Nicht nur beim Heizen, auch bei den Heiznebenkosten sparen

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Mit etwa 116 Euro pro Haushalt und Jahr spielen neben den Brennstoff- auch die Heiznebenkosten eine wichtige Rolle. Dazu zählen die Gebühren für Messdienstleister, Wartungskosten und die Ausgaben für den Betriebsstrom der Heizungsanlage. Würde man aber immer das wirtschaftlichste Angebot für Dienstleistungen und Betriebsstrom auswählen, ließen sich ungefähr 40 Euro sparen. Denn oftmals sind die Wartungskosten unnötig hoch, da keine separaten Wartungsverträge abgeschlossen, sondern die Firmen beauftragt werden, die die Heizungsanlage eingebaut haben. Hier lohnt ein Anbietervergleich. Ähnlich ist es mit Messdienstleistern, die einmal im Jahr die Heizungen ablesen. Ihre Preise unterscheiden sich häufig. Daher: Nicht automatisch auf denselben Dienstleister setzen, sondern ab und an Preis und Leistung überprüfen. Das ist nicht nur im Interesse der Eigentümer, sondern auch der Mieter, da die Heiznebenkosten direkt an sie weitergereicht werden. Sie können sich aber dagegen wehren, denn das Wirtschaftlichkeitsgebot im Bürgerlichen Gesetzbuch verbietet Vermietern und Hausverwaltungen, unnötig hohe Kosten weiterzugeben.

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