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Kfz-Mechaniker prüft den Zustand eines Auto auf der Hebebühne

Autokosten: Was ein Auto wirklich kostet

Elektroauto vs. Benziner und Diesel
Bei der Wahl eines Autos spielt der Kaufpreis eine wichtige Rolle. Im Laufe der Nutzung fallen viele aber weitere Kosten an, die oft unterschätzt werden. Womit Sie rechnen sollten und was langfristig günstiger ist – Elektroauto oder Verbrenner.
Das Wichtigste in Kürze:
  • Die monatlichen Kosten werden meist unterschätzt. Mit Wertverlust und Betriebskosten wie Reparaturen, Versicherung, Steuern und Reifenwechsel kosten Autos selten weniger als 400 Euro.

  • Je nach Modell, Fahrgewohnheiten, den eigenen Bedürfnissen, Strom- und Spritkosten und Zugang zu eigener Stromerzeugung kann ein Elektroauto langfristig günstiger sein als ein Verbrenner.

  • Wägen Sie mit Hilfe unserer Tipps und unserem Spritkostenrechner ab, ob sich für Sie ein Neuwagen, ein gebrauchtes Modell oder ein Leasingfahrzeug eignet.

Autokosten: Dafür fallen Kosten an

Beim Autokauf und der Nutzung eines Fahrzeugs fallen verschiedene Kosten an, die sich in einmalige Anschaffungskosten und laufende Ausgaben unterteilen. Während der Kaufpreis auf den ersten Blick entscheidend erscheint, machen sich die regelmäßig wiederkehrenden Kosten über die Jahre bemerkbar. Versicherung, Wartung, Steuern und Kraftstoff oder Strom summieren sich und können ein vermeintlich günstiges Auto langfristig teuer machen. Dafür fallen Kosten an:

Fahrzeugkauf

Der Kaufpreis eines Autos hängt von verschiedenen Faktoren ab: Marke, Modell, Ausstattung und Zustand spielen eine entscheidende Rolle. Und natürlich die Antriebsart.

Die meistverkauften Fahrzeugmodelle waren im November 2025 Verbrenner: der VW Golf 8, gefolgt vom VW T-Roc und dem VW Tiguan. Der VW Golf kostet in der Basisversion knapp 30.000 Euro.

Elektroautos sind vom Kaufpreis her oft teurer als vergleichbare Verbrenner. Dennoch: Mittlerweile sind Elektroautos ziemlich beliebt. Im ersten Halbjahr 2025 wurden knapp 40 Prozent mehr zugelassen als im Vorjahreszeitraum. Fast jedes vierte Auto war ein batteriebetriebener Elektro-Personenkraftwagen (BEV), wie Daten des Kraftfahrtbundesamts zeigen.

Das am häufigsten zugelassene E-Auto war der VW ID.7, gefolgt vom VW ID.3 und dem Skoda Elroq. Der ID.3 entspricht dem VW Golf und kostet in der Basisversion etwa 33.000 Euro.

Gesetzesvorschlag
Verbrenner auch nach 2035

Auch in Zukunft dürfen Autohersteller Verbrenner produzieren. Ein EU-Gesetzesvorschlag sieht vor, dass im Jahr 2035 die Flotte eines Herstellers 90 Prozent weniger CO2 ausstoßen darf als 2020. Damit wird es weiterhin möglich sein, Verbrenner anzubieten. Die bisherige Regelung sieht vor, dass die Fahrzeuge CO2-frei sein sollten, was praktisch ein Verbrenner-Aus bedeutet.

Bereits zugelassene Verbrenner dürfen auch unter den bestehenden Gesetzen nach 2035 weitergefahren, verkauft und repariert werden. Die Einschränkungen betreffen ausschließlich Neuzulassungen.

Sparen mit Gebrauchten

Deutlich günstiger können Sie Gebrauchtwagen kaufen. Je nach Modell, Alter, Ausstattung und TÜV-Laufzeit unterscheiden sich die Preise immens. Einen fahrtüchtigen älteren Kleinwagen bekommen Sie auch für unter 2.000 Euro.

