Lebensmittelkosten durch günstigeres Essen – das lohnt sich vor allem in Zeiten erhöhter Inflation. Betriebe reduzieren ihre Lebensmittelverschwendung und bekommen noch Geld für Waren zurück, die sie sonst entsorgen würden.


file

Sparen durch eine gute Vorbereitung auf die kommende Heizsaison: 3 kleinere Dämmmaßnahmen

Häufig gibt es schon ab Ende September kühle Tage, spätestens ab Oktober beginnen die meisten mit der Heizsaison. In Zeiten von hohen Energiepreisen wird es im kommenden Winter besonders wichtig werden, keine teure Heizenergie zu vergeuden. Mit ein paar einfachen Maßnahmen sind Sie auf die kalte Jahreszeit gut vorbereitet.

Um Heizenergie zu sparen, können Sie bei Bedarf bestimmte Dämmmaßnahmen einfach selbst durchführen:

1. Heizungsrohre

Das Dämmen Ihrer Heizungsrohre lohnt sich auch bei wenigen Metern. Mit einer guten Rohrdämmung geht keine Wärme auf dem Weg vom Keller durchs Haus verloren. Tipps, wie Sie Ihre Heizungsrohre unkompliziert und kostengünstig selbst dämmen, finden Sie beispielswiese auf den Seiten der Verbraucherzentralen.

Einsparpotenzial: Pro Meter gedämmten Rohr können Sie bis zu 20 Euro im Jahr sparen.

2. Fenster und Türen abdichten

Durch Fenster, Wohnungs- oder Haustüren, die undicht sind, zieht kalte Luft durch. Das führt zu Wärmeverlusten in Ihrer Wohnung. Ob Ihre Fenster und Türen dicht sind, prüfen Sie, indem Sie ein Blatt Papier zwischen Fensterrahmen und Fensterflügel klemmen. Lässt sich das Papier bei geschlossenem Fenster nicht herausziehen, ist das Fenster an dieser Stelle ausreichend dicht. Den Test sollten Sie an verschiedenen Stellen wiederholen.
Stellen Sie am Fenster zu viel Spielraum fest, reicht es meistens schon, die Dichtung zu erneuern oder die Fensterflügel zu justieren.

Bei Außentüren mit zu kurzem Türblatt können Sie beispielsweise bei vielen Türen einen sogenannten Kältefeind – das ist eine automatische Türdichtung – für wenige Euro selbst nachrüsten.

Auch elastische Dichtungsbänder für Türunterkanten sowie bewegliche Dichtprofile und Bürstendichtungen kosten wenig und lassen sich fix selbst anbringen.

3. Rollladenkästen dämmen

Rollladenkästen sind bei vielen Gebäuden oft ungedämmt, haben nur sehr dünne Wände und lassen sich konstruktionsbedingt nie ganz winddicht schließen. In vielen Fällen ist eine Dämmung der Kästen mit geringem handwerklichem Know-how möglich. Hierzu wird ein individuelles Formteil, eine flexible Dämmplatte, besser noch Hochleistungsdämmplatte aus Polyurethan oder Phenolharz in den vorhandenen Kasten eingepasst und fixiert. Die Materialkosten betragen je nach Größe zwischen 15 und 30 Euro pro Quadratmeter.

Hinweis: Leben Sie zur Miete, sollten Sie, bevor Sie mit dieser Maßnahme starten, Rücksprache mit ihrer Vermietung halten.

Einsparpotenzial: Jeder gedämmte Quadratmeter bringt bis zu 15 Euro Einsparung pro Jahr, teilt die Verbraucherzentrale mit.

2. Schnäppchenjagd im September

Wer bevorzugt Schnäppchen sucht, ist bei vielen Produkten das ganze Jahr über gut beraten, wenn es geht antizyklisch zu shoppen – das gilt für bestimmte Dinge auch im September.

Grill- und Gartensaison neigen sich dem Ende entgegen

Die Nachfrage nach Grillgut und Grillutensilien sinkt – und damit auch die Preise.

Händler für Grill- und Gartenutensilien müssen im Herbst ihre Restbestände loswerden, um Platz in den Lagern für Ware der Wintersaison zu schaffen.

Baumärkte und Onlinehändler werben jetzt vermehrt für günstige Gartenmöbel, Geräte oder Gerätehäuschen. Da Anschaffungen für das Outdoorwohnzimmer häufig etwas teurer sind, lohnt es sich besonders jetzt zuzuschlagen und sich schon für die kommende Frühjahrssaison einzudecken.

Sparen in Supermarkt und Co.

Vor allem bei den stark gestiegenen Lebensmittelpreisen im Supermarkt gucken viele Menschen jetzt vermehrt nach guten Angeboten. Im Spätsommer beginnt die Weinlese. Weintrauben gibt es jetzt im Überangebot und dementsprechend günstig. Auch die Preise für heimische Früchte wie Äpfel sinken im Herbst. Die Obstbauern erwarten dieses Jahr eine besonders ertragreiche Apfelernte.

Auch wenn viele Menschen noch nicht an Weihnachten denken, kann es sich lohnen, bereits im September zum Beispiel Spielwaren für die Kleinen zu kaufen. Denn bei Spielsachen können Sie oft im Herbst tolle Schnäppchen machen.

3. Guter Finanzvorsatz im September

Bis in den September starten wieder Tausende Kinder mit der Grundschule. Ein guter Anlass für Eltern, den Kleinen spätestens jetzt den Umgang mit Geld beizubringen und ihnen, je nach finanzieller Situation der Familie, einen bestimmten regelmäßigen Betrag als Taschengeld zu zahlen. So lernen Kinder schon früh, verantwortungsbewusst mit Geld umzugehen, eigene Entscheidungen zu treffen und Preise zu vergleichen.


Wir hoffen, unsere Spar-Hacks helfen Ihnen, Ihre Kosten im September zu reduzieren. Auch im kommenden Monat geben wir Ihnen wieder eine Reihe von Tipps mit auf den Weg. Bis dahin: Viel Spaß beim Lesen und beim Sparen.

(Stand: 25.8.2022)


Wir beantworten Ihnen gern alle Fragen rund ums Sparen oder zur Kreditaufnahme.