5 nachhaltige ETFs neu auf dem Markt

Deka erweitert ihr Angebot um fünf nachhaltige Indexfonds

Auch wenn aktuell die Corona-Krise im Vordergrund steht: Das Thema Klimawandel bleibt relevanter denn je. Auch beim Thema Geldanlage findet ein ökologisches Umdenken statt. Das fordert neue Anlagestrategien.

Immer mehr Anleger wollen ihr Geld nachhaltig investieren. Aus gutem Grund: Gelingt es nicht, die Umweltbelastung durch Kohlenstoffdioxid und Treibhausgase zu senken, sind die langfristigen Folgen für die Natur und damit auch für Menschen und Wirtschaft kaum noch beherrschbar.

Der Vorteil von nachhaltigen Geldanlagen liegt auf der Hand: Einerseits können Sparer durch Investitionen mit gutem Gewissen investieren. Gleichzeitig mindert das nicht die Chance auf Rendite.

Die neuen nachhaltig strukturierten Exchange-Traded-Funds (ETFs) unterstützen Anleger beim Erreichen ihrer Klimaziele. Sie können damit klimarobuste Vermögensanlage aufbauen und eine messbare CO2-Reduktion in ihre Vorsorgestrategie aufnehmen. Die nachhaltigen ETFs berücksichtigen die Auswirkungen des Klimawandels und den erforderlichen Übergang zu einer CO2-ärmeren Wirtschaft. 

Wie funktioniert das?

Die nachhaltigen ETFs setzen das von MSCI entwickelte Low-Carbon-Transition-Scoring-Modell um. Das bedeutet: Sie bewerten Unternehmen nicht nur dahingehend, wie viel CO2 sie gegenwärtig ausstoßen. Sie berücksichtigen auch, wie gut sie sich an den Klimawandel anpassen können.

Die Aktien der Unternehmen, die über ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell verfügen, werden höhergewichtet. Die höchste Gewichtung erhalten die sogenannten Lösungsanbieter. Diese tragen mit ihren Erzeugnissen unmittelbar zu einer Verringerung des CO2-Ausstoßes bei. Ausgeschlossen sind Investitionen in Unternehmen, welche die vom Indexkonzept definierten nachhaltigen Kriterien nicht erfüllen.

Grundlage sind die ESG-Kriterien der drei Bereiche Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Entsprechend den englischen Ausdrücken Environmental, Social und Governance wird hierfür die Abkürzung ESG genutzt. 

Was muss ich zu den ETFS wissen?

Der CO2-Fußabdruck der nachhaltigen ETFs der Deka fällt im Vergleich zu den anderen MSCI-Indizes deutlich geringer aus. Bei allen fünf ETFs beträgt die geplante Verringerung der CO2- Emissionen mehr als 50 Prozent. Die fünf neuen ESG-ETFs decken mit Deutschland, Eurozone, Europa, USA und Welt die wichtigsten Anlageregionen ab. 

Die neuen ETFs sind ausschüttend, voll replizierend und können ab dem 14. Juli auf Xetra und der Börse Stuttgart gehandelt werden. Die ETFS tragen die Bezeichnung Deka MSCI Climate Change ESG UCITS ET. Genauso wie für die aktiven Aktienfonds nimmt die Deka auch für ihre passiven Investments die Rolle als Treuhänder ihrer Anleger wahr.

Was sind ETFs?

ETF steht für „Exchange Traded Fund”. Es ist ein börsengehandelter Indexfonds. Im Gegensatz zu aktiv verwalteten Fonds, deren Anlageziel darin besteht, einen Referenzindex zu übertreffen, verfolgen ETFs eine passive Anlagestrategie. Sie zielen darauf ab, die Wertentwicklung eines zugrundeliegenden Index so genau wie möglich abzubilden.

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