Der Junggesellenabschied

Unsere 5 Tipps gegen das finanzielle Chaos

Ein schöner Moment: Die große Schwester hat sich verlobt. Sie schickt Ihnen ein Foto mit ihrem Klunker am Finger und fragt im gleichen Moment: „Wirst du meine Trauzeugin?“ Na klar, schließlich ist das eine große Ehre! Doch spätestens wenn die Planung der Hochzeit voranschreitet, merkt man, dass viele Aufgaben auf die Trauzeugin warten. So auch der Junggesellenabschied (JGA). Auf was Sie achten sollten und wie teuer das Ganze werden kann, verraten wir Ihnen in unseren 5 Tipps.

1. Rechtzeitige Planung ist das A & O

Wenn Sie das Vergnügen haben und als Trauzeuge ausgewählt wurden, lassen Sie sich gleich zu Beginn eine Liste potenzieller Gäste des JGAs geben. Diese sollte Telefonnummern und E-Mail-Adressen enthalten, damit Sie mit allen wichtigen Leuten in Kontakt treten können. Suchen Sie als nächstes nach einem geeigneten Termin.

 

Steht der Termin, beginnt die eigentliche Planung: Arbeiten Sie verschiedene Möglichkeiten aus, wie Sie den Tag gestalten möchten. Wichtig hierbei: Berücksichtigen Sie verschiedene Budgets! Es nützt nichts, wenn Sie drei Wochenendtrips in verschiedene Städte vorschlagen und sich die meisten diesen umfangreichen JGA nicht leisten können.

2. Budget der Teilnehmenden abfragen

Das Budget spielt eine wichtige Rolle für die Planung der Feier. Denn es ist ärgerlich, wenn jemand nicht zum JGA kommen kann, weil ihm das passende Kleingeld dazu fehlt. Aus diesem Grund: Legen Sie einen Rahmen fest, mit dem alle Teilnehmer einverstanden sind!

3. Kosten im Blick behalten

Stellen Sie einen Kostenplan auf. So warten auch keine bösen Überraschungen auf Sie. Dafür sollten Sie Kosten für Getränke, Essen, Dekoration, Taxifahrten, Eintrittspreise und Geschenke kalkulieren.

 

Ein JGA kann ein gemütlicher Abend zu Hause (rund 30 Euro pro Person) sein, eine Kneipentour (ca. 80 Euro pro Person), ein Party-Hopping (200 Euro pro Person) oder eine JGA-Reise (400 Euro pro Person).

 

Auch am  Tag des JGA selbst sollten Sie einen kühlen Kopf bewahren - und den Überblick behalten. Falls Sie eine Kasse haben, geben Sie diese nicht aus der Hand – schon gar nicht in die der (alkoholisierten) Feierfreunde. Sonst kann es sein, dass am Ende nicht mehr viel übrig bleibt.

4. Die Braut bzw. der Bräutigam ist der Star des JGAs

Eins vorab: Die Braut oder der Bräutigam zahlt beim JGA nichts! Aus diesem Grund ist eine Kostenplanung so  wichtig. Sie wollen ja nicht, dass am Ende einer von beiden doch aus eigener Tasche zahlen muss.

 

Beachten Sie auch, dass sich der Tag um Braut oder Bräutigam dreht. Um das Geld sollte sich weder die eine noch der andere kümmern müssen. Planen Sie den JGA so, dass beide mit einem dicken Grinsen im Gesicht einschlafen können.

5. Teilen macht glücklich

Zu guter Letzt sollten alle anfallenden Kosten untereinander aufgeteilt werden.

Sie können die Kosten auslegen und sich im Nachhinein von den Teilnehmenden wiederholen. Das empfehlen wir aber nicht! Im besten Falle sammeln Sie bereits vorher Geld von jedem Gast ein. Was am Ende übrig bleibt, kann einfach wieder aufgeteilt werden.

 

Sollten Sie doch etwas auslegen, können Sie sich das lästige Hinterhertelefonieren sogar sparen. Mit  Kwitt, der neuen Funktion der Sparkassen-App, können Sie ganz einfach Geld anfordern. Alles was Sie dazu brauchen, ist die Handynummer der Person, die Ihnen etwas schuldet.