Sinnvolles Weihnachtsshopping

Diese sechs nachhaltigen Geschenkideen freuen Schenkende und Beschenkte

Zu Weihnachten wird diesmal vieles anders. Doch wie schenkt man in einem Jahr, in dem viele Beziehungen und Freundschaften oftmals nur virtuell stattfinden konnten? Vielleicht etwas persönlicher, lokaler und bewusster. Sechs Inspirationen für nachhaltigere Weihnachtsgeschenke. 

Zwei Frauen laden Geschenke in den Kofferraum eines Autos

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Schenken an Weihnachten könnte in diesem Jahr anders werden.
  • Wer bewusster schenken möchte, kann als Mutmacher beispielsweise gemeinsame Aktivitäten verschenken, die schon bald wieder einfacher möglich sein könnten.
  • Weitere nachhaltige Geschenkoptionen: lokale Geschäfte unterstützen, Einkäufe planen, auf Qualität achten, selbst kreativ werden oder Menschen helfen, die dringender ein Geschenk brauchen.

1. Zeitgeschenke als Mutmacher

Gemeinsam Zeit zu verbringen, dürfte in diesem Jahr auf vielen Wunschlisten ganz oben stehen. Oft mussten und müssen persönliche Treffen wegen notwendiger Corona-Beschränkungen ausfallen. Fortschritte bei der Impfstoffentwicklung machen Hoffnung, dass vielleicht schon im Frühling wieder mehr persönliche Begegnungen möglich sein könnten.

Warum nicht zu Weihnachten dafür ein „Zeitgeschenk“ für nächstes Jahr verschenken? Den Garten gemeinsam umgestalten, das Fahrrad reparieren oder ein gemeinsamer Wanderausflug. Diese Dinge machen zusammen doppelt Freude. Und das Beste: Sie schaffen etwas Bleibendes, ohne dafür Ressourcen zu verbrauchen.   

2. Bücher im lokalen Buchladen kaufen

Das gute alte Buch ist ein Geschenkeklassiker – natürlich auch zu Weihnachten. In Zeiten, in denen viele Aktivitäten wegfallen, gibt es kaum einen besseren Weg, dem Alltag zu entfliehen. Sachbuch, Fantasy-Roman oder Biographie: Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Wer in diesem Jahr bewusster schenken möchte, kauft das Buch nicht bei irgendeinem Online-Versandhändler, sondern beim Buchladen um die Ecke. Online-Bestellungen lassen sich bequem dorthin liefern. So machen sie nicht nur dem Beschenkten eine Freude, sondern auch dem kleinen Geschäft um die Ecke.  

3. Einkäufe besser planen

Apropos Einkaufen in der Nähe. Was ist nachhaltiger – mit dem Auto in die Innenstadt fahren oder besser gleich online bestellen? Wie so oft lautet die Antwort: Es kommt darauf an, die Häufigkeit ist entscheidend. Wer einmal in die Innenstadt fährt und dabei alle Geschenke besorgt, verbraucht weniger CO2, als wenn er mehrmals zum Shoppen loszieht.

Gleiches gilt für den Online-Einkauf: Bei wenigen Retouren fällt die CO2-Bilanz erfreulicher aus, als wenn Pakete häufig hin und her geschickt werden. Daher möglichst vorab gut planen, Bestellungen zu Sammelbestellungen bündeln – und vielleicht nur einmal zum Geschenkegroßeinkauf in die Innenstadt fahren. Oder dafür gleich Bus und Bahn nutzen.

4. Qualität verschenken

Nur wenige Dinge verbrauchen Ressourcen unnötiger als ein Geschenk, das nach einmaligem Gebrauch direkt kaputtgeht. Oder wie Opa schon wusste: Wer billig kauft, kauft zweimal. Auf Qualität und Langlebigkeit zu achten, könnte daher bei der diesjährigen Geschenkewahl ein weiterer Nachhaltigkeitsansatz sein.

Wie wäre es mit einem Schweizer Taschenmesser, einer Trinkflasche aus Edelstahl oder einer gusseisernen Pfanne? Nur drei Beispiele für lebensbegleitende Geschenke ohne Verfallsdatum. 

5. Geschenke Marke Eigenbau

Noch ist es nicht zu spät für persönliche DIY-Weihnachtsgeschenke. Genug Zeit dürfte aufgrund der Corona-Beschränkungen aktuell gerade vorhanden sein. Warum sie nicht kreativ nutzen, um aus Holz einen Laptop-Ständer oder Messerblock herzustellen? Auch selbstgestrickte Wollsocken oder -schals sind praktisch, persönlich und halten warm.

Als persönliche Geschenke eignen sich zudem selbstgemachtes Badesalz oder weihnachtliches Pflaumenmus. Die Materialien und Zutaten für die Eigenkreationen am besten in kleinen Läden vor Ort kaufen – und ihr Weihnachtsgeschäft dadurch unterstützen.

Tipp: Am besten noch vorab schauen, welche bereits vorhandene Materialien sich zu Geschenken „upcyclen“ lassen: zum Beispiel Stoffreste zu Schlafmasken, einem Täschchen, einem Kissenbezug oder als Geschenkpapierersatz. Wer mag, kann aus Wachsresten neue Kerzen ziehen – und so Gemütlichkeit verschenken.

6. Für den Beschenkten eine „Ziege“ spenden

Wer am liebsten gar nichts verschenken möchte, weil Familie und Bekannte bereits alles haben, sollte noch einmal genau nachdenken. Vielleicht lassen sich stattdessen andere beschenken, die viel dringender ein Geschenk benötigen? So kann man beispielsweise bei „OxfamUnverpackt“ als Weihnachtsgeschenk eine „Ziege“, „Trinkwasser“ oder ein „Klassenzimmer“ kaufen.

Das Geld fließt dann an Hilfsprojekte – und Menschen, die genau diese Dinge dringend brauchen. Dafür erhält man eine gedruckte Karte mit Kühlschrankmagnet, die man als sinnvolles Weihnachtsgeschenk weiterverschenken kann. Mit dem guten Gefühl, anderen geholfen zu haben.


Mit mehr Abstand als gewohnt. Aber genauso nah. Erreichen Sie jetzt Ihre Sparkasse vor Ort.

Bitte wählen Sie Ihre Sparkasse aus:

Ist das nicht Ihre Sparkasse?