Neben den Anschaffungskosten müssen beim Kauf eines Autos auch Zulassungskosten und möglicherweise Überführungskosten berücksichtigt werden. Je nach Zulassungsstelle liegen diese meist im niedrigen zweistelligen Bereich.

Finanzierung

Wie kann ich ein Auto bezahlen?

Beim Autokauf stehen Ihnen mehrere Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die sich in ihren Konditionen und Ihrer Flexibilität unterscheiden:

  1. Barzahlung

    Die einfachste Variante: Sie bezahlen den kompletten Kaufpreis auf einmal. Vorteil ist, dass Sie bei Barzahlung oft bessere Verhandlungskonditionen beim Händler erhalten. Zudem entstehen keine Zinskosten.

  2. Klassischer Autokredit (Ratenkredit)

    Bei dieser klassischen Auto-Finanzierung zahlen Sie über die gesamte Laufzeit gleichbleibende monatliche Raten, die Laufzeit beträgt ein bis mehrere Jahre. Am Ende des Autokredits gehört das Auto Ihnen. Sie können individuell festlegen, ob Sie eine Anzahlung leisten möchten.

  3. Ballonfinanzierung / 3-Wege-Finanzierung

    Bei dieser Finanzierungsart zahlen Sie vergleichsweise niedrige monatliche Raten und begleichen am Ende der Laufzeit eine höhere Schlussrate. Am Ende haben Sie drei Optionen: Zahlung der Schlussrate, Weiterfinanzierung oder Fahrzeug-Rückgabe an den Händler. Diese Variante bietet niedrige Monatsraten bei maximaler Flexibilität.

  4. Finanzierung ohne Anzahlung

    Bei dieser Variante verzichtet die Bank auf eine Anzahlung und gewährt die Finanzierung auch ohne Eigenkapital, Voraussetzungen sind eine gute Bonität, ein geregeltes Einkommen sowie keine negativen Schufa-Einträge.

  5. Leasing

    Beim Leasing zahlen Sie monatliche Raten, besitzen das Fahrzeug aber nicht. Nach Vertragsende geben Sie es zurück oder haben die Option auf einen Kauf.

Wichtig: Die meisten Finanzierungen erfordern eine ausreichende Bonität. Der Autokredit ist ein zweckgebundener Kredit, bei dem die Bank das Auto als Sicherheit nutzt und deshalb meist günstigere Konditionen bietet als bei einem zweckungebundenen Ratenkredit.

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Wertverlust: Der unterschätzte Kostentreiber?

Schon im Moment seiner Zulassung verliert ein Fahrzeug an Wert. Nach einem Jahr ist oft ein Viertel des Neupreises dahin, nach 4 Jahren etwa die Hälfte. Von da an verliert das Auto jährlich etwa 5 Prozent des Kaufpreises an Wert. Nach 10 Jahren können Sie also noch mit etwa 20 Prozent rechnen. Der Wertverlust hängt jedoch von Fahrzeugtyp, Ausstattung, Zustand und vielen weiteren Faktoren ab.

In den vergangenen Jahren war der Wertverlust bei E-Autos höher als bei Verbrennern. Einerseits war unklar, wie lange die Batterien halten werden, die einen großen Teil des Wertes ausmachen. Zudem sind die Fortschritte bei den E-Autos größer. Neue Modelle mit größerer Reichweite und besserer Technik drängen auf den Markt. Die Folge: Schnell sinkende Preise für Vorgängermodelle. 

Zuletzt deutete sich jedoch eine Trendwende an, da das Vertrauen in die Lebensdauer der Batterien zu wachsen scheint.

Sprit oder Elektrizität – Elektroauto und Verbrenner im Vergleich

Die Fahrtkosten bei einem Auto mit Verbrennungsmotor hängen stark vom aktuellen Preis für Benzin oder Diesel ab. Beim Elektroauto ist der Strompreis relevant.

