Finanzieller Frühjahrsputz

So schaffen Sie Ordnung in Ihren Finanzen

Die aktuellen Temperaturen wecken bei vielen von uns Frühlingsgefühle! Endlich wieder Sonne tanken und das gute Wetter genießen. Doch weil wir alle aufgrund der Corona-Pandemie sowieso mehr Zeit zu Hause verbringen müssen, lohnt sich eine Tradition in dieser Jahreszeit besonders: der Frühjahrsputz! Dabei sollten Sie jedoch nicht nur Ihre Wohnung oder Ihr Haus auf Vorderman bringen. Jetzt ist eine gute Zeit, Ihre Finanzen zu überprüfen und nötige Dinge in Angriff zu nehmen. Wir haben Tipps sowohl für Ordnungsliebhaber als auch für Putzmuffel.

Eine Frau am Schreibtisch sortiert ihre Finanzunterlagen

1. Kontoauszüge aussortieren

Schritt eins für mehr Durchblick: Nehmen Sie sich Ihre Kontoauszüge vor und fangen Sie an, wegzuwerfen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Sie Zahlungsbelege von Handwerkern und Dienstleistern mindestens zwei Jahre aufbewahren müssen. Nur was älter ist, kann weg. Sechs Jahre lang müssen Sie Ihre Kontoauszüge behalten, wenn Sie mehr als 500.000 Euro im Jahr verdienen – das ist gesetzlich so vorgesehen. Selbstständige müssen ihre Auszüge von Geschäftskonten mindestens zehn Jahre aufbewahren. In allen anderen Fällen heißt es: Kann weg. Es empfiehlt sich dennoch, Bankbelege freiwillig drei Jahre zu behalten. So lassen sich vor allem größere Zahlungen auch später noch zweifelsfrei nachweisen.

2. Kredite optimieren

Sie haben mehrere kleine Kredite und zahlen diese monatlich einzeln ab? Das geht auch einfacher! Wie wäre es, wenn Sie aus vielen Ratenzahlungen nur noch eine machen könnten? In der Regel sinkt so auch die monatliche Belastung. Wenden Sie sich einfach an Ihre Sparkasse, die fasst für Sie alle Kredite in einem einzigen zusammen. Bei dieser Kreditoptimierung müssen Sie sich um nichts kümmern. Ihre Sparkasse übernimmt auch die Abwicklung mit den anderen Kreditgebern.

3. Steuererklärung machen

Für viele ist sie eine lästige Pflicht, andere wissen: Eine Steuererklärung kann sich richtig lohnen. Im Durchschnitt erhält ein Arbeitnehmer beziehungsweise eine Arbeitnehmerin jährlich etwa 901 Euro zu viel gezahlte Steuern zurück. Ein schönes Sümmchen, oder? Also, nichts wie ran an die Formulare! Es gibt sogar kleine Helfer, die Ihnen auf dem Weg durch den Steuerdschungel behilflich sind. Die finden Sie hier.

4. Restdevisen checken

2020 war für alle Reiseliebhaber kein wirklich gutes Jahr.  Aber vielleicht haben Sie aus verganenen Jahren noch andere Währungen bei sich zu Hause liegen. Über die Zeit können sich eine Menge fremder Scheine und Münzen ansammeln: 30 Dollar von der Florida-Reise, 17 Kronen aus Schweden, 10 Pfund vom letzten Trip nach London. Aber wohin damit? Nehmen Sie den Frühjahrsputz zum Anlass und tauschen Sie nicht ausgegebene Scheine bei ihrer Sparkasse in Euro um. Über Restdevisen – auch in Münzform – freuen sich übrigens auch gemeinnützige Organisationen. 

5. Ausgaben tracken

Mit den ersten vier Tipps haben Sie bereits Ordnung in all das gebracht, was in der Vergangenheit liegen geblieben ist. Nun folgt der Blick in die Zukunft. Um einen Überblick über Ihre Ausgaben zu gewinnen, empfiehlt es sich, ab sofort ein Haushaltsbuch zu führen. Hier notieren Sie, wie viel Geld Sie wofür ausgeben. Schon nach wenigen Wochen kennen Sie dann Ihre Haushaltszahlen und entdecken leicht Einsparpotenziale. Haushaltsbücher gibt es zum Beispiel kostenlos bei Geld und Haushalt, dem Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe

Mit dem Finanzplaner in Ihrem Online-Banking können Sie sich auch bequem digital einen Überblick über Ihre Finanzen verschaffen. Ihre Umsätze werden automatisch in Kategorien aufgeteilt und können so schnell ausgewertet werden. Der Finanzplaner der Sparkasse analysiert dabei alle von Ihnen im Online-Banking eingebundenen Konten und Kreditkarten inklusive Ihrer Fremdkonten, ganz egal von welcher Sparkasse oder Bank. So haben Sie immer ein wachsames Auge auf alle Ihre Ausgaben und Einnahmen. 


Sind Ihre Finanzen noch nicht frühlingsfit? Wir helfen Ihnen auch gern persönlich weiter.