Ratenkredit: Billiger als Kontoüberziehung

Leserbewertung:

Das Konto zu überziehen, heißt, einen Kredit aufzunehmen. Man spricht vom Dispokredit, wenn ein Überziehungsrahmen mit der Bank vereinbart ist. So leiht sich man sich schnell und unkompliziert Geld. Dafür sind die Gebühren mit derzeit rund 10 Prozent pro Jahr entsprechend hoch.

Es gibt eine günstigere Art, sich Geld zu leihen: den Ratenkredit. Er kostet meist 5 bis 9 Prozent. Ein Ratenkredit hat eine feste Laufzeit und feste, monatliche Raten. Daran ist der Kreditnehmer gebunden.

Ein weiterer Vorteil: Während beim Dispokredit die Zinsen immer für den gesamten Betrag fällig werden, fallen beim Ratenkredit Sollzinsen nur auf den noch nicht getilgten Kreditbetrag an.

Wer einen Kredit länger in Anspruch nehmen will, kann überlegen, ob es nicht besser wäre, den Dispo in einen Ratenkredit umzuwandeln. Eine Finanzberatung und/oder ein Haushaltsbuch sind sinnvoll für diejenigen, die öfter im Minus sind. So bekommen sie ihre Finanzen wieder in den Griff.

Artikel bewerten:

Verwandte Artikel

Kurz erklärt: Refinanzierungskosten

Da Dispokredite ohne eine zeitliche Begrenzung zur Verfügung gestellt werden, muss das dafür notwendige Geld...

Kurz erklärt: Eigenkapitalkosten

Eigenkapitalkosten beziehen sich auf den gesamten Kreditrahmen des Dispokredites. Da der Kunde jederzeit seinen gesamten...

Kurz erklärt: Dispokredit

Beim Dispokredit (Dispo) handelt es sich um einen festgelegten Kreditrahmen innerhalb des eigenen Girokontos, über...

Warum Dispozinsen unterschiedlich hoch sind

Jedes Kreditinstitut hat seine eigenen Dispozinsen – aber warum? Grund dafür sind die Berechnungsbestandteile, die...

Wenn der Dispo ein Problem schafft, statt es zu lösen.

Der Dispokredit soll die Zahlungsfähigkeit sichern, wenn mal eine größere Abbuchung ungünstig kurz vor dem Gehaltseingang geschieht....