Vermögensverwaltung richtig angehen

Das sind die wichtigsten Schritte

Vermögensverwaltung gehört zu den Grundpfeilern von gutem Private Banking. Damit Sie sich besser etwas unter diesem sperrigen Wort vorstellen können, erklären wir es hier Schritt für Schritt: So schaffen Sie am besten den Einstieg ins Thema und finden die perfekte Strategie für sich. 

Das Wort „Vermögensverwaltung“ verrät vielleicht nicht im ersten Augenblick, wie wichtig es ist. Hinter diesem abstrakten und sperrigen Begriff verbirgt sich jedoch nichts anderes als das Herzstück des Private Bankings. Unter Vermögensverwaltung versammeln sich viele Leistungen, die Ihrem Vermögen guttun. Dazu gehören Management und Anlage Ihres Vermögens sowie die Kontoführung.

Damit während der ersten Schritte nichts schiefgeht und Sie sich besser etwas unter Vermögensverwaltung vorstellen können, geben wir eine Orientierung. 

1. Was noch vor dem Plan kommt

Wir möchten für Sie die passende Strategie entwickeln, um für Ihr Vermögen langfristigen Anlageerfolg zu erzielen. Diese kann vielfältig ausfallen, zum Beispiel den Kapitalerhalt zum Ziel haben, Gewinnoptimierung anstreben oder auch unbedingte Verlustvermeidung priorisieren. Wichtig ist, dass Sie eine marktgerechte Rendite erhalten, die gleichzeitig Ihrer persönlichen Risikobereitschaft entspricht.

Der erste Schritt ist daher eine Bestandsaufnahme.

Gemeinsam besprechen wir Ihre Situation. Dazu gehört auch, dass wir ein Gefühl für Ihre persönliche und familiäre Situation bekommen. Denn daraus entstehen wichtige Aspekte, die den Stil Ihrer Vermögensverwaltung prägen. Es ist eben ein Unterschied, ob sie beispielsweise Kinder haben oder schon genau wissen, wann Sie aus dem Berufsleben aussteigen möchten. Relevant sind auch Ihre derzeitige Vermögenssituation, Ihr Einkommen und Ihre laufenden Ausgaben – all das zusammengenommen bildet den Startpunkt, Ihre Ausgangsposition.  

Wenn Sie mit Ihrem Berater in aller Ruhe und Ausführlichkeit gesprochen haben, kann es weitergehen.

2. Welchen Teil meines Vermögens kann ich anlegen?

Im zweiten Schritt sollten Sie sich mit Ihrer Vermögensbilanz beschäftigen. Entscheidende Positionen sind dabei Ihre Liquidität, Renten, Aktien, Immobilien und weitere Investments. So entwerfen sie ein genaues Bild Ihrer finanziellen Lage.

Oft übersehen wird dabei das Thema Liquidität und der dazugehörige Blick in die Zukunft. Die groben Entwicklungen und eventuelle finanzielle Unsicherheiten sollten hier miteinbezogen werden. Dazu gehören zum Beispiel die Ausbildung Ihrer Kinder oder auch ein Immobilienkauf.

Große Faktoren, die Ihre Liquidität im Laufe der Zeit beeinflussen, kann Ihr Berater dann in Ihrer Vermögensverwaltung berücksichtigen. So räumen Sie schon frühzeitig die Frage danach aus dem Weg, welchen Teil Ihres Vermögens Sie wirklich langfristig anlegen können.

3. Was will ich mit meinem Vermögen anstellen?

Wenn Sie damit fertig sind, haben Sie die Grundlage geschaffen, um zu entscheiden, was sie von der Vermögensverwaltung wollen:

  • Was ist das Ziel Ihrer Vermögensanlage?
  • Welche Rendite peilen Sie an?
  • Welches Risiko wollen und können Sie dabei gehen?

Hier erörtern Sie auch, ob Ihr Vermögen möglichst wachsen soll oder ob Sie Ihr nur Kapital erhalten wollen.

Gemeinsam mit Ihrem Berater können Sie nun sehr gut entscheiden, auf welche Anlagestrategie Sie setzen. Ihr Berater wird Ihnen dann aufzeigen, welche Modelle zu Ihrem Lebensentwurf passen und was perspektivisch deren Vor- und Nachteile sind. Wichtig ist hier, dass Sie die Strategien auch nachvollziehen und verstehen können. Gern hilft Ihr Berater Ihnen dabei und erklärt die Modelle ausführlich.

So gibt es zum Beispiel investmentfondsbasierte Programme. Innerhalb dieser Portfolios können Sie Aktienfonds einbetten und zum Beispiel bei einem größeren Bedürfnis nach Sicherheit auch in Rentenfonds investieren.

Das Gespräch über das Risiko-Ertrag-Verhältnis sollte dabei unbedingt geführt werden: Auf der Grundlage Ihres Plans sollten Risiko und Rendite nämlich im bestmöglichen Verhältnis zueinanderstehen. 

4. Immer auf dem Laufenden sein

Auch müssen Sie unbedingt klären, wie oft Sie sich mit Ihrem Berater treffen, um Ihre Anlagen und deren Performance zu besprechen. Außerdem wichtig: Wie schnell können Sie Ihn bei Änderungen in Ihrer Planung, sowohl beruflich als auch familiär, erreichen?

Das Vermögensmanagement kann bei den Sparkassen jederzeit an veränderte Situationen in Ihrem Leben angepasst werden. Sie legen dabei Wert auf einen direkten Draht zu ihren Private-Banking-Kunden und schaffen höchstmögliche Erreichbarkeit. Zusätzlich erhalten Sie regelmäßig Berichte über Ihr Vermögen und Anlageentwicklungen.

Mit digitalen Lösungen bieten die Sparkassen einen exzellenten Überblick. Fragen Sie auch gern nach Benchmarks, also vergleichbaren Modellen, zu Ihrer Vermögensanlage, damit Sie die Performance Ihrer Anlagen vergleichen können. 

5. Transparenz und Qualifikation

Vertrauen ist unser wichtigstes Anliegen. Aus diesem Grund machen die Sparkassen im Private-Banking-Segment auch gern transparent, wie hoch das Verwaltungshonorar Ihrer Anlage ist. Dazu legen wir auch offen, in welchen Fällen Transaktionskosten anfallen und wie die Struktur der Performancegebühr aussieht.

Ihr persönlicher Ansprechpartner ist ein hochqualifizierter Vermögensverwalter. Er wird immer, wenn es notwendig ist, erfahrene Spezialisten hinzuziehen. Wenn es etwas zu entscheiden gibt, besprechen wir uns vorher mit Ihnen. Dies auch zu steuerlichen Fragen und in enger Abstimmung mit Ihrem Steuerberater.

Wichtig ist uns auch, dass die Chemie zwischen Ihnen und unseren Beratern stimmt. Daran arbeiten wir aktiv. Denn im besten Fall gehen wir eine Partnerschaft ein, die jahrzehntelang dauert.