Der ADAC hat im Oktober 2025 umfassend berechnet, was Autofahrerinnen und Autofahrer ein Fahrzeug über fünf Jahre tatsächlich kostet. Dabei wurden Elektroautos, Plug-in-Hybride und klassische Verbrenner miteinander verglichen. Das Ergebnis: Von den Betriebskosten her sind E-Autos oftmals günstiger als Verbrenner. Wenn sich der Kaufpreis nicht zu stark unterscheidet, ist daher auch insgesamt das E-Auto erschwinglicher.

Vorteilhaft sind bei den E-Autos vor allem geringere Wartungskosten, Steuervorteile und – je nach Tarif – günstigere Strompreise. Doch die Rechnung geht nicht in jedem Fall auf. Stand Dezember 2025 lagen die Preise für einen Liter Benzin relativ günstig mit 1,60 Euro je Liter Super. Strom an den Ladestationen kostet meist mehr als 50 Cent je Kilowattstunde. Pro gefahrenem Kilometer kosten damit E-Auto und Verbrenner in etwa gleich viel. Erzeugen Sie selbst Strom mit einer Solar- oder Photovoltaikanlage, ändert sich die Rechnung natürlich.

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Wie sparsam Sie fahren, hat ebenfalls Einfluss. Um sich genauer zu informieren, nutzen Sie vor dem Kauf eines neuen Autos unseren Spritkostenrechner. Damit erkennen Sie schnell, was Sie je nach Verbrauch sparen können.

Kfz-Versicherung: E-Autos günstiger als Verbrenner?

Jedes Auto muss eine Kfz-Haftpflichtversicherung haben und sichert Sie bei Schäden ab, die Sie bei anderen mit Ihrem Fahrzeug verursachen. Teil- und Vollkasko können Sie dagegen freiwillig abschließen, um einen erweiterten Schutz für das eigene Fahrzeug zu erhalten.

Die Höhe der Beiträge ist abhängig von vielen Faktoren. Sie sind nach Marke, Modell, Zulassungsdatum, Regionalklassen, Schadensfreiheit und vielen anderen individuellen Merkmalen wie Beruf und Kinder gestaffelt. Wenn Sie schon lange unfallfrei fahren und selbst versichert sind, kostet eine Haftpflicht unter Umständen weniger als 400 Euro im Jahr. Eine Vollkaskoversicherung kostet hingegen meist mehr als 600 Euro, mitunter auch deutlich mehr.

Auch ein Vergleich zwischen E-Auto und Verbrenner ist mit Blick auf die Versicherungen schwierig. Schäden an Elektroautos sind meist teurer zu reparieren, allen voran die Batterie. Dafür melden Fahrer von E-Autos seltener Schadensfälle. In Summe ist die Versicherung häufig etwas höher als bei Verbrennern, aber auch hier kommt es auf das einzelne Auto an, das Sie versichern wollen.

Kfz-Steuer: 0 Euro für Elektroautos

Die Kraftfahrzeugsteuer, kurz Kfz-Steuer, ist für jedes angemeldete Fahrzeug zu zahlen – außer für reine Elektroautos. Demzufolge sind auch Plug-in-Hybride und Mild-Hybride nicht von der Kfz-Steuer befreit. Reine E-Autos dagegen sind für 10 Jahre nach Erstzulassung befreit. Die Steuerbefreiung gilt bei einer Erstzulassung vor dem 31. Dezember 2030 und bis maximal 31. Dezember 2025 – aber höchstens zehn Jahre. Wurde Ihr Auto am 1. Februar 2023 erstmalig zugelassen, endet die Steuerbefreiung also zum 1. Februar 2033.

Die Höhe der Kfz-Steuer hängt vor allem vom Motortyp, dem Hubraum und dem CO₂-Ausstoß ab. Sie wird einmal jährlich fällig.

Für einen Diesel-Pkw mittlerer Größe mit durchschnittlichem Verbrauch fallen etwa 250Euro Steuern pro Jahr an bei einer Haltedauer von 10 Jahren sind das insgesamt rund 2.500Euro. Ein vergleichbarer Benziner liegt mit rund 75Euro pro Jahr deutlich darunter, also bei etwa 750Euro über 10 Jahre.

