Spar-Hacks im Dezember

Fahrkosten reduzieren, Weihnachtsschnäppchen machen, Extras raushandeln

Unsere Spar-Hacks für Dezember zeigen Ihnen diesmal, wie Sie gerade jetzt bei Bahnfahrten und Co. noch Geld sparen können, rund um die Festtage die Möglichkeit auf Schnäppchen haben und welche Extras Sie von Chef oder Chefin raushandeln können.

Collage einer älteren Frau

1. Kosten reduzieren im Dezember

Sparen bei der Fahrt zur Familie, zu Freunden und Co.

Die Deutsche Bahn (DB) erhöht im Dezember ihre Ticket- und Bahncardpreise für den Fern- und Regionalverkehr – im Durchschnitt um 5 Prozent, wie der Konzern bekannt gab. Die Flexpreise steigen sogar um durchschnittlich 6,9 Prozent. Nur die Sparpreise und Preise für Sitzplatzreservierungen bleiben unverändert. Ein paar Tipps, wie Sie dennoch ein paar Euro sparen können.

Schnell noch zum alten Preis buchen

Der neue Fahrplan ist bereits seit dem 12. Oktober buchbar. Wenn Sie also eine Reise nach dem 11. Dezember beziehungsweise über die Feiertage planen, können Sie die neuen Angebote noch bis einschließlich zum 10. Dezember zum alten Preis buchen.

Zeit ist Geld

Früh buchen lohnt sich bei der Bahn immer, denn der Preis steigt mit zunehmender Auslastung des Zuges. Dienstag und Mittwoch sind übrigens die schwächsten Reisetage bei der Bahn und dementsprechend größer ist die Chance, für diese Tage günstigere Tickets zu ergattern.

Sparticket ist nicht gleich Sparticket

Wollen Sie zum Beispiel umsteigen, sich am Zielort weiter mit dem örtlichen Nahverkehr bewegen, oder haben Sie Zeit? Dann greifen Sie zum „Sparpreisticket“ statt zum „Super Sparpreisticket“. Das kostet zwar ein paar Euro mehr, dafür können Sie aber das integrierte City-Ticket und somit den ÖPNV in über 130 Städten nutzen. Auch langsamere Verbindungen sind in der Regel günstiger. In der DB-App können Sie beispielsweise die Option „schnelle Verbindungen bevorzugen“ ausschalten.

Auf Alternativen zurückgreifen

Um Reisekosten zu sparen, können Sie auch die Angebote der privaten Bus- und Bahnunternehmen vergleichen. Diese sind häufig günstiger – auch über die Landesgrenzen hinweg.

Sparen bei Mobilfunktarifen

Startrabatte, Hardware-Schnäppchen, günstige Tarife

Es ist nicht leicht, sich im Mobilfunk-Tarife-Dschungel zurechtzufinden. Nehmen Sie sich dennoch etwas Zeit dafür und rechnen ein bisschen hin und her, können Sie echte Schnäppchen machen. Auch wenn es vereinzelt Altverträge gibt, die heute noch konkurrenzfähig sind, lohnt es sich für ein gutes Preis-Leistungsverhältnis in der Regel, den Anbieter immer mal wieder zu wechseln. Das ist seit Dezember 2021 einfacher geworden, da sich alle Verträge nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit monatlich kündigen lassen. Auch die Mitnahme der eigenen Rufnummer ist unkompliziert und inzwischen kostenlos.

Wechselwillen kann sich auszahlen

Bei Neuabschluss von Mobilfunkverträgen gibt es oft Startrabatte, die sich durchaus lohnen können. Bei den klassischen Vertragsangeboten sind ohnehin oft nur das erste und zweite Jahr preislich interessant, da die Anbieter Neukundinnen und Neukunden häufig mit stark rabattierten Monatspreisen locken, bevor es bei gleicher Leistung langfristig teurer wird.

Prepaid-Tarife sind zwar in der Regel günstiger, enthalten hingegen aber oft Datenlimits, die für viele nicht mehr so recht ins Streaming-Zeitalter passen.

Hardware-Schnäppchen nutzen

Verbunden mit neuen Vertragsabschlüssen sind häufig auch Angebote für aktuelle Handys oder Gadgets. Diese können Sie behalten oder an professionelle Anbieter beziehungsweise Privatpersonen weiterverkaufen und sich so die Fixkosten des Vertrags zumindest anteilig wieder reinholen.