TÜV-Plakette: Kosten für HU und AU

Die regelmäßige Hauptuntersuchung (HU) ist Pflicht – bei allen Fahrzeugen. Dabei werden die Verkehrssicherheit, Vorschriftsmäßigkeit und Umweltverträglichkeit geprüft. Wenn Sie einen neuen Pkw kaufen, müssen Sie die erste Hauptuntersuchung und erst nach 3 Jahren durchführen, danach alle 2 Jahre. Die Gebühren unterscheiden sich je nach Bundesland. Laut ADAC belaufen sich die durchschnittlichen Kosten für einen normalen Pkw auf ungefähr 150 Euro.

Die Abgasuntersuchung (AU) – sie kann etwa 40 bis 60Euro kosten ist nur für Verbrenner vorgeschrieben. Bei Elektroautos dagegen entfällt die AU, was alle zwei Jahre eben eine Ersparnis von rund 40 bis 60Euro bedeutet.

Die Kosten unterscheiden sich je nach Bundesland und Prüforganisation. Obwohl es landläufig heißt, das Auto müsse zum TÜV, gibt es auch andere amtlich zugelassene Prüforganisation wie DEKRA, GTÜ und KÜS. (z.B. TÜV, DEKRA, GTÜ, KÜS).

Werden erhebliche Mängel festgestellt, müssen diese behoben werden und eine Nachprüfung erfolgen. Gerade bei älteren Autos lohnt es sich, wenn Sie vorab eine Inspektion in der Werkstatt durchführen lassen, um Mängel zu beseitigen.

Unterhaltskosten und Reparaturen

Was uns zum nächsten großen Kostenfaktor bringt. Ölwechsel, Reifen, Bremsen, Batterie oder Lampen: Üblicherweise fallen regelmäßig Kosten für Unterhalt und Reparaturen an.

Ein Satz neuer Reifen kostet inklusive Montage etwa 500 bis 1.000 Euro. Fahren können Sie damit etwa 30.000 bis 60.000 Kilometer. Wenn Sie wenig fahren, ist das Alter wichtiger als die Distanz. Auch das Öl muss je nach Laufleistung etwa alle ein bis drei Jahre gewechselt werden. Ein Ölwechsel kostet in der Werkstatt etwa 150 Euro.

Bei Wartungskosten sind E-Autos im Vorteil. Ölfilter, Kupplung, Katalysator, Zündkerzen, Keilriemen: Einiges, was im Verbrenner gerne mal ersetzt werden muss, gibt’s im Elektroauto nicht. Weniger Teile, weniger Verschleiß, weniger Kosten.

Reifenwechsel

Wenn Sie alle 6 Monate zwischen Sommer- und Winterreifen wechseln und das jeweils nicht genutzte Set einlagern möchten, fallen zusätzliche Kosten an. Ein Komplettpaket, das Reifenwechsel, Auswuchten und eine sechsmonatige Einlagerung umfasst, kostet dabei in der Regel zwischen 100 und 150 Euro. Alternativ kommen möglicherweise Allwetterreifen (auch Ganzjahresreifen genannt) infrage.

Kosten für das Parken

Abhängig von Ihrer Situation und der Art der Nutzung können beim Parken Gebühren anfallen. Diese variieren stark und umfassen beispielsweise Kosten für Anwohnerparkausweise, Parkhäuser oder die Miete beziehungsweise den Kauf eines Stellplatzes.

Aufgrund des Immobilienbooms haben die Mietpreise deutlich zugelegt. Gemietete Stellplätze rangieren derzeit in der Regel zwischen 20 und 150 Euro im Monat. In zentralen Lagen von Großstädten kann der monatliche Betrag auch noch höher liegen, insbesondere in Tiefgaragen.

Reinigung: Pflege kostet, aber lohnt sich

Es galt zumindest früher als typische Sonntagsbeschäftigung: die Autowäsche. Das Auto zu pflegen, lohnt sich durchaus. Dreck setzt mit der Zeit dem Lack zu, Salz im Winter lässt den Rost blühen und schmutzige Scheiben und Scheinwerfer schränken die Sicht ein. Ob zuhause oder in der Waschanlage: Ein Auto zu pflegen, lohnt sich daher doppelt. Einerseits erhöht es die Sicherheit, andererseits dämpft es den Wertverfall. Rechnen Sie hierfür mit 10 Euro im Monat. Mehr geht natürlich immer.

Unterm Strich: So viel kostet ein Auto im Monat

Unsere Beispielrechnung zeigt, wie viel Sie ein Auto im Monat ungefähr kostet. Natürlich hängen die Kosten stark davon ab, welches Auto Sie fahren und wie häufig.

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Die häufigsten Fragen zu Autokosten

  1. Die monatlichen Unterhaltskosten für ein Auto können stark variieren – je nach Modell, Fahrverhalten und Wohnort. Im Schnitt liegen sie bei etwa 300 bis 800 Euro im Monat, inklusive Kraftstoff bzw. Strom, Wartung, Versicherung, Steuer, Stellplatz und Wertverlust. Elektroautos sind oft günstiger im Unterhalt, vor allem durch geringere Wartungs- und Steuerkosten – aber nicht immer. Entscheidend ist das persönliche Fahrprofil.

  2. Elektroautos mit geringem Verbrauch schneiden häufig gut ab – vor allem bei Wartung, Kfz-Steuer und Stromkosten. Auch kleine Verbrenner mit niedriger Steuerklasse, günstigem Versicherungsprofil und moderatem Verbrauch können im Einzelfall günstiger sein. Maßgeblich sind eben auch Nutzung, Fahrleistung und Stromtarif.

  3. Zum laufenden Unterhalt eines Autos gehören:

    • Kraftstoff oder Strom
    • Versicherung (Haftpflicht, optional Kasko)
    • Kfz-Steuer
    • Wartung, Reparaturen, TÜV/HU und ggf. AU
    • Reifen und Verschleißteile
    • Reinigung, Pflege
    • Stellplatz oder Garage
    • Verwaltungsgebühren (z. B. Ummeldung)
    • Wertverlust

    Diese Kosten fallen unabhängig vom Antrieb an. Bei E-Autos entfallen viele klassische Wartungsarbeiten wie Zündkerzenprüfung, Öl- oder Auspuffchecks und – durch weniger Verschleißteile sinken auch die Material- und Arbeitskosten deutlich.

  4. Pauschal lässt sich das nicht sagen – die tatsächlichen Kosten hängen stark vom Fahrzeugtyp, der Fahrleistung und dem eigenen Einkommen ab. Als grober Richtwert gilt: Die monatlichen Fixkosten für ein Auto sollten nicht mehr als 15 Prozent des Nettoeinkommens betragen – inklusive Kraftstoff, Versicherung, Wartung, Steuer und Wertverlust.

  5. Die Höhe der Kfz-Steuer richtet sich unter anderem nach dem CO₂-Ausstoß pro Kilometer – gemessen nach dem offiziellen WLTP-Verfahren. WLTP steht für „Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure“ – ein weltweit einheitliches Testverfahren für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge.

    • Für Verbrenner gilt seit 2021 ein steuerfreier Grundwert von 95 Gramm CO₂ pro Kilometer. Liegt der Ausstoß darüber, wird jede zusätzliche CO₂-Stufe progressiv besteuert – je höher der Ausstoß, desto höher die Steuer.
    • Plug-in-Hybride sind steuerpflichtig, auch wenn sie teilelektrisch fahren – aber meist wird weniger Steuer fällig als bei reinen Verbrennern, weil ihr CO₂-Ausstoß niedriger ist.
    • Für reine Elektroautos fällt keine Kfz-Steuer an, wenn sie bis Ende 2025 erstmals zugelassen werden – die Steuerbefreiung gilt dann für 10 Jahre.

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