Produktinformationsblätter vergleichen, Geld sparen

Um Mobilfunktarife zu vergleichen, lohnt es sich, in das Produktinformationsblatt zu schauen. Es enthält nur die harten Fakten zum jeweiligen Tarif – ohne Werbeversprechen. Die Bundesnetzagentur hat dafür Vorgaben formuliert. So sollen diese Blätter Verbraucherinnen und Verbraucher „in übersichtlicher und leicht verständlicher Form informieren, … um die Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Produkte eines Anbieters“ zu erhöhen.

Das Dokument finden Sie meist direkt auf der Unterseite zu einem Angebot. Auch Geschäfte haben dieses vorrätig – fragen Sie danach. Weitere Spar-Tipps bei Mobilfunkverträgen finden Sie hier .

2. Schnäppchen im Dezember

Aufgrund der hohen Energie- und Lebensmittelpreise wollen oder müssen die Menschen in Deutschland sparen – auch rund um Weihnachten. Ein Viertel der Befragten wollen beispielsweise die Weihnachtsbeleuchtung in diesem Jahr reduzieren, jeder oder jede Fünfte sogar auf einen Weihnachtsbaum verzichten, ergab eine Umfrage von YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur.

Weihnachtsbäume

Keine Preiserhöhung erwartet

Eine gute Nachricht: Nach Aussagen des Bundesverbandes der Weihnachtsbaumerzeuger sollen die Preise für Bäume in diesem Jahr stabil bleiben.

Tipp: Wenn noch nicht geschehen, greifen Sie auf LED-Lichter für den Baum zurück. Damit können Sie bis zu 70 Prozent des Strombedarfs für die Weihnachtsbeleuchtung einsparen, schreibt der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger auf seinen Seiten.

Mit liebenswerten Makeln Geld sparen

Auch wenn die Preise für Tannen und Co. dieses Jahr nicht steigen, sind die Kosten für einen Baum meist ziemlich hoch. Sparen können Sie beim Kauf eines Tannenbaums in der Regel, wenn Sie ihn erst in letzter Minute besorgen. Viele Händler geben Restbestände oder weniger gut geratene Exemplare mit einem Nachlass ab. Dann gewinnt Ihr Baum vielleicht keinen Schönheitspreis, aber nett geschmückt kann es Bäumchenliebe auf den zweiten Blick werden.

Plätzchen und Kekse für wenig Geld

Plätzchen selbst backen gehört für viele Menschen zur vorweihnachtlichen Tradition dazu – zum Eigenverzehr und zum Verschenken. Es gibt unzählige Rezepte, mit denen Sie für die Zutaten weniger Geld ausgeben müssen. Beispielsweise mit 17 tollen Plätzchen-Rezepten für unter 5 Euro. Viel Spaß beim Backen.



3. Guter Finanzvorsatz im Dezember

Extras von Chef oder Chefin raushandeln lohnt sich

Die Preissteigerungen – insbesondere bei Energie und Lebensmitteln – belasten viele Haushalte in diesem Jahr stark. Da ist jeder Euro extra hilfreich. Die Bundesregierung hat zwar im Rahmen des dritten Entlastungspakets eine Inflationsausgleichsprämie  von Arbeitgebenden für Beschäftigte in Höhe bis zu 3000 Euro beschlossen. Diese Sonderzahlung ist aber freiwillig und es bekommen sie bei Weitem nicht alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Zum Ende des Jahres kann es ein guter Vorsatz sein, sich darum zu bemühen, Extras von Ihrem Arbeitgeber oder Ihrer Arbeitgeberin zu erhalten. Regelmäßige Gehaltsverhandlungen sollten Sie ohnehin führen.

Fragen Sie beispielsweise nach vermögenswirksamen Leistungen  (VL). Hierfür können Sie bis zu 40 Euro im Monat von Chef oder Chefin geschenkt bekommen. Je nach Einkommen erhalten Sie zusätzlich noch bis zu 80 Euro pro Jahr vom Staat. Es gibt mehrere Optionen, wie Sie mit VL Vermögen ansparen können.

Ihr Gehalt optimieren können Sie auch durch steuerfreie Sachleistungen oder Zuschüsse Ihres Unternehmens – zum Beispiel zur Altersvorsorge, zum Jobticket, zu Tank- oder Essensgutscheinen. Die Möglichkeiten sind hier vielfältig.

(Stand: 25.11.2022